Der erste Test unter härtesten Rennbedingungen für das Test- und Entwicklungsfahrzeug KTM GTX beim traditionsreichen 24-Stunden-Rennen von Barcelona ist am Wochenende mehr als zufriedenstellend verlaufen.

Unter der Regie von Reiter-Engineering waren gleich zwei KTM GTX für das Team True Racing im Einsatz. Und das Fahrzeug, das von Reiter Engineering und KTM Sportcar GmbH in der Rekordzeit von nur acht Monaten entwickelt wurde, bestand die Strapazen bei großer Hitze von bis zu 35 Grad mit Bravour. Der KTM GTX mit der Nummer 216, den KTM Pilotin Laura Kraihamer, Johannes und Ferdinand Stuck sowie Sehdi Sarmini steuerten, lief 24 Stunden ohne ein einziges Problem durch und bescherte dem Quartett schlussendlich einen überlegenen Sieg in der SPX-Klasse, den man mit 32 Runden Vorsprung auf den zweitplatzierten Porsche einfahren konnte, sowie einem eindrücklichen neunten Gesamtrang, mitten unter den GT3-Fahrzeugen.

Lange Zeit sah es so aus, als ob das Schwesterauto mit der Nummer 217 den Doppelsieg für True Racing absichern könnte, doch in der Nacht kam es nach Kontakt mit einem Mitbewerber zu einer Verkettung unglücklicher Umstände: Reifen-Pick-Up gelangte in den Motorraum, genauer gesagt in den Keilriementrieb, worauf der Keilriemen abging, was wiederum den Motor beschädigte. Das Auto konnte aber noch in die Box gebracht werden, wo das Team in der absoluten Rekordzeit von einer Stunde und 18 Minuten den Motor wechselte und den KTM GTX wieder auf die Strecke brachte. Die Fahrerbesatzung Hubert Trunkenpolz, Klaus Angerhofer, Gerald Kiska, Artur Chwist und Sehdi Sarmini startete danach eine sensationelle Aufholjagd und konnte beinahe noch auf das SPX-Podest fahren – gerade einmal eine Runde fehlte am Ende zum perfekten Doppelpodium.

Der großartige Erfolg von KTM in Barcelona wurde durch die starke Siegesfahrt des tschechischen Kundenteams RTR Projects mit einem KTM X-BOW GT4 komplettiert. Die Mannschaft aus Brünn hatte bei ihrem Sieg in der SP3-Klasse am Ende 58 Runden Vorsprung auf die Zweitplatzierten und sicherte sich den hervorragenden 28. Gesamtrang.

KTM Vorstand Hubert Trunkenpolz zum erfolgreichen Testeinsatz und zur weiteren Planung: „Wir sind sehr zufrieden mit der gezeigten Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des KTM GTX. Unser Dank gilt Hans Reiter und seiner Mannschaft, allen Mitarbeitern der KTM Sportcar GmbH und dem gesamten True Racing Team. Wir haben viele wertvolle Daten gesammelt, auf deren Basis wir jetzt die weitere Vorgehensweise beschließen werden. Es gibt jedenfalls interessante Optionen beziehungsweise Einsatzgebiete für ein Rennfahrzeug auf Basis des KTM GTX. Ich gehe davon aus, dass wir spätestens diesen Herbst bekanntgeben können, in welche Richtung es geht. An dieser Stelle auch noch herzliche Gratulation an unser Kundenteam RTR Projects, das mit dem aktuellen KTM XBOW GT4 einen wirklich eindrucksvollen Klassensieg feiern konnte!“

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