Waldow Performance sicherte sich beim vierten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie den Klassensieg in der SP10 und einen Podestplatz in der VT2-FWD. Das Rheinbacher Team debütierte vergangenen Samstag mit einem Mercedes-AMG GT4 (#177) und die Piloten Max Lamesch, Andreas Patzelt sowie Janis Waldow fuhren einen souveränen Start-Ziel-Sieg ein. Martin Brennecke und John Marechal (#492) sahen die Zielflagge auf Rang zwei der VT2-FWD Klasse. Das dritte Fahrzeug (#493 – Carsten Erpenbach/Ralf Wiesner) konnte nach einem Unfall in der ersten Stunde das Rennen nicht beenden.

Foto: L. Rodrigues

Im morgendlichen Zeittraining legte das Fahrertrio der Startnummer 177 den Grundstein für ihren Erfolg. Andreas Patzelt umrundete die 24,358 Kilometer lange Kombination aus Nordschleife und Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses in 8:45.630 Minuten und sicherte die Pole Position in der SP10 Klasse. Der Megane III R.S. mit der Startnummer 493 fuhr mit einer Zeit von 9:50.259 Minuten auf P3 der VT2-FWD Klasse und der Megane IV R.S. (#492) belegte mit 10:08.513 Startposition acht.

Das vierstündige Rennen startete für alle 119 Teilnehmer pünktlich um 12:00 Uhr bei trockenen Streckenbedingungen. Für Waldow Performance saßen im Startstint Andreas Patzelt (#177), Martin Brennecke (#492) und Ralf Wiesner (#493) am Steuer. Nur Ralf Wiesner hatte in der ersten Rennstunde Pech und wurde unverschuldet im Streckenabschnitt Breitscheid in einen Unfall verwickelt. Die Schäden am Megane III R.S. verhinderten eine Weiterfahrt, der Fahrer blieb unversehrt.

Das Fahrertrio des Mercedes-AMG GT4 (#177) verteidigte konsequent die Spitzenposition in der SP10 Klasse und Janis Waldow sah als Schlussfahrer nach 26 Runden mit fast zwei Minuten Vorsprung als Klassensieger die Zielflagge. „Besser hätte ein Debüt mit diesem Fahrzeug nicht laufen können – Pole Position und ein Start-Ziel-Sieg. Es war ein mega Wochenende und ich bin stolz auf unsere gesamte Mannschaft“, erklärt Janis Waldow.

Foto: L. Rodrigues

Durch fehlerfreie Stints beendeten Martin Brennecke und John Marechal im Renault Megane IV R.S. (#492), die von Position acht gestartet sind, das 45. RCM DMV Grenzlandrennen auf Rang zwei der VT2-FWD Klasse.

Foto: Rebekka Winter / Ring-Race-Shoot

„Es war ein fast perfektes Wochenende für uns, klammert man den frühen Unfall der 493 aus. Aber damit muss man bei Rennen auf der Nordschleife immer rechnen. Wir sind rundum zufrieden mit dem Debüteinsatz des Mercedes-AMG GT4 – hier hat wirklich vom Einsatzteam bis hin zum Support durch Mercedes-AMG Customer Racing alles einwandfrei funktioniert. Besonders stolz bin ich auch über die Platzierung der 492. John begleiten wir seit seinen Anfängen in der Grünen Hölle und für Martin war es das erste Rennen in unserem Team. So kann es für die nächsten Läufe gerne weiter gehen“, erklärt Axel Waldow, Teamchef von Waldow Performance.

Das nächste Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie findet am 9. Juli 2022 statt und geht über die Distanz von sechs Stunden. Das Rheinbacher Team will auch zu diesem Lauf in weniger als zwei Wochen alle drei Fahrzeuge wieder an den Start bringen.

Quelle: Pressemitteilung Waldow Performance

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