Nachdem die ersten glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner der Taxifahrten-Verlosung ihre Runde gedreht haben möchten wir die Eindrücke sammeln. Begeisterung pur ist der Tenor der Copiloten.

Marie Häuser im GetSpeed Porsche 911 Taxi

Marie im GetSpeed Taxi
Foto: D. Meutsch

Marie Märzhäuser war zu Gast bei GetSpeed im Porsche 911-Taxi und erzählt: „Einige Tage vor dem Termin war für mich alles Andere als „geil“, ich spürte Angst in mir aufkommen. Nachdem ich einige Onboard-Videos auf Youtube ansah besorgte ich mir sogar Reisekaugummis um der Übelkeit vorzubeugen. Auch hörte ich mich im Bekanntenkreis bei Freunden um die solch eine Taxifahrt schon einmal machten. Alle sagten, daß das Angstgefühl davor normal ist, und das danach nur noch reine Begeisterung bleibt. So war es dann auch.“

„Das Team empfing mich freundlich, zeigte mir das Auto, auch den Fahrer lernte ich kennen. Nach einer Einweisung, Einkleidung und er Anmeldung ging es auch mit der Nervosität. Abgesehen von feuchten Händen ging es soweit. Dann ging es los. Einsteigen, Anschnallen, nochmals eine kurze Vorbereitung was im Falle eines Unfalls zu tun ist. Türe zu und ab ging es. Mit Vollgas aus der Box in den Sitz gepresst war es einfach nur noch geil. Somit gab ich dem Piloten auch das „Daumen hoch“ Signal auf der GP-Strecke und wir bogen schon ab auf die Nordschleife. Oft dachte ich mir, wann bremst er endlich, das ist doch krank! Am Ende waren es unvergessliche Eindrücke, das Grinsen stand mir noch lange im Gesicht.“

„Eine ganz tolle Aktion, aus der ich unvergessliche Eindrücke mitnehmen konnte. Vielen Dank an das Team, den Fahrer und für den einmaligen Gewinn bei der Aktion!“

Marie im GetSpeed Taxi
Foto: Swoosh -D. Matschull

Guido Graeber im Adrenalin M235i Renntaxi

Guido Graeber
Fotos: L. Rodrigues/G. Graeber

Guido Graeber durfte sich auf eine Runde bei Adrenalin Renntaxi im M235i freuen. Seine Eindrücke fasst er so zusammen: „Vor der Fahrt ging mir ehrlich gesagt ganz schön die Düse, und beim Anschnallen wurde daraus für einen Moment beinahe Panik. Aber im Laufe der Fahrt wurde es schnell besser. Ein eindrucksvoller Moment war ein Quersteher im Haug-Haken, den der Pilot aber gekonnt auffing und etwa ab Hocheichen war ich einfach nur noch happy!“

„Mein Fahrer, Matthias Beckwermert, hat den Rennwagen von Adrenalin Motorsport echt am Limit bewegt. Es ist Wahnsinn, was für Kräfte in so einem BMW M235i einwirken. Die Bremse ist eine echte Naturgewalt, und in den Kurven hat man das Gefühl, das Auto würde auf der Piste kleben. Am Ende wäre ich am liebsten gleich für eine zweite Runde im Auto sitzen geblieben. Es war eine tolle Erfahrung, die Strecke mal aus der Sicht der Fahrer zu erleben, auf die Posten oder Flaggensignale zu achten ist mir nur bedingt gelungen so schnell ging alles. Es wird wohl nicht meine letzte Runde mit Profis gewesen sein. Matthias Unger und dem Team Adrenalin Motorsport kann ich nur danken!“

Lukas Huber im Adrenalin M235i Renntaxi

Lukas Huber
Foto: L. Rodrigues

Auch Lukas Huber war zu Gast bei Adrenalin, er fuhr in einem BMW 325i mit: „Nun war der Tag auf dem ich mich so drauf gefreut hatte: Endlich eine Taxifahrt in einem Rennauto über die Nordschleife! Zum organisatorischen kann ich sagen, für Essen und Trinken war gesorgt, ich wurde freundlich empfangen. Im Teamzelt musste zwei Bögen ausfüllen und dann zur Anmeldung. Dort bekam ich ein Armbändchen um als Copilot auf die Strecke zu dürfen. Zurück im Teamzelt wurde ich mit dem Rennanzug bekleidet und bekam meinen Helm. Um die Nervosität etwas abzubauen ging ich mit meinem Bruder noch durch die Boxen, bis 16 Uhr die Taxifahrten begannen.“

„Nach etwas aufregendem anstehen ging es dann an das Auto. Es war ein BMW 325i E90 und der Fahrer war Christoph Magg, der sensationell gefahren ist. Es gab nochmals eine kurze Einweisung fürs Auto und wie man sich verhält. Ich war sehr aufgeregt als der Beifahrer vor mir ausstieg und ich auf den Beifahrersitz schlüpfte. Ich wurde angeschnallt, die Tür zu und dann gings los. Inn der ersten Kurve dachte ich nur: Oh shit das Auto geht ab. Die G-Kräfte hat man richtig gemerkt. Dann kam der erste GT3, der Falken BMW M6 an uns vorbei. Ich war überrascht da ich ihn nicht kommen sah. Ab da habe ich auch mal in den Rückspiegel geschaut. Mein Fahrer hatte sich sehr gut verhalten. Am Schwedenkreuz an der Sprungkuppe haben wir ein bisschen abgehoben, das war richtig geil. Ausgang Brünnchen ist er voll über die Randsteine, weiter volles Rohr in die Eiskurve, mit dem halben Auto über die Randsteine, so richtig heiß.“

Guido Graeber im M235i
Foto: D. Matschull für Swoosh

„Im Ganzen war die Runde einfach nur der Hammer! Wir hatten drei Gelb-Phasen was mir die Möglichkeit gab auch dies zu erleben. Die Streckenposten hat man gut gesehen und die Flaggen auch. Die Leistung von den Fahrern der kleineren Klassen ist einfach nur bewundernswert. Auf was die alles achten müssen: Immer in den Rückspiegel schauen, dann hatte das Auto noch die klassische H-Schaltung und dann noch auf die Flaggen achten. Also Hut ab vor den Fahrern egal welcher Klasse! Das waren meine Impressionen der Taxifahrt. Ich würde es jederzeit wieder machen, eine tolle Aktion die Verlosung „Danke Marshals!“. Herzlichen Dank an das Team!““

Ihr habt auch gewonnen oder als Spender einer Taxifahrt bald Gäste? Dann meldet Euch vorher unter sportwartfahrt@gmail.com und LSR-Freun.de berichtet über Eure Runde. Alle Beteiligten der „Danke Marshals!“-Aktion sagen vielen Dank an die Teams und wünschen den Gewinnern viel Spaß bei ihren Fahrten.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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