Beim dritten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2019, wollte das GTronix360 Team mcchip-dkr mit dem Porsche Cayman 981 und der vielversprechenden Fahrerbesetzung Nick Hancke, Thomas D. Hetzer und Nick Salewsky in der Klasse V5 angreifen.

Zur Vorbereitung ging es bereits am Freitag auf die Nordschleife um weitere Testkilometer abzuspulen. Leider verunfallte Thomas D. Hetzer bei den Testfahrten im Bereich Wehrseifen, so dass der Cayman gezwungenermaßen nicht am Rennen teilnehmen konnte. Glücklicherweise kam Fahrer Thomas D. Hetzer mit dem Schrecken davon. Noch am Samstag wurde der Porsche zerlegt und eine Bestandsaufnahme der Schäden vorgenommen. Neben vielen Karosserie- und Fahrwerksteilen hat leider auch der Rahmen etwas abbekommen, so dass der Cayman zunächst beim Karosseriebauer gerichtet werden muss. Allzu viel Zeit für die Reparatur bleibt allerdings nicht, denn das 24h-Qualifikationsrennen steht bereits in drei Wochen an. Hier soll der Cayman wieder einsatzbereit sein.

GTronix360 Team mcchip-dkr
Foto: GTronix360 Team mcchip-dkr

Der Nissan GT-R NISMO GT3 Einsatz in Kooperation mit dem japanischen Team Kondo Racing verlief planmäßig. Bei ausgiebigen Testfahrten während des Freitagtrainings konnten wichtige Daten gesammelt werden. Auch das Qualifikationstraining am Samstagmorgen startete durchweg positiv. Tomonobu Fujii pilotierte den Nissan GT-R in die erste Startreihe, direkt hinter den Porsche 991 GT3 R #911 von Manthey-Racing und zeigte damit das Potenzial des japanischen GT3 Fahrzeugs. Gut aufgestellt nahm das Team das vierstündige Rennen in Angriff, das von starken Regenschauern geprägt war. Die Pace der Spitze konnte der Nissan GT-R NISMO GT3 bei den schwierigen Wetterverhältnissen leider nicht mitgehen. Vor allem das Grip-Niveau der Yokohama Regenreifen machte den Fahrern zu schaffen. Trotzdem sammelte man wichtige Erkenntnisse im Hinblick auf das 24h-Qualifikationsrennen und das 24h-Rennen. Wetterkapriolen wie beim dritten VLN Lauf traten auch häufig schon bei vergangenen 24h-Rennen ein. Für solche Bedingungen ist das Setup des Fahrzeugs nun deutlich harmonischer.

Weitere Testfahrten zur Vorbereitung auf das Top-Rennen des Jahres werden im Rahmen von Trackdays auf der Nordschleife absolviert. Der letzte große Testlauf für die 47. Auflage des ADAC Total 24h-Rennen (20. – 23.6.2019) wird das 24h-Qualifikationsrennen (18. – 19.5.2019) sein.

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