Von Sommerhitze bis Dauerregen hatte die 71. Auflage der Total 24 Hours of Spa alles zu bieten. Für Philipp Frommenwiler und seine Teamkollegen Struan Moore, Matt McMurry und Ricardo Sanchez im Honda NSX GT3 Evo alles andere als eine leichte Aufgabe. Doch mit einem problemfreien Rennen überquerte das Quartett des Jenson Team Rocket RJN als Vierter im Silver Cup die Ziellinie.

Das Qualifying auf der Ardennenachterbahn lief für Philipp Frommenwiler nicht optimal. Am Ende reichte die Zeit nur für Startplatz 55, was Position elf im Silver Cup bedeutete. „Wir hatten das gesamte Wochenende mit der Performance unseres Autos zu kämpfen“, erklärte der 29-Jährige. „Es war klar, dass wir uns im Rennen nur über eine konstante und fehlerfreie Leistung des gesamten Teams nach vorn arbeiten können.“

Nachdem alle Trainingssitzungen bei sommerlichen Temperaturen und unter trockenen Bedingungen stattfanden, regnete es zum Rennstart so stark, dass das Feld von 72 GT3-Fahrzeugen die 24-Stunden-Distanz hinter dem Safety-Car aufnahm. Startfahrer Frommenwiler gelang es, sich in der von Unfällen geprägten Anfangsphase aus allem herauszuhalten und das Fahrzeug unbeschädigt an seine Teamkollegen zu übergeben.

Foto: P. Frommenwiler

Im weiteren Rennverlauf wechselten sich trockene und nasse Phasen immer wieder ab, was es für alle Beteiligten enorm schwierig machte, zu jedem Zeitpunkt auf dem richtigen Reifentyp unterwegs zu sein. Aber der Kreuzlinger und seine Mannschaft meisterten diese Wetterlotterie und arbeiteten sich bis zur Rennunterbrechung um zahlreiche Positionen nach vorn. Nach dem Re-Start kämpfte der Honda-Pilot um den letzten Podestplatz, musste sich aber nach 24 Stunden mit Rang vier zufriedengeben.

„Das Rennen war extrem anspruchsvoll. Über die gesamte Distanz war es eine schwierige Aufgabe, das Auto auf der Strecke zu halten, speziell bei wechselnden Bedingungen, wenn wir gerade nicht auf dem optimalen Reifen unterwegs waren. Doch wir haben es geschafft und sind somit am Ende von Rang elf auf Rang vier in unserer Klasse nach vorn gefahren.“

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