Einmal Ellenbogen ausfahren, bitte! Dass es beim vorletzten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie erneut zum Podesterfolg reichte, war vor allem einer Sache zu verdanken: dem Kampfgeist von Vincent Kolb.

Foto: L. Rodrigues

„Der Junge hat heute seine Meisterprüfung abgelegt“, sagte Frank Stippler im Anschluss ans Rennen. Der Routinier und Nordschleifen-Spezialist fand klare Worte zur Vorstellung des 26-Jährigen, mit dem er sich seit mehreren Jahren das Cockpit teilt. „Hätte Vincent zum Schluss nicht so stark verteidigt, hätte es nicht zum zweiten Platz gereicht. Er hat in diesem Rennen viel umgesetzt, was er in den letzten Rennen gelernt hat.“

Foto: L. Rodrigues

Im Fokus stand zweifelsohne das Duell zwischen Vincent Kolb und Max Hesse, welches die Schlussphase bestimmte. Über mehrere Runden hinweg war der BMW-Junior dem Audi-Fahrer auf den Fersen. Chancen boten sich Hesse im M6 GT3 allerhand, doch sein Widersacher aus dem Phoenix Racing-Lager wusste jederzeit zu kontern. „Das war intensiv, einfach geil und hat Spaß gemacht! Vor allem aber war es über sieben Runden hinweg extrem fair“, kommentierte Kolb die Auseinandersetzung.

Foto: L. Rodrigues

Der Podestplatz beim 53. ADAC Barbarossapreis kam nicht von ungefähr: Denn schon im Zeittraining, das aufgrund von Nebel verkürzt werden musste, legte Stippler den Grundstein für ein erfolgreiches Rennen. Mit der zweitschnellsten Rundenzeit stellte er den Audi R8 LMS GT3 in die erste Startreihe und bedankte sich damit auf bestem Wege bei seiner Crew. „Die Mannschaft musste die Woche durcharbeiten und hatte lange Abende, um das Auto nach dem Unfall beim vorherigen Lauf wiederaufzubauen. Dass wir trotz dieser Umstände vom ersten Meter an wieder konkurrenzfähig waren, ist ein Aushängeschild für das Team“, so die lobenden Worte von Stippler.

Und wenn wir schon bei lobenden Worten sind: Auch Ayhancan Güven wusste im richtigen Moment die Ellenbogen auszufahren. Beim Gastspiel des Porsche Carrera Cup Deutschland im italienischen Monza feierte der 23-jährige Türke seinen nächsten Saisonsieg sowie einen zweiten Platz. Vor dem siebten Rennwochenende auf dem Sachsenring (1. bis 3. Oktober) hat der Zweitplatzierte der Meisterschaft noch rechnerische Chancen auf den Titel. Auch für seinen Teamkollegen Jan-Erik Slooten geht es in Hohenstein-Ernstthal noch einmal um Podestplätze in der ProAm-Wertung. In Monza belegte er die Plätze sechs und vier in seiner Klasse.

Quelle: Pressemitteilung phoenix racing

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