Die Kleinsten sind die Größten – Das steht auf der Nordschleife außer Frage. Deswegen möchten wir euch weiteres Feedback nicht vorenthalten.

63. Westfalenfahrt - EPS-Rennsport - VW Golf 3
63. Westfalenfahrt – EPS-Rennsport – VW Golf 3 ©2017 Michael Brückner
Der große Teil der Nordschleifen-Fans eifert in der Regel der Spitzenklasse der SP9, respektive der SPX nach und jubelt, wenn Mercedes, Porsche, Bentleys, Audis und BMWs Lack und Kunststoffteile austauschen