Mit einem erneuten Sieg gelang der Mannschaft rund um Karsten Krämer ein klares Ausrufezeichen, dass der Kampf um die Führung in der Meisterschaft der Porsche Endurance Trophy Nürburgring noch lange nicht vorbei ist.

Foto: L. Rodrigues

Während sich die Fahrerpaarung Karsten Krämer, Christopher Brück und Moritz Kranz in der Qualifikation noch mit dem sechsten Platz begnügen mussten, konnte im Startstint der Grundstein für den Sieg gelegt werden: Mit Regenreifen gestartet ging Kranz früh an die Box, um den Wechsel auf Slicks zu vollziehen. So konnte sich „Sam“, wie der Porsche 992 GT3 Cup teamintern wegen seiner Startnummer 112 genannt wird, auf Platz 1 nach vorne schieben und in den Kampf um den Sieg mit eingreifen.

Im Verlauf des zweiten und dritten Stints konnten Krämer und Brück die #112 in direkter Schlagdistanz zur Konkurrenz halten. Auch einsetzender Regen, kurz nach der Rennhälfte, konnte Brück nicht aus dem Konzept bringen. Mit dem notwendigen Fingerspitzengefühl konnte er den kurzen Regenschauer auf Slicks überstehen, was die taktischen Optionen für den Schluss des Rennens offen hielt. Durch die unterschiedlichen Boxenstrategien und Standzeiten war erst kurz vor Schluss klar, wie es um die ersten beiden Positionen steht: KKrämer auf Platz Zwei, fünf Sekunden hinter dem Führenden in der Klasse.

Nach einem harten Kampf konnte Kranz sich zu Beginn der vorletzten Runde auf Platz 1 nach vorne schieben. In den verbleibenden zwei Runden konnte die Konkurrenz keinen Angriff mehr setzen, so dass KKrämer Racing nach 4:15 Stunden als erster über die Ziellinie fahren konnte!

Teamchef Karsten Krämer: „Wir haben heute eine perfekte Teamleistung gezeigt. Unser Engineering hat die richtigen Entscheidungen getroffen, meine Fahrer haben keinen Fehler gemacht. Die Mechaniker haben das Auto perfekt vorbereitet und die Boxenstopps haben absolut reibungslos funktioniert. Ich bin wirklich extrem stolz darauf, wie sich unsere Mannschaft in diesem Jahr entwickelt hat. Jetzt freuen wir uns auf die letzten beiden Rennen der Saison, wir werden voll angreifen um unsere Meisterschaftsführung zu behalten!“

Foto: L. Rodrigues

Neben dem Porsche 992 GT3 Cup setzt KKrämer Racing auch zwei Porsche Cayman GT4 ein. Das Modell der Baureihe 981 wurde für die Permit B Fahrer Danny Lehner und Danny Hirschauer eingesetzt. Beide Fahrer konnten mit konstanten Rundenzeiten und einer sicheren Fahrweise auf dem Porsche Cayman GT4 CS mit der Startnummer 978 überzeugen und sind so der großen Permit einen Schritt näher gekommen.

Foto: L. Rodrigues

Mit der Startnummer #977 ging auch ein Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport in der CUP3 Klasse an den Start. Heinz Dolfen, Henrik Bollerslev und Herbert Lösch teilten sich hier die Aufgabe, im starken Feld der vierzehn CUP3 Fahrzeuge zu bestehen. Nach einem soliden Startplatz Acht konnte sich das Trio im Rennverlauf nach vorne arbeiten und am Ende einen guten sechsten Platz in einer der stärksten Klassen der NLS einfahren.

Karsten Krämer: „Wir haben mit den Porsche Cayman GT4 2017 angefangen und bleiben dieser Klasse natürlich weiterhin treu. Wir haben hier ein sehr gutes Preis- / Leistungsverhältnis und da wir den Porsche Cayman GT4 der Baureihe 981 als Permit B Auto einsetzen können, haben wir hier ein rundes Programm für unsere Fahrer: Auf dem „kleinen“ GT4 lernen, auf dem Permit A GT4 der Baureihe 982 sich an höheres Tempo gewöhnen und dann in den großen Bruder, dem 992 GT3 Cup einsteigen. Eine wirklich schöne und runde Sache, die sich Porsche und Manthey da haben einfallen lassen. Dass unser Permit B GT4 bei fast jedem Rennen fährt, zeigt auch, dass die Fahrer dieses Angebot sehr gerne annehmen.“

Quelle: Pressemitteilung KKrämer Racing / Moritz Kranz

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