Bei der 49. Ausgabe des ADAC 24-Stunden Rennens zeigte die Eifel einmal mehr ihre Sonderstellung im Bezug auf das Wetter. War es im Vorfeld des Eifelklassikers noch trocken und sonnig stellte der Wettergott pünktlich zu Start am Samstagnachmittag die Bedingungen eifeltypisch um.

H&S-Racing Team N24h 2021 Porsche Cayman
Foto: L. Rodrigues

Bei schwierigen Streckenbedingungen waren es 121 Teams, die Rennleiter Walter Hornung bei einsetzendem Regen auf die Reise zweimal rund um die Uhr in die „Grüne Hölle“ schickte. Nach erschwerter Reifenwahl durch Nieselregen in der Anfangsphase uns schon wieder abtrocknender Strecke während der Einführungsrunde, sorgte ab der 3. Runde
einsetzender Starkregen stellenweise für extremes Aquaplaning und chaotische Verhältnisse auf der Strecke. Mit im Feld auch das „Amigo“- Quartett wie die Truppe um Vater und Sohn Lamadrid und ihre Partner Massimiliano Girardo und Nicolas Abril teamintern genannt wurden. Die internationale Mannschaft, die in dieser Zusammensetzung schon seit Jahren fester Bestandteil des 24-Stunden Rennens, bis dato jedoch auf einem Renault Clio sind, brachten erstmals ihren neu erworbenen Porsche Cayman S an den Start.

H&S-Racing Team N24h 2021 Porsche Cayman
Foto: L. Rodrigues

Nach den Trainingseinheiten und den Qualifyings hatte man sich auf denn neuen Renner, der von Oliver Schumacher und seiner Mannschaft kurzfristig eingesetzt und betreut wurde, eingeschossen und war bereit für den Start in der Klasse V6. Den Start und die hektische Phase zu Beginn des Rennens wurde problemlos gemeistert, zumal man auf die sichere Karte „Regenreifen“ gesetzt hatte. Nach sechs Stunden musste das Rennen dann aber um 21.30 Uhr Aufgrund dichten Nebels unterbrochen werden.

Bis zum möglichen Re-Start vergingen dann 14 Stunden, so dass das Rennen erst am Sonntagmittag um 12:30 wieder freigeben werden konnte. Auch hier klappte alles perfekt und den verbleibende Sprint über 3 1⁄2 Stunden überstand die H&S-Racing Mannschaft ohne Zwischenfälle. Tanken, Fahrer- und Reifenwechsel, neben den üblichen Routinearbeiten blieb nicht viel zu tun.

Bei der Zieldurchfahrt freute sich das gesamte Team, einschließlich der Fahrer über ein perfektes, fehlerfreies Rennen. Klassenrang drei und Position 80 in der Gesamtwertung waren der verdiente Lohn…

H&S-Racing Team N24h 2021 Porsche Cayman
Foto: H&S-Racing Team

Teamchef Oliver Schumacher: „Wir haben im Vorfeld hart arbeiten müssen um den Porsche an den Start zu bringen. Aufgrund des sehr kurzfristigen Einsatzes war es nicht leicht. Aber im Rennen hat dann von Anfang an alles gepasst. Das Wetter war mal wieder typisch Eifel. Leider ist durch den Nebel sehr viel Fahrzeit verloren gegangen. Aber alle Fahrer waren sehr zufrieden und das Auto steht ohne einen Kratzer wieder in
der Garage. Damit sind wir alle sehr happy!“

Quelle: Pressemitteilung H&S-Racing Team / Redaktionsbüro by Jogi

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