Extreme E hat den Wasserstoff-Brennstoffzellen-Generator vorgestellt, der in der ersten Saison der neuen Elektro-Rennserie, die im April 2021 startet, eine Schlüsselrolle spielen wird. Als Weltneuheit in Zusammenarbeit mit AFC Energy wird diese Technologie es Extreme E ermöglichen, seine Rennflotte mit emissionsfreier Energie aufzuladen, wobei als einziges Nebenprodukt Wasser anfällt, das bei jedem der fünf Rennen anderweitig genutzt werden kann.

Seit der Ankündigung im Juli letzten Jahres hat AFC Energy plc eng mit Extreme E zusammengearbeitet, um ein maßgeschneidertes Brennstoffzellen- und Betriebssystem zu entwerfen und fertigzustellen. Dabei war ein detailliertes Verständnis der extremen Bedingungen an jedem Rennort erforderlich, um den erfolgreichen Einsatz des Systems zu unterstützen, das in der Lage ist, alle ODYSSEY 21 Elektro-SUVs der Meisterschaft aufzuladen.

AFC Energy in Harrier hangar, Dunsfold Aerodrome, Cranleigh Surrey - Extreme E
Foto: John McLellan

Nach sechs Monaten gemeinsamer Entwicklungsarbeit mit dem Versorgungsteam von Extreme E wurde das Brennstoffzellensystem im Januar in der Montageanlage von AFC Energy in Surrey einem einmonatigen intensiven Inbetriebnahmetest unterzogen, zusammen mit Tests der Batteriemanagementsysteme und der Ladeinfrastruktur des Fahrzeugs.

Nachdem das System grünes Licht erhalten hat, wurde es nun verteilt, bevor es auf das schwimmende Herzstück von Extreme E, St. Helena, verladen wird, bevor es Mitte Februar von Großbritannien nach Saudi-Arabien fährt.

Alejandro Agag, Gründer und CEO von Extreme E, sagte: „Das Aufladen mit Wasserstoff-Brennstoffzellen in der Welt des Motorsports ist wirklich bahnbrechend, und Extreme E ist die erste Veranstaltung ihrer Art, die diese Technologie nutzt. Das Produkt von AFC Energy bietet eine durchgängig emissionsfreie Lösung für den Betrieb unserer Elektrofahrzeuge, und ich hoffe, dass es andere Organisationen dazu inspiriert, nachhaltige und emissionsarme Alternativen für ihre Veranstaltungen zu untersuchen.

AFC Energy in Harrier hangar, Dunsfold Aerodrome, Cranleigh Surrey - Extreme E
Foto: John McLellan

„Die Freigabe durch das Team ist ein echter Meilenstein für Extreme E, und ich freue mich schon darauf, die Wasserstoff-Brennstoffzelle bei unserem ersten Rennen in Saudi-Arabien in ein paar Monaten in Aktion zu sehen. Es war nicht einfach, dorthin zu kommen, wo wir heute sind, aber das Team war entschlossener denn je, Extreme E Wirklichkeit werden zu lassen, denn die Klimakrise ist für niemanden und nichts auf Eis gelegt.“

Adam Bond, CEO von AFC Energy, fügte hinzu: „Wasserstoff gewinnt weltweit immer mehr an Bedeutung und stellt eine wichtige Lösung für die Dekarbonisierung von Sektoren dar, in denen Elektrifizierung und Netzinfrastruktur fehlen. Die Vision von Extreme E, den Motorsport als Plattform für die Einführung neuer Technologien wie der Brennstoffzellentechnologie zu nutzen, um dieses Ziel zu unterstützen, ist beglückwünschenswert und die AFC Energy ist sehr stolz darauf, an einer solch wegweisenden Initiative beteiligt zu sein.

„Die letzten Monate haben viele neue Herausforderungen mit sich gebracht, um die robusten Spezifikationen der ersten Extreme E-Saison zu erfüllen, die den unterschiedlichen Bedingungen in jeder der fünf Runden Rechnung tragen, und die heutige Enthüllung spiegelt eine starke Zusammenarbeit beider Organisationen wider. Unsere Zusammenarbeit mit Extreme E bietet eine unglaubliche globale Plattform, um den Einsatz unseres robusten, innovativen Null-Emissions-Systems hervorzuheben, das letztendlich die Dekarbonisierung der etablierten netzunabhängigen Energiesysteme in einer Reihe von globalen Industrien wie der Schifffahrt, der Bahn und dem Bauwesen unterstützen wird.

AFC Energy in Harrier hangar, Dunsfold Aerodrome, Cranleigh Surrey - Extreme E
Foto: John McLellan

„Ich freue mich darauf, dass die Teams von Extreme E und AFC Energy eng zusammenarbeiten werden, um die Weltmeisterschaft 2021 zu einem Erfolg zu machen und gleichzeitig die Herausforderungen des Klimawandels in den verschiedenen Ökosystemen angemessen hervorzuheben, um die globale Dekarbonisierung zu fördern.“

Der Einsatz von Wasserstoff ist auch in der breiteren Welt nicht unbemerkt geblieben. Ende 2020 kündigte die britische Regierung ihren Zehn-Punkte-Plan für eine grüne industrielle Revolution an, wobei die Punkte zwei – das Wachstum von kohlenstoffarmem Wasserstoff voranzutreiben – und vier – den Wechsel zu emissionsfreien Fahrzeugen zu beschleunigen – bei Extreme E im Vordergrund stehen. Die Serie nutzt einen Elektro-SUV, um die Fähigkeiten von Elektrofahrzeugen zu präsentieren, während sie gleichzeitig innovative Technologien wie Wasserstoff einsetzt, um ihre Rennen so nachhaltig wie möglich durchzuführen.

Und nicht nur das: Als Sport für einen bestimmten Zweck will Extreme E das Bewusstsein für die Klimakrise schärfen, kohlenstoffarme Lösungen präsentieren und jeden – von den Fans bis zu den Partnern – zu kleinen und großen Aktionen inspirieren, um den Kohlenstoff-Fußabdruck für einen besseren Planeten zu reduzieren.

Quelle: Pressemitteilung Extreme E

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