Für das Frikadelli Racing Team gehen die Vorbereitungen auf das große Saisonhighlight, das ADAC Total 24h-Rennen (20.-23. Juni), am kommenden Wochenende endgültig in die finale Phase. Mit dem 6h-Qualifikationsrennen steht die Generalprobe auf dem Programm, zu der die Mannschaft von Klaus Abbelen und Sabine Schmitz wie geplant mit beiden Porsche 911 GT3 R antreten wird.

„Wir hatten bei den bisherigen drei VLN-Läufen wirklich extrem viel Pech mit dem Wetter, weshalb wir im Hinblick auf das 24h-Rennen zu diesem Zeitpunkt der Saison eigentlich etwas weiter sein wollten. Daher kommt dem 6h-Qualifikationsrennen in diesem Jahr aus meiner Sicht eine noch größere Bedeutung zu. Wir möchten hier unsere Entwicklungsarbeit so gut es geht vorantreiben, um dann mit einem guten Gefühl ins 24h-Rennen hineingehen zu können“, erklärt Teamchef Klaus Abbelen.

Den neuen Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 31 werden beim 6h-Qualifikationsrennen die beiden Porsche Werksfahrer Romain Dumas und Sven Müller sowie die Porsche Young Professionals Matt Campbell und Mathieu Jaminet pilotieren. Nach dem witterungsbedingten Unfall in der Anfangsphase des letzten VLN-Laufes hat die Mannschaft aus Barweiler das Fahrzeug wieder vollständig hergerichtet. Das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 30 werden sich Klaus Abbelen und Alex Müller teilen.

Das 6h-Qualifikationsrennen genießt aber auch deshalb große Bedeutung, weil im Rahmen dieser Veranstaltung acht Plätze für das wichtige Top-Qualifying des 24h-Klassikers vergeben werden. „Wir werden versuchen, uns zumindest einen dieser Plätze zu sichern. Der Vorteil würde natürlich auf der Hand liegen, denn wir hätten dann keinen Druck mehr, uns noch am 24h-Wochenende hierfür qualifizieren zu müssen“, so Abbelen.

Am kommenden Wochenende erhalten die drei Trainingsschnellsten sowie die fünf Teams, die während des sechsstündigen Rennens anhand der einzelnen Sektoren die schnellsten theoretischen Rennrunden vorweisen können eine solche Startberechtigung. Das 6h-Qualifikationsrennen beginnt am Sonntag, 19. Mai um 12 Uhr.

Für Teilnehmer und Zuschauer gleichermaßen interessant dürfte aber bereits das erste Qualifying am Vortag sein, das um 18.45 Uhr beginnt und um 21.15 Uhr endet, also auch bis in die Dunkelheit hineinreicht. Das zweite, 60 Minuten lange Qualifying beginnt am Sonntagmorgen um 8.30 Uhr. Ihm schließt sich um 10.15 Uhr das Top-30-Qualifying an. Damit ist bereits echtes 24h-Feeling garantiert.

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