Georg Weiss feiert 60. Geburtstag auf der Nürburgring-Nordschleife. Erstmals zwei Ferrari 488 GT3 beim ADAC TOTAL 24h-Rennen. Podium in der Klasse SP9 Pro-Am anvisiert.

Auch für ein Nürburgring-erprobtes Team wie das Wochenspiegel Team Monschau (WTM Racing) ist die 47. Auflage des ADAC TOTAL 24h-Rennens auf dem Nürburgring (20. bis 23. Juni) ein Rennen wie kein anderes. Teamchef und Fahrer Georg Weiss wird am Samstag, den 22. Juni, seinen 60. Geburtstag am Steuer des Ferrari 488 GT3 #22 „Guido“ feiern.

„Es kann für mich kein schöneres Geburtstagsgeschenk geben, als gemeinsam mit meinem Sohn auf einem Ferrari beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start zu gehen. Das ist ein ganz besonderes Ereignis, auf das ich mich sehr freue“, sagt Weiss. Er wird gemeinsam mit seinem Sohn Leonard Weiss, Hendrik Still und Indy Dontje das Rennen in der Klasse SP9 Pro-Am bestreiten – der Kategorie für GT3-Fahrzeuge mit gemischten Fahrerpaarungen aus professionellen Rennfahrern und Gentlemen-Startern.

Anlässlich der Feierlichkeiten gibt es eine weitere Premiere für WTM Racing: Erstmals wird die von Rinaldi Racing betreute Mannschaft zwei Ferrari 488 GT3 beim ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring an den Start bringen. Im Fahrzeug „Luigi“ mit der Startnummer 11 werden sich Oliver Kainz, Jochen Krumbach, Alexander Mattschull und Daniel Keilwitz abwechseln. Auch sie starten in der Klasse SP9 Pro-Am.

Beide Ferraris werden mit frisch revidierten Motoren ins Rennen gehen. Die Vorfreude ist im gesamten Team groß. Getrübt wurde sie nur durch eine minimale Anpassung in der Balance of Performance (BoP), die die Einstufung der Fahrzeuge bestimmt. „Luigi“ und „Guido“ werden im Juni mit fünf PS weniger Leistung auskommen müssen. Die Fahrzeuge werden nur noch 481 statt 486 PS wie noch beim ADAC 24h Qualifikationsrennen im Mai leisten. Das wird über eine Rücknahme des Ladedrucks um 0,01 bar erzielt. Die Einstufung der Fahrzeuge nimmt die Technikkommission des ADAC Nordrhein vor.

Trotzdem hat WTM Racing einen Podiumsplatz in der Klasse SP9 Pro-Am im Visier. Sowohl 2017 als auch 2018 konnte der Ferrari die Klasse für sich entscheiden. Das ist in diesem Jahr schwieriger geworden, da durch eine Regeländerung weitere Fahrzeuge als Pro-Am deklariert sind, die bislang in der Pro-Klasse einsortiert worden wären. Beim Qualifikationsrennen konnten wichtige Abstimmungsarbeiten vorgenommen werden. Nun ist das Team bereit, sich bestens gerüstet der Herausforderung auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt zu stellen.

Stimmen vor dem Rennen

Georg Weiss (Fahrer Ferrari 488 GT3 #22):
„Wir fahren erstmals ein 24-Stunden-Rennen mit zwei Autos und freuen uns auf diese Herausforderung. Wie immer beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist es schwer zu sagen, was passieren wird. Wir hoffen, dass wir das Ziel wieder erreichen werden. Aber vieles ist in diesem Rennen abhängig von Glück und Wetter. Wir würden natürlich gerne auf das Podium fahren. Aber wissen kann man das vorher nie.“

Leonard Weiss (Fahrer Ferrari 488 GT3 #22):
„Die Vorfreude ist natürlich gigantisch. Im letzten Jahr bin ich mein erstes 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring auf einem Porsche Cayman gefahren. Das war ein super Erlebnis und hat eine Menge Spaß gemacht. Umso mehr freue ich mich, dieses Jahr auf einem Ferrari gemeinsam mit meinem Vater fahren zu können. Das ist ein Traum, den ich schon als kleines Kind hatte. Die Jungs von Rinaldi Racing haben alles getan, um die Fahrzeuge perfekt vorzubereiten. Oberstes Ziel ist natürlich, dass beide Autos unversehrt die Zielflagge sehen. Was sich platzierungsmäßig ergibt, werden wir sehen.“

