Die 62 Teilnehmer des 89. 24-Stunden-Rennens von Le Mans haben soeben den neunstündigen Testtag hinter sich gebracht. Am Sonntag gaben die Hypercars ihr Debüt, und Titelverteidiger Toyota zeigte erneut eine beeindruckende Leistung.

Foto: ACO / 24h-lemans.com

Die Außentemperatur betrug 26°C, die Temperatur auf der Strecke 46°C, als um 14:00 Uhr die zweite Sitzung des Testtages begann. Der Japaner Nakajima (#8 Toyota GR010 Hybrid) nutzte den sonnigen Nachmittag, um in seiner ersten Runde die Bestzeit vom Vormittag zu unterbieten (3:30,440). Sein Landsmann Kobayashi folgte dicht hinter dem Schwesterauto mit der Nummer 7 (3:30,594). Eine halbe Stunde später fuhr die von André Negrão gesteuerte Alpine A480 in der Hypercar-Klasse eine Zeit von 3:30,276. Um 15:45 Uhr schaffte es Brendon Hartley (#8 Toyota GR010 Hybrid) unter die Drei-Minuten-Marke (3:29.643), und der #7 Toyota drehte sich wenige Augenblicke später in der Tertre Rouge-Kurve, ohne größere Folgen zu haben.

Foto: Antonin VINCENT (ACO)

Die Glickenhaus 007 LMH mit den Startnummern 708 und 709 machten im Laufe des Nachmittags allmählich Fortschritte, schlossen die Lücke zu ihren Konkurrenten und hielten die LMP2-Fahrzeuge in Schach, während die Shakedowns an den Autos fortgesetzt wurden.

Wie üblich wurde in dieser Session die Slow Zone und das Safety-Car-Prozedere simuliert. Die Regeln für das Safety-Car-Protokoll haben sich in diesem Jahr geändert. Die zweitplatzierten Autos dürfen einmal pro Prozedur das erste nachfolgende Safety-Car überholen (es gibt drei für die 13,626 km lange Strecke), um das Ende der Linie für das nächste Safety-Car zu erreichen.

Foto: Antonin VINCENT (ACO)

In der LMP2-Klasse machte sich der ehemalige Formel-1-Pilot und Teamkollege von Romain Grosjean, Kevin Magnussen, mit dem 24-Stunden-Rennen vertraut. Der Däne hat sich mit zwei Landsleuten zusammengetan, einer davon ist sein Vater Jan, der nach einer kurzen Karriere in der Formel 1 Corvette im Langstreckensport vertreten hat. Patrick Pilet verbesserte die Zeit des IDEC SPORT Racing #48 ORECA 07-Gibson, da das zweite Auto des Teams nach dem Missgeschick vom Morgen in der Garage stehen blieb. Kurz vor 17:00 Uhr verlor Fabio Scherer die Kontrolle über seinen Prototypen und schlug in der Indianapolis-Kurve in die Leitplanke ein. Er schaffte es mit einem beschädigten Heckspoiler zurück in die Boxengasse.

Foto: Alexis GOURE (ACO)

In der LMGTE-Pro-Klasse machte der Porsche mit der Startnummer 72 von Hub Auto Racing bemerkenswerte Fortschritte und verbesserte seine Bestzeit vom Vormittag um ganze drei Sekunden. Die nach dem ersten Training vorgenommenen Einstellungen zahlten sich im zweiten Training aus. Die Corvette mit der Startnummer 63 ging erst sehr spät auf die Strecke, nachdem der Antriebsstrang (Motor und Getriebe) gewechselt werden musste. Dies war ein großer Nachteil für das amerikanische Team, dessen C8.R heute seine ersten Runden auf der Strecke von Le Mans drehte.

Foto: Antonin VINCENT (ACO)

Währenddessen arbeiteten Ferrari und Porsche daran, den Abstand zu den beiden Corvettes zu vergrößern. Eine halbe Stunde vor dem Ende der Sitzung unterlief Bruni am Steuer des Porsche mit der Startnummer 91 jedoch ein Fehler.

In der LMGTE Am erlebten die Teilnehmer einige Schwierigkeiten, nämlich mehrere Streckenausfahrten und andere Abstecher in Kiesbetten, die jedoch für keines der beteiligten Autos schlimme Folgen hatten. Harry Tincknell am Steuer des Porsche #99 von Proton Competition fuhr die schnellste Zeit des Nachmittags und des ganzen Tages.

Foto: Studio-Zero.eu

Die Top 5 der Gesamtwertung nach dem Testtag:

#708 Glickenhaus 007 LMH – 3:29.115
#7 Toyota GR010 Hybrid – 3:29,340
#8 Toyota GR010 Hybrid – 3:29,622
#36 Alpine A470-Gibson – 3:30.111
#709 Glickenhaus 007 LMH – 3:30.924

Die Spitzenzeiten in den anderen drei Klassen:

LMP2 | #48 ORECA 07-Gibson – IDEC SPORT Racing – 3:31.105
LMGTE Pro | #79 Porsche 911 RSR – 3:52,938
LMGTE Am | #99 Porsche 911 RSR-19 – 3:54.472

Am Mittwoch kehren die Fahrzeuge für das erste freie Training (14:00-17:00 Uhr) und das Qualifying (19:00-21:00 Uhr) auf die Strecke zurück.

Quelle: 24 Hours Le Mans

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