Kurz vor dem Start zur GT Open Saison gibt es erfreuliche News für den Luzerner Yannick Mettler: Er wird am kommenden Wochenende zum Team Lazarus by Bentley Motorsport dazustossen, um dort die ersten beiden Meisterschaftrennen am Hungaroring (Budapest, Ungarn) in Angriff zu nehmen.

Der dreifache 24h Nürburgring Klassensieger wird sich den Bentley Continental GT3 beim ersten Rennwochende mit GT3-Profi Fabrizio Crestani (Italien) teilen. Das Duo mit der Startnummer #26 tritt somit in der PRO Kategorie an. Für Mettler, der sich in den vergangenen zwei Jahren in verschiedenen PRO/AM Endurance-Serien einen Namen gemacht hat (12 Siege und 25 Podestplätze), ist dies eine aufregende Chance, sich auch in der stark besetzten GT Open als Profi durchzusetzen.

Yannick Mettler
Foto: Yannick Mettler / Oliver Selzer / Speedmatters

“Ich freue mich unheimlich über diese Gelegenheit! Der Bentley Continental GT3 ist ein fantastisches Auto und die Marke Bentley hat natürlich eine besondere Tradition im Motorsport. An dieser Stelle möchte ich mich beim Team Lazarus by Bentley Motorsport für das Vertrauen in mich bedanken. Besonders nach den vergangenen Monaten ist dies ein richtiger Motivations-Boost. Nun kann ich es kaum erwarten, das Team und das neue Umfeld der GT Open kennenzulernen“, so Mettler, der sich durch einen erfolgreichen Test im Juni für das Cockpit empfahl.

„Yannick ist ein aufregender Neuzugang für unser Team. Er hatte gleich bei seinem ersten Test gezeigt, zu was er fähig ist. Für uns war klar: wir wollen ihn lieber mit uns haben, als gegen uns! Wir freuen uns sehr, ihn mit an Board zu haben“, so Teamchef Tancredi Pagiaro.

Team Lazarus Bentley Continental GT3 2020
Foto: Team Lazarus / Yannick Mettler

Interessant: Der Bentley Continental GT3 ist der einzige homologierte GT3-Rennwagen, bei welchem das Fahrercockpit gemäss britischer Tradition auf der rechten Seite verbaut ist. Viel Neues also für den amtierenden 24h Series TCE Champion. Man darf gespannt sein, wie die Umstellung am kommenden Wochenende vom 8./9. August gelingt.

„Aktuell ist es noch schwierig einzuschätzen, wo wir stehen werden und welche Chancen wir haben. Es ist das erste Mal, dass der neue Continental GT3 in der GT Open eingesetzt wird, daher wird man erst nach dem Rennen eine erste Aussage machen können. Fahrerisch sind wir sehr gut aufgestellt, von daher blicke ich positiv auf das bevorstehende Debüt“, so Mettler zur Erwartungshaltung.

Quelle: Pressemitteilung Yannick Mettler

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