Hendrik Still (Fahrer Ferrari 488 GT3 #22):
„Ich kann es kaum erwarten! Wir alle fiebern schon lange auf das größte Rennen des Jahres hin. Wir können auf ein sehr gelungenes 24h-Qualifikationsrennen zurückschauen, bei dem wir bereits unsere Stärken zeigen konnten. Es ist mir eine Ehre, an Georgs Geburtstag gemeinsam mit Ihm und seinem Sohn Leonard ins Lenkrad greifen zu dürfen. Besonders gespannt bin ich auch auf Leos Entwicklung an diesem Wochenende. Er hat uns alle in seinen letzten beiden Rennen sehr beeindruckt.“

Indy Dontje (Fahrer Ferrari 488 GT3 #22):
„Ich freue mich sehr darauf, mit WTM Racing auf der Nürburgring-Nordschleife anzutreten. Es ist mein erstes Rennen auf einem Ferrari überhaupt. Ferrari ist einfach eine magische Marke und das Wochenspiegel-Design sieht auf diesem Auto wunderschön aus. Ich hoffe, dass ich das Team bestens unterstützen kann. Dafür habe ich am Simulator bereits fleißig mit dem Ferrari trainiert, um mich bestmöglich vorzubereiten.“

Oliver Kainz (Fahrer Ferrari 488 GT3 #11):
„Ich freue mich riesig auf das Rennen. Es kribbelt schon im Vorfeld, bis es dann endlich losgeht. Ich hoffe, dass wir die tollen Ergebnisse der letzten Jahre bei unserem Heimrennen wiederholen können und das nötige Rennglück auf unserer Seite ist.“

Jochen Krumbach (Fahrer Ferrari 488 GT3 #22):
„Nach zwei Pro-Am-Siegen in Folge wollen wir auch dieses Mal den Titel verteidigen. Die Voraussetzungen dazu sind aber schwieriger geworden, da wir bislang mit unserem Auto kaum testen konnten. Mit WTM und Rinaldi Racing sowie meinen erfahrenen Mitstreitern stellt uns das aber nicht vor eine unlösbare Aufgabe. Ich freue mich auf die Herausforderung.“

Alexander Mattschull (Fahrer Ferrari 488 GT3 #11):
„Die 24 Stunden auf dem Nürburgring sind eines der ganz großen Motorsport-Highlights – immer hart und unberechenbar. Ich freue mich wahnsinnig, nach einigen Jahren Pause hier wieder teilnehmen zu können. WTM Racing hat hier in den letzten Jahren sich immer wieder gegen Profi-Teams bewiesen und dabei eine gute Performance gezeigt. Ich bin stolz darauf, mit einer solch starken Mannschaft hier antreten zu können.“

Daniel Keilwitz (Fahrer Ferrari 488 GT3 #11):
„Ich freue mich sehr, dass ich erstmals seit 2017 wieder mit WTM Racing am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teilnehmen darf. Ziel wird sein, das Rennen ohne Probleme zu absolvieren und ohne Fehler durchzufahren. Wenn uns das gelingt, sollte ein gutes Resultat möglich sein. Ich bin mir sicher, dass Rinaldi Racing einen guten Job machen wird.“

In eigener Sache:

Du hast den Beitrag bis zum Schluss gelesen? Hat er Dir gefallen? Wenn Du die LSR-Freun.de unterstützen möchtest, kannst Du das mit einem Abonnement bei SteadyHQ tun.

Damit hilfst Du uns, auch in Zukunft erstklassige Berichte, Dokumentationen und Reportagen aus der Welt der Langstreckenrennen zu erarbeiten und zu erstellen.

Unterstütze uns auf Steady

Die LSR-Freun.de sagen Danke!

Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Pressemeldungen aus der Welt des Motorsports. Veröffentlicht für die Leser von LSR-Freun.de. Sie wollen Ihre Pressemeldungen hier veröffentlichen? Senden Sie uns eine Mail an presse@lsr-freun.de.
Kategorie: NewsTags:
Jetzt kommentieren

Noch keine Kommentare vorhanden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Ich stimme zu.