Anlässlich des Weltumwelttages 2019 am 5. Juni blickt die FIA im Rahmen ihrer „FIA Action for environment“, die vom DMSB unterstützt wird, hinter die Kulissen, um über den Beitrag einiger ihrer wichtigsten Meisterschaften zum Umweltschutz zu berichten.

Der Tag der Umwelt ist eine globale Bewegung der Vereinten Nationen zur Förderung des weltweiten Bewusstseins und Handelns zum Schutz unserer Umwelt. Die Veranstaltung, die seit 1974 jedes Jahr am 5. Juni stattfindet, hat sich zu einer globalen Plattform entwickelt, um das Bewusstsein für Umweltprobleme wie Meeresverschmutzung, Überbevölkerung und globale Erwärmung bis hin zu nachhaltigem Konsum und Wildtierkriminalität zu schärfen. Jeder Weltumwelttag steht unter einem Motto, das auf ein besonders dringendes Umweltproblem aufmerksam macht und zum Handeln aufruft.

Das Thema für 2019 lautet „Luftverschmutzung“. Laut der Weltgesundheitsorganisation atmen neun von zehn Menschen auf der Erde verschmutzte Luft, und geschätzte 4,2 Millionen vorzeitige Todesfälle sind jährlich auf die Luftverschmutzung im Freien zurückzuführen. In städtischen Gebieten ist die Luftverschmutzung heute das höchste Umweltrisiko für die Gesundheit.

Für die FIA ist der Weltumwelttag ein wirkungsvolles Instrument, um über dieses besorgniserregende Thema aufzuklären und Ressourcen zu mobilisieren, um die Herausforderung anzugehen. So leitet die FIA zum Beispiel einen Beitrag zum Schutz der Umwelt mit der Formel-E-Meisterschaft, die am letzten Wochenende im Mai Station in der deutschen Hauptstadt Berlin machte. Die Forschungen und Erkenntnisse aus den innovativen Elektroautos können hilfreiche Lösungen für Luftverschmutzungsprobleme in städtischen Gebieten liefern.

Beschleunigung des Wandels mit der Formel E
Die Formel E ist die erste rein elektrische Motorsportmeisterschaft der Welt und soll die Relevanz von elektrischer Energie als alternative Energiequelle für Straßenfahrzeuge demonstrieren. Die Formel E bringt den Motorsport in hochkarätige Innenstadtlagen und fördert nicht nur die Nutzung von Elektrofahrzeugen, sondern sensibilisiert auch für die in Ballungsräumen erforderliche Infrastruktur. Die Forschungen und Erkenntnisse aus dem Rennsport mit Elektroautos – das Formel-E-Gen2-Auto hat jetzt fast die doppelte Speicherkapazität im Vergleich zum Auto der ersten Generation – werden sicher dazu beitragen, nachhaltigere Straßenfahrzeuge zu entwickeln, und somit eine Lösung für Luftverschmutzungsprobleme in städtischen Gebieten bieten.

Während für die meisten Menschen das „E“ in der englischen Bezeichnung Formula E für „electric“’, also „elektrisch“ steht, gilt es ebenso für „environment“, also „Umwelt“, da es die erste Kategorie im Motorsport ist, die die ISO 20121-Zertifizierung, die höchste Auszeichnung für nachhaltige Veranstaltungen, erhalten hat. Darüber hinaus ist FEH, der Formel-E-Promoter, mit drei Sternen für das Umweltakkreditierungsprogramm der FIA zertifiziert. Mit dieser Zertifizierung wird das höchste Maß an Engagement für die von der FIA festgelegten Umwelt- und Nachhaltigkeitsziele anerkannt.

DMSB besitzt die höchste Zertifizierung im FIA Sustainability Programme
Der DMSB gehörte zu den ersten Sport-Mitgliedern des Automobilweltverbandes FIA, die im vergangenen Jahr an dem neu strukturierten FIA-Umweltakkreditierungsprogramm teilgenommen haben – und ist einer der ASNs (National Sporting Authority) weltweit, der das Drei-Sterne-Niveau erreicht hat. Das FIA-Umweltakkreditierungsprogramm zielt darauf ab, die Interessenvertreter des Motorsports weltweit dabei zu unterstützen, ihre Umweltleistung zu messen und zu verbessern. Es führt ein klares und konsequentes Umweltmanagement im Motorsport ein und bietet den Stakeholdern einen Rahmen für die Anerkennung ihrer Aktivitäten. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die FIA Richtlinien und Dokumente eingeführt, die auf international anerkannten Umweltstandards und -richtlinien basieren.

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