Die vorläufige Nennliste für den dritten Lauf der FIA World Endurance Championship, das erste 6-Stunden-Rennen von Monza (16. bis 18. Juli), sieht ein gesundes Aufgebot von 38 Fahrzeugen in den vier Klassen der WEC vor.

Das 1922 erbaute Autodromo Nazionale Monza ist ein wahrer Tempel der Geschwindigkeit – unübertroffen rund um den Globus für seine Geschichte und Leidenschaft, sowie die legendären Tifosi. Die Meisterschaft hat im April 2017 den WEC Prolog in Monza ausgetragen, aber die Saison 9 markiert das erste Mal, dass ein komplettes WEC Rennen dort stattfindet. Seit 2016 richtet die ELMS die 4 Stunden von Monza aus – und erweist sich jedes Jahr als fantastisches Spektakel für Langstrecken-Rennsportfans weltweit.

SCG 007 LMH Aragon
Foto: Pipo Derani/Facebook

Insgesamt fünf Autos werden in der hochkarätigen Hypercar-Kategorie antreten, darunter zwei Beiträge von Glickenhaus Racing. Das amerikanische Team wird nächste Woche in Portimão sein Debüt mit einem seiner Glickenhaus 007 LMH geben.

Toyota GR10 Hybrid Hypercar 2021
Foto: Toyota Gazoo Racing

Glickenhaus hat die sechs Fahrer, die mit dem Team in Monza an den Start gehen werden, noch nicht bestätigt, aber es steht außer Frage, dass sie mit dem amtierenden Weltmeister Toyota Gazoo Racing (Nr. 7 und Nr. 8 Toyota GR010 HYBRID) und dem Alpine A480 von Alpine Elf Matmut auf starke Konkurrenz treffen werden.

In der LMGTE Pro wird es ein weiteres Duell zwischen Porsche und Ferrari geben, denn beide Hersteller haben jeweils zwei Fahrzeuge gemeldet. Sowohl AF Corse Ferrari als auch das Porsche GT Team werden wertvolle Daten für das wichtige 24-Stunden-Rennen von Le Mans sammeln, das einen Monat später (21.-22. August) stattfindet.

In der LMP2-Kategorie gibt es 12 Nennungen für das allererste WEC-Rennen in Monza. Zur Vorbereitung auf Le Mans wird die Startnummer 82 von Risi Competizione mit Felipe Nasr (Brasilien), Ryan Cullen (Großbritannien) und Oliver Jarvis (Großbritannien) am Steuer des Oreca 07 Gibson ins Rennen gehen. Das von den Amerikanern geführte Team Risi Competizione hat in den Jahren von 1998 bis 2020 insgesamt 17 Rennen in Le Mans bestritten und dabei drei Siege und sieben Podiumsplätze gefeiert.

In der LMGTE Am gehen sage und schreibe 17 Autos auf die Strecke. Der Ferrari 488 GTE Evo mit der Startnummer 57 von Kessel Racing wird mit dem Fahrertrio Takeshi Kimura (Japan), Mikkel Jensen (Dänemark) und David Fumanelli (Italien) an den Start gehen. Das Team wird auch beim Rennen nächste Woche in Portimão antreten.

Das Team Inception Racing mit der Startnummer 71 wird ebenfalls in Monza an den Start gehen. Brendan Iribe (USA), Ollie Millroy (Großbritannien) und Ben Barnicoat (Großbritannien) teilen sich die Fahreraufgaben im Ferrari 488 GTE Evo. Ein weiterer Ferrari ist der Rinaldi Racing mit der Startnummer 388, der von Pierre Ehret (Deutschland), Christian Hook (Deutschland) und Jeroen Bleekemolen (Niederlande) gefahren wird. Schließlich wird auch die Nr. 61 AF Corse in Monza antreten – der von AF Corse eingesetzte Ferrari 488 GTE Evo, der von Christophe Ulrich (Schweiz), Simon Mann (USA) und einem weiteren noch zu benennenden Fahrer gefahren wird.

Insgesamt werden 11 Ferraris auf heimischem Boden antreten – zwei in der GTE Pro und neun in der LMGTE Am.

Monza ist eine schnelle, flüssige Strecke mit engen, technischen Kurven, die durch die langen Geraden getrennt sind. Ein Sechs-Stunden-Rennen in der italienischen Sommersonne wird einen faszinierenden Einblick in die neuen Hypercars für das Jahr 2021 bieten, da das Überwinden des langsameren GT-Verkehrs auf den engen Streckenabschnitten eine echte Herausforderung für die Fahrer sein wird.

Weitere Informationen zum 6-Stunden-Rennen in Monza, einschließlich eines Zeitplans, folgen in Kürze.

Die vorläufige Teilnehmerliste

Quelle: Pressemitteilung FIA WEC

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