Am vergangenen Wochenende wurde in der Fanatec GT World Challenge Europe powered by AWS der zweite Langstreckenlauf der Saison ausgetragen. Gastgeber für das sechsstündige 1000-Kilometer-Rennen war der „Circuit Paul Ricard“ in Le Castellet (FRA). Dabei kämpfte das Team von Walkenhorst Motorsport mit seinen beiden BMW M6 GT3 um das Podium, die starke Leistung blieb aber am Ende unbelohnt. Der #34 BMW M6 GT3 wurde von Sheldon van der Linde (RSA), Marco Wittmann (GER) und David Pittard (GBR) pilotiert. Im Fahrzeug mit der #35 wechselten sich Martin Tomczyk, Timo Glock (beide GER) und Thomas Neubauer (FRA) ab.

29th May 2021, Le Castellet (FRA). BMW M Motorsport. Fanatec GT World Challenge Europe. Walkenhorst Motorsport, #34 BMW M6 GT3, Sheldon van der Linde (RSA), Marco Wittmann (GER), David Pittard (GBR), #35 BMW M6 GT3, Martin Tomczyk (GER), Timo Glock (GER), Thomas Neubauer (FRA).
Foto: BMW Group

Von den Plätzen fünf und 13 aus gestartet, brachten Pittard und Tomczyk die beiden BMW M6 GT3 schon früh auf Podiumskurs und übernahmen die Positionen zwei und drei. Später fiel die #35 etwas zurück, während Wittmann und van der Linde die #34 bis in die letzte Rennstunde hinein in den Top-3 hielten und nach einer Full-Course-Yellow-Phase sogar um die Führung kämpften. Doch dann hatte das Fahrzeug rund 50 Minuten vor Schluss Kontakt mit einem Mitbewerber, verlor Zeit bei der Reparatur und fiel ebenfalls zurück. Nach sechs Rennstunden erreichte der #34 BMW M6 GT3 das Ziel auf der achten Position, direkt gefolgt von der #35 auf Platz neun.

29th May 2021, Le Castellet (FRA). BMW M Motorsport. Fanatec GT World Challenge Europe. Boutsen Ginion Racing, #10 BMW M6 GT3, Karim Ojjeh (KSA), Jens Liebhauser (GER), Jens Klingmann (GER).
Foto: BMW Group

Das Team von Boutsen Ginion Racing belegte mit dem #10 BMW M6 GT3 den siebten Rang in der Pro-Am-Klasse. Dieses Fahrzeug wurde von Karim Ojjeh (KSA), Jens Liebhauser und Jens Klingmann (beide GER) pilotiert.

Das nächste Langstreckenrennen in der Serie sind die 24 Stunden von Spa-Francorchamps (BEL) am 31. Juli/1. August.

Stimmen nach dem Rennen in Paul Ricard

BMW Motorsport, BMW M Motorsport, 2020 DTM season, BMW works driver Sheldon van der Linde (RSA), BMW Team RBM, #31 Shell BMW M4 DTM.
Foto: BMW Group

Sheldon van der Linde: „Es war ein sehr gutes Wochenende für uns, und von Freitag an positiv in Sachen Pace und Speed. Wir hatten vom ersten Training an ein gutes Auto. Im Rennen haben David und Marco einen tollen Job gemacht, wir waren immer in den Top-3. Dann schien das Auto etwas an Pace einzubüßen, und ich verteidigte den zweiten Platz so lange ich konnte. Am Ende meines ersten Stints hatte ich einen ganz leichten Kontakt, der gerade ausgereicht hat, die Motorhaube anzuheben. Also mussten wir etwas früher unseren Pflichtboxenstopp für Reifenwechsel und Auftanken absolvieren Und natürlich musste ich etwas länger warten, bis die Motorhaube repariert war. Damit waren unsere Hoffnungen auf das Podium dahin. Aber wir konnten ein paar Punkte sammeln, und auf unserer Pace können wir in Spa aufbauen. Walkenhorst Motorsport hat bereits gezeigt, dass sie dieses Rennen gewinnen können. Ich denke also, dass wir für Spa ein starkes Paket haben, und das stimmt mich sehr zuversichtlich.“

Marco Wittmann: „Es ist natürlich am Ende enttäuschend, wenn du das ganze Rennen über auf Podiumskurs bist und dafür kämpfst und dann rund 50 Minuten vor Schluss durch so einen Kontakt auf Position acht zurückfällst. Nichtsdestotrotz hatten wir das gesamte Wochenende eine gute Pace, was uns optimistisch für das 24h-Rennen in Spa stimmt. Darauf können wir aufbauen. Wir werden sicherlich nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern stärker zurückkommen.“

29th May 2021, Le Castellet (FRA). BMW M Motorsport. Fanatec GT World Challenge Europe. Walkenhorst Motorsport, #35 BMW M6 GT3, Martin Tomczyk (GER), Timo Glock (GER), Thomas Neubauer (FRA).
Foto: BMW Group

Martin Tomczyk: „Startplatz 13 war zwar nicht optimal, aber insgesamt waren wir in Sachen Rennperformance recht zuversichtlich. Ich habe die ersten zwei Stints absolviert und bin dabei von Platz 13 bis auf den zweiten Rang nach vorn gefahren. Leider haben wir dann Probleme bekommen. Thomas Neubauer hatte etwas mit dem Set-up zu kämpfen, doch hat stabil den fünften Rang gehalten. Beim Fahrerwechsel auf Timo Glock hat leider der Verschluss der Tür nicht mehr funktioniert, und er musste einen extra Boxenstopp einlegen, bei dem wir die Tür fixiert haben. Das hat natürlich weitere Zeit gekostet und wir sind zurückgefallen. Es war am Ende nicht das, was wir uns vorgestellt haben, denn die Rennpace war definitiv besser als das Ergebnis. Aber wir sind zuversichtlich, dass noch ein Rennen kommen wird, in dem wir auch in Form eines Resultats zeigen können, das wir verdient hätten. Aber so ist der Rennsport.“

16 Timo Glock (GER, BMW Team RMG, BMW M4 DTM), 2020 DTM Zolder;
Foto: DTM-Media-Team

Timo Glock: „Für mich war ganz klar Martin der Mann des Rennens, der einen wahnsinnigen ersten Doppelstint gefahren ist und das Auto von 13 bis auf zwei nach vorn gebracht hat. Er hat einen super Job gemacht. Thomas war auch immer konstant in den Top-5. Dann ist leider beim Boxenstopp, als ich ins Auto eingestiegen bin, die Tür nicht mehr zugegangen, also mussten wir unter Full Course Yellow noch einmal an die Box kommen, was natürlich ein bisschen Zeit gekostet hat. Aber in meinem ersten Stint hatte ich Probleme, keine Balance, keinen Grip vom Reifen. Ich weiß nicht, woran das lag. Mein zweiter Stint war dann etwas besser. Mit meinem Qualifying auf eine Runde war ich zufrieden, aber auf die Renndistanz muss ich noch lernen. Danke an das Team, es hat das ganze Wochenende über einen tollen und fehlerfreien Job gemacht. Ich hatte sehr viel Spaß.“

Quelle: Pressemitteilung BMW Group PressClub Deutschland

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