Beim diesjährigen Auftaktrennen der Nürburgring Langstrecken-Serie, der 67. ADAC Westfalenfahrt, feierte das mathilda racing – Team LAVO Carwash einen traumhaften Einstand: Der Kölner Rennstall sicherte sich den Klassensieg in der VT2-FWD für seriennahe Rennfahrzeuge mit Frontantrieb. Mit dem altbewährten Volkswagen Scirocco R erreichte mathilda racing aber nicht nur den ersten Saisonsieg, sondern auch die Pole-Position und die schnellste Rennrunde.

Die Nordschleifen-Saison 2022 hätte kaum besser starten können: Strahlender Sonnenschein begrüßte die unzähligen Fans, die nach einer langen Corona-Pause endlich wieder das Fahrerlager und die Boxengasse der Nürburgring Langstrecken-Serie bevölkerten. Aber auch beim mathilda racing – Team LAVO Carwash war die Freude groß. Der Kölner Rennstall bringt in dieser Saison gleich zwei Volkswagen Scirocco R in der Klasse VT2-FWD an den Start.

Der Bolide mit der Startnummer 497 wird in diesem Jahr von Teamchef Michael Paatz, Felix Schumann und Timo Hochwind pilotiert. Im Schwesterauto mit der Startnummer 498 greifen Timo Beuth und Youngster Benjamin Cartery ins Lenkrad. Der 18-jährige Franzose sammelt seine ersten Erfahrungen auf der legendären Nordschleife, während Beuth bereits im Vorjahr das Cockpit des Scirocco besetzte.

Schon im morgendlichen Qualifying zeigte das mathilda racing – Team LAVO Carwash seine Stärke. Timo Hochwind erwischte eine perfekte Runde, ohne Verkehr oder Gelbphasen. Die Rundenzeit von 9:33.353 Minuten reichte zur Pole-Position in der Klasse, sodass Felix Schumann und Michael Paatz das Zeittraining nur noch zur Eingewöhnung nutzen. Das Schwesterauto mit Beuth und Cartery erreichte den siebten Startplatz.

Souveräner Klassensieg beim Saisonauftakt

Auch im vierstündigen Rennen, das pünktlich um 12 Uhr gestartet wurde, erlaubten sich Team und Fahrer keine Fehler. Startfahrer Felix Schumann ging direkt in Führung und setzte sich bis zum Fahrerwechsel an Michael Paatz sukzessive von den Verfolgern ab. Der Teamchef führte die souveräne Fahrt von Felix Schumann fort und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Letztlich hätte Schlussfahrer Timo Hochwind, der zum Rennende hinter das Lenkrad kletterte, den Vorsprung nur noch verwalten müssen. Stattdessen knüpfte er an die Leistungen aus dem Qualifying an und ließ am Klassensieg keine Zweifel. Mit 9:31.372 Minuten schnappte sich der 23-Jährige auch noch die Bestzeit.

„Wir sind kein Pferd, das nur so hoch springt, wie es muss“, bilanziert Teamchef Michael Paatz. „Wenn man die Klasse mit einem deutlichen Vorsprung auf den Zweitplatzierten gewinnt, dann zeigt das eindrucksvoll, welches Potenzial in dem Scirocco steckt. Wir haben bis zur Ziellinie Vollgas gegeben und dadurch ein respektablen 68. Platz in der Gesamtwertung erreicht.“

Foto: mathilda racing / B. Hofmann

Im neuen Scirocco steckt das Potenzial allerdings noch im Verborgenen. Der seriennahe Rennwagen wurde erst kurz vor dem Wochenende fertiggestellt und fuhr im Training am Freitag seine ersten Meter auf einer Rennstrecke. Dabei wurden zwar ein paar kleinere Probleme gelöst, allerdings blieb die Feinabstimmung aus. Timo Beuth und Benjamin Cartery fuhren dennoch ein solides Rennen und landeten schlussendlich auf dem sechsten Platz in der Klasse.

Nun gilt es, die gesammelten Erkenntnisse bis zum nächsten Rennen umzusetzen. Doch die Zeit drängt. Das nächste Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie findet schon in zwei Wochen statt. Beim 46. NIMEX DMV 4h-Rennen nimmt das mathilda racing – Team LAVO Carwash erneut den Klassensieg in der VT2-FWD ins Visier.

Quelle: Pressemitteilung mathilda racing

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