Aufgeben zählt nicht: Für Herberth Motorsport aus dem bayr. Jedenhofen erst recht nicht. Der Familienrennstall hatte am Wochenende mit allerlei Tücken zu kämpfen. Trotzdem sind die Renauers zufrieden mit dem Ergebnis.

Trotz technischer Schwierigkeiten zu Rennbeginn schaffte es die Mannschaft von Herberth Motorsport ins Ziel der 24 Stunden von Spa. Im Porsche 911 GT3 R überzeugten Jürgen Häring, Wolfgang Triller, Edward Lewis Brauner und Alfred Renauer über das gesamte Wochenende hinweg mit einer konstant starken Leistung.

„Wir dürfen sehr glücklich sein. Ein 24-Stunden-Rennen zu beenden, ist immer ein Erfolg“, sagte Alfred Renauer. „In Spa konnten wir wieder zeigen, dass wir auch unter schwierigen Voraussetzungen bis zum Schluss kämpfen und nie aufgeben. Die gesamte Crew sowie unsere Fahrer haben alles gegeben. Die Zielankunft ist der verdiente Lohn dafür.“

Bis zum Überqueren der Ziellinie war es jedoch ein langer Weg, auf dem es einige Hindernisse zu bewältigen gab. So folgte auf eine starke Anfangsphase nach nur wenigen Stunden ein bitterer Rückschlag für den Porsche-Rennstall. Ein Antriebswellenschaden am Fahrzeug zwang das Team zu einem einstündigen Reparaturstopp, der die Mannschaft weit zurückwarf und alle Chancen auf den Klassensieg zunichtemachte.

Um Punkt 22:24 Uhr am Samstagabend ging die Startnummer 991 zurück auf die Strecke. Von diesem Zeitpunkt an spulte die eingespielte Truppe problemlos ihre Runden ab. Auch die zahlreichen Unfälle, die die 70. Auflage des Langstreckenklassikers prägten, konnten die Aufholjagd nicht stoppen.

Die Ziellinie überquerte die Mannschaft schließlich auf Gesamtplatz 39, was zugleich Position sechs in der AM-Wertung bedeutete. „Nach dem Rückschlag am Anfang ein versöhnlicher Ausgang. Wir gehörten stets zu den schnellsten Autos in unserer Klasse und hätten um den Sieg kämpfen können. Die Reparatur kostete uns leider zu viel Zeit“, erklärte Alfred Renauer.

Auch Dr. Frank-Steffen Walliser (Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge) weiß: „Es war ein extrem schwieriges Rennwochenende für uns. Unsere Strategie, konstant und fehlerfrei zu fahren, ging beim Team75 Bernhard gut auf. Dann ist das Auto durch einen unverschuldeten Unfall ausgefallen. Der Porsche GT3 R mit der Nummer 911 verlor nach einem Generatorschaden einige Runden und hatte danach keine Chance mehr auf eine vordere Platzierung. Auch die Fahrzeuge in der Pro-Am-Wertung und der Am-Kategorie hatten technische Probleme. Von daher war es nicht unser Wochenende.“

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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