Ein verspäteter, aber dafür umso erfolgreicherer Saisonstart für Project 1: Nachdem die Mannschaft aufgrund von Unfallschäden das Auftaktrennen der Langstreckenweltmeisterschaft auslassen musste, lief es beim zweiten Saisonlauf in Portugal umso erfreulicher. Egidio Perfetti, Riccardo Pera und Matteo Cairoli gehörten von der ersten Session an zu den Schnellsten und verpassten als Zweite den Sieg nur denkbar knapp.

Der Podesterfolg auf dem Autódromo Internacional do Algarve geht vor allem aufs Konto der Crew, die seit dem Rückschlag in Spa-Francorchamps einen Wettlauf gegen die Zeit meisterte. „Das Fahrzeug musste komplett wiederaufgebaut und für den Einsatz in der FIA WEC vorbereitet werden“, sagt Teamchef Axel Funke. „Dass bei unserer Rückkehr alles so reibungslos funktionierte und wir konkurrenzfähig waren, ist nicht selbstverständlich. Entsprechend groß war die Erleichterung. Ein besonderer Dank geht an unser Mechaniker-Team rund um Pascal Petter.“

Project 1 Riccardo Pera, Matteo Cairoli, Egidio Perfetti Project 1 FIA WEC Portimao 2021
Foto: Project 1

Dass der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 56 nichts von seiner starken Pace eingebüßt hatte, bewies Egidio Perfetti eindrucksvoll. Mit einer Glanzvorstellung im Qualifying sicherte er dem Team von Project 1 die Pole-Position in der LMGTE Am-Klasse. Eine Leistung, an die der 46-Jährige und seine beiden Teamkollegen im Rennen anknüpfen sollten.

Project 1 Riccardo Pera, Matteo Cairoli, Egidio Perfetti Project 1 FIA WEC Portimao 2021
Foto: Project 1

Zwar verlor das Trio in der Anfangsphase zunächst an Boden, verkürzte aber über die Dauer von acht Stunden hinweg den Rückstand kontinuierlich. Eine ausgeklügelte Strategie sowie der große Kampfgeist der drei Piloten ebneten den Weg zum Podium. „Beinahe hätte es sogar zum Sieg gereicht“, erklärt Funke. „Leider wurden uns zehn Strafsekunden für eine Berührung aufgebrummt. Am Ende war es genau die Zeit, die uns zum Sieg fehlte. Aber wir wollen uns nicht beklagen und freuen uns umso mehr übers Podium.“

Auf die Rennpremiere der FIA WEC in Portimāo folgt vom 16. bis 18. Juli bereits die nächste: Dann startet die Langstreckenweltmeisterschaft erstmals auf dem Traditionskurs im italienischen Monza. Das Gastspiel nahe Mailand bildet einen weiteren Teil der Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen in Le Mans.

Quelle: Pressemitteilung Project 1

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