Vom 19. bis 21. November stand das Saisonfinale der 24H Series auf dem Programm von Herberth Motorsport. In Sebring trat die Mannschaft aus Jedenhofen mit zwei Porsche 911 GT3 R an und kämpfte um den Titel in der Fahrer- und Teammeisterschaft. Ein Fehler bei der Rennunterbrechung kostete zwar den Sieg in Florida, sollte die Freude aber nicht schmälern.

Alle Beteiligten wussten schon vor Beginn des Rennens, dass der letzte Lauf des Jahres zu einer großen Herausforderung werden würde. Aufgrund von Logistikkomplikationen kamen die Autos aller Teams erst Samstagmorgen um 1:00 Uhr nachts an. Dies führte dazu, dass der Zeitplan mehrfach geändert und das Nachttraining ersatzlos gestrichen werden musste. „An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an unser Team, das von Freitagabend bis Sonntagabend beinahe ohne Schlaf einen fantastischen Job absolvierte“, lobte Alfred Renauer seine Crew.

Im Zeittraining landete das Fahrzeug mit der Startnummer 91, pilotiert von Ralf Bohn, Daniel Allemann sowie Alfred und Robert Renauer, auf dem dritten Platz. Auch beim Schwesterfahrzeug mit der #92, das von Jürgen Häring, Bobby Gonzales, Wolfgang Triller, Felix Neuhofer und Marco Seefried gefahren wurde, sprang mit Rang fünf ein vielversprechendes Resultat heraus.

Von Rennminute eins an konnte sich die #91 vorn festigen und war dauerhaft ein fester Bestandteil der Spitzengruppe. Zeitweiseführte das Quartett das Rennen mit mehr als einer Minute und 30 Sekunden Vorsprung an. Aufgrund von unterschiedlichen Wechselzyklen sprang das Pendel zwischen dem Porsche und einem Kontrahenten hin und her. Nach einer langen Nacht, die von wiederkehrenden Regenschauern geprägt war, blickte das Team zuversichtlich Richtung Rennende. Der Lauf musste dann etwa fünf Stunden und 30 Minuten vor Schluss unterbrochen werden, da der massive Regen ein Rennen unmöglich machte. Trotz eines Tempolimits von 60 km/h klagten die Piloten auf der Strecke teilweise über Aquaplaning. Das Quartett der #91 musste im Zuge dessen eine zweiminütige Zeitstrafe in Kauf nehmen. Aufgrund dieser Strafe kam das Team auf Platz zwei ins Ziel, mit einer Minute und 44 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Die #92 belegte Rang drei in der Klasse und freute sich über einen versöhnlichen Abschluss des Jahres 2021.

Herberth Motorsport konnte dank mehrerer Siege am Ende in der GT3-Klasse die Nase vorn behalten und gewann den Teamtitel. Alfred Renauer fuhr in derselben Klasse den Fahrertitel ein, knapp vor seinen Teamkollegen Daniel Alleman und Ralf Bohn, und freute sich über dieses Resultat: „Es war ein langes und schweres Jahr, am Ende können wir vier Saisonerfolge und zwei Titel feiern. Ein besseres Ende hätte es kaum geben können“. Auch Robert Renauer freute sich über den Erfolg: „Auch wenn vielleicht an diesem Wochenende noch mehr drin gewesen wäre, denke ich, können wir stolz auf uns sein.“

Quelle: Pressemitteilung Herberth Motorsport

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