Extreme E, die bahnbrechende elektrische Offroad-Rennserie, markiert eine Weltpremiere im Motorsport und wird Teams mit einem männlichen und einem weiblichen Fahrer in ihren Rennen antreten lassen – zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und gleicher Wettbewerbsbedingungen unter den Teilnehmern.

Die Teams setzen sich aus einem männlichen und einem weiblichen Fahrer zusammen, die in jedem Zwei-Runden-Rennen gemeinsam als Fahrer und Beifahrer an den Start gehen. Jeder wird eine Runde hinter dem Lenkrad des Elektro-SUV ODYSSEY 21 absolvieren, wobei ein Wechsel in das Rennformat integriert ist und es liegt an den Teams, Fahrer und Beifahrer zu bestimmen, die ihrer Strategie am besten entsprechen.

Die einzigen Unterscheidungsmerkmale in Extreme E sind Talent und Können, wobei Teams und Fahrer bestrebt sind, jede Zehntelsekunde im Kampf um die oberste Stufe des Podiums zu erreichen. Alejandro Agag, Gründer und CEO von Extreme E, sagte: „Dies ist eine Premiere im Motorsport. Mit unserem sportlichen Format stellen wir sicher, dass Fahrer aller Couleur bei jeder Veranstaltung im Kalender mit den gleichen Mitteln antreten können.“

„Wir streben nach Gleichberechtigung, und dieses Sportformat spiegelt dieses Ziel am ehesten wider. Alle werden gemeinsam Rennen fahren und die effektivste Kombination von Fahrern, Team, Ingenieur und Auto wird sich an die Spitze setzen.“ sagte Michèle Mouton, Präsidentin der FIA-Kommission WIM „Frauen im Motorsport“: „Dies ist eine großartige Gelegenheit für Frauen und Männer sich zusammenzuschließen, miteinander und gegeneinander mit dem gleichen Material anzutreten.

Michele Mouton und Jean Todt
Foto: FIA.com

Mouton weiter: „Alejandro Agag und sein Team unterstützen weiterhin die Gleichstellung der Geschlechter in unserem Sport mit konkreten Aktionen, die dazu beitragen, die Fähigkeiten der Rennfahrerinnen hervorzuheben und ihnen eine Chance zu geben. Es wird interessant sein, die Teamaufstellungen zu sehen, wenn sie bekannt gegeben werden, und ich freue mich darauf, die erste Saison zu Beginn des nächsten Jahres zu verfolgen.“

Katherine Legge, Mitglied des Extreme E Drivers Programm, hat als erste Frau, die in der Formel E fuhr und in der IndyCar-Serie und in Sportwagen antrat, eine Karriere in den oberen Epochen des Motorsports geschmiedet. Legge ist von dem Format von Extreme E äußerst begeistert. So betont sie: „Das Format zu hören war wie das Aufwachen am Weihnachtsmorgen. Es ist ein Riesenschritt in die richtige Richtung für den Motorsport als Ganzes. Ich habe mich während meiner gesamten Rennkarriere auf so etwas gefreut!“

„Die Formel E und jetzt auch Extreme E, stehen an vorderster Front, wenn es darum geht, Grenzen in den Bereichen Technologie, Nachhaltigkeit und Klimawandel zu durchbrechen, und jetzt wird Extreme E die Wahrnehmung auch in Bezug auf die Gleichstellung der Geschlechter herausfordern.“ schließt Legge ab.

Der führende Visionär des Extreme-E-Teams Veloce Racing und legendäre Formel-1-Ingenieur Adrian Newey fügte hinzu: „Einer der Gründe, warum ich mich bei Veloce Racing engagierte, war, dass ich neue Technologien und Initiativen in dieser sich sehr schnell entwickelnden Welt einführen wollte. Die letzten Wochen haben mir klar gemacht, dass wir mehr denn je den Wandel, die Vielfalt und die Notwendigkeit, immer einen Schritt voraus zu sein, annehmen müssen. Ich habe im Laufe der Jahre beobachtet, wie Frauen in der Welt des Motorsports Spuren hinterlassen haben und es gibt einige großartige individuelle Geschichten da draußen. Ich hoffe, dass wir mit dieser aufregenden jungen Serie weitere positive Möglichkeiten schaffen und eine starke Plattform für weibliche Konkurrentinnen bieten können, um zu glänzen.“

Die Extreme E-Fahrer werden auf denselben Etappen in denselben 550 PS starken E-SUVs und mit denselben maßgeschneiderten Continental-Geländereifen in Vorläufen, Halbfinalen und Finalen antreten, die in den fünf beeindruckenden Umgebungen der Serie in einigen der entlegensten Regionen der Welt stattfinden.

Der Extreme E wird nicht nur als Plattform für Gleichberechtigung und die Förderung der Elektrifizierung dienen, sondern auch die Auswirkungen des Klimawandels auf seine abgelegenen Rennorte hervorheben. Ein Ausschuss führender Wissenschaftler wird dabei helfen, die globale Aufmerksamkeit auf Themen wie die Entwaldung in Brasilien, den steigenden Meeresspiegel entlang der westafrikanischen Küste, das Abschmelzen der Eiskappen in Grönland und vieles mehr zu lenken.

Das vollständige Renn- und Meisterschaftsformat steht kurz vor dem Abschluss und wird in den kommenden Wochen bekannt gegeben. Weitere Mannschafts-, Sport- und Partnerschaftsankündigungen werden folgen, wenn die Meisterschaft vor der Anfang 2021 beginnenden ersten Saison weiter Gestalt annimmt.

Quelle: FIA.com

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