Bisher kursierten nur Gerüchte, dass das neue Modell für 2023 des Porsche 911 GT3 R am kommenden Wochenende beim 54. ZEWOTHERM ADAC Barbarossapreis am 8. Oktober 2022 seine Rennpremiere geben wird. Wie uns die Pressestelle von Porsche bestätigte, wird der Bolide zu einem Testeinsatz unter Rennbedingungen in der Klasse SPX antreten.

Foto: Porsche AG

Das neue Modell der Generation 992 ist mit einem stärkeren Motor mit 4,2 Litern Hubraum, der bis zu 565 PS leistet, verbesserter Aerodynamik und einer optimierten Fahrzeug-Balance ausgestattet und soll nahtlos an die bisherigen weltweiten Erfolge des 911 GT3 R, der seit 2019 eingesetzt wird, anknüpfen. Der Nettopreis für die GT3-Speerspitze aus Weissach wird bei 511.000 Euro liegen, zuzüglich weiterer Ausstattungsoptionen.

Wer bei dem Debüt am Steuer sitzen wird und welches Team den Einsatz betreut lässt Porsche offen, naheliegend ist jedoch Manthey Racing mit Sitz in Meuspath. Hierzu antwortete der Pressesprecher: „Was das Einsatzteam und die Fahrer betrifft, möchte ich der Veröffentlichung der Starterliste nicht vorgreifen.“ Damit nicht genug, wer am kommenden Samstag nicht vor Ort den neuen Porsche sehen kann bekommt im weiteren Verlauf der Saison noch die Gelegenheit, denn Porsche bestätigte ebenfalls, dass es noch weitere Einsätze geben wird.

Foto: Porsche AG

Der siebte Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie wird wie gewohnt um 12:00 Uhr gestartet und über vier Stunden ausgetragen. Ab 8:30 Uhr werden im 90-minütigen Zeittraining die Startpositionen erkämpft, über den ganzen Tag bis zur Siegerehrung kann die Veranstaltung am Livestream auf https://www.nuerburgring-langstrecken-serie.de/de/startseite/ verfolgt werden.

Foto: Porsche AG

Mehr Informationen und technische Daten zum neuen Neunelfer hier.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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