HubAuto Racing ist heute Teil der Mercedes-AMG Motorsportgeschichte geworden. Das Team zeigt den gleichen unerbittlichen Trotz wie sein berühmter Vorgänger, der Mercedes 300SEL 6.8 AMG von 1971. Mit der Einstellung „Niemals aufgeben“ beendete das taiwanesische Team das 24-Stunden-Rennen von Spa auf dem 37. Platz.

Foto: Daimler Media Site

Es war nicht das Traumfinish, das HubAuto Racing geplant hatte, in der Hoffnung, dem 50-jährigen Jubiläum der Legende von Spa nachzueifern. Das Team hatte mit verschiedenen Umständen zu kämpfen, die ein starkes Ergebnis verhinderten.

Es war eine harte Woche für HubAuto Racing, denn der Fahrer Yelmer Buurman wurde durch den Niederländer Nick Catsburg ersetzt. Catsburg fuhr schnell starke Trainingszeiten, ebenso wie die Mercedes-AMG Motorsport Fahrer Maximilian Buhk und Maximilian Götz.

Im Qualifying beeinträchtigte ein elektrisches Problem das ABS und die Traktionskontrolle erheblich. Das Team fuhr eine Zeit von 2:20.265 und ging von P40 aus ins Rennen. Maximilian Buhk führte das Rennen bei trockenen Bedingungen an und machte bereits in der ersten Runde vier Plätze gut. In der Anfangsphase des Rennens zeigte sich das Team stark und attackierte in den Top Ten.

Zur Mitte des Rennens wurde das Auto von HubAuto Racing beschädigt und der linke Hinterreifen zerstochen. Das Auto wurde repariert, aber kurz darauf musste es für intensive Reparaturen zurück in die Garage. Über eine Stunde später war der Mercedes-AMG GT3 wieder auf der Strecke.

Foto: Daimler Media Site

Dies war jedoch nur von kurzer Dauer, da Maxi Gotz das Auto wieder zurückbrachte. Die müde Crew kämpfte weiter, um das Auto wieder auf die Strecke zu bringen, mit dem Ziel, das Rennen trotz des Rundenrückstands zu beenden.
„Wir sind enttäuscht. Wir hatten mit Maxi B, Nick und Maxi G drei schnelle Fahrer. In der Anfangsphase des Rennens waren wir sehr konkurrenzfähig und wir glaubten, dass wir in der Schlussphase um einen Podiumsplatz hätten kämpfen können. Leider hat es nicht sollen sein.“ sagte Morris Chen, Teamchef und Eigentümer.

Der Kampf auf der Strecke wurde auch abseits der Strecke ausgetragen. Das Team hatte enorme Herausforderungen zu bewältigen, um das Auto, die Ausrüstung und die Mannschaft während der Pandemie von Asien nach Belgien zu bringen.
Teamdirektor Phillip Di Fazio sagte. „Das Auto war mehrere Wochen lang auf einem Frachtschiff gestrandet, und einige unserer Ausrüstungsgegenstände haben es aus Sicherheits- und logistischen Gründen nie nach Europa geschafft. Dank unseres unermüdlichen Logistikteams konnten wir das Auto und den Großteil der Ausrüstung jedoch hierher bringen.“

Morris Chen HubAuto Racing
Foto: HubAuto Racing

Chen lobte sein Team in den höchsten Tönen. „Ich bin extrem stolz auf jedes Mitglied unseres Teams und unseres Support-Teams. Wir haben uns lange Zeit auf dieses Rennen vorbereitet. Wir haben nie aufgegeben. Wir haben bis zum Ende durchgehalten. Dafür sind wir zu weit gereist und haben zu hart gearbeitet. Unsere Crew, unsere Fahrer, Mercedes-AMG Motorsport und unsere Sponsoren haben das verdient, und wir alle erwarten es voneinander. In Anbetracht der Herausforderungen kann unser Team sehr stolz auf seine Leistungen sein.“

Quelle: Pressemitteilung HubAuto Racing

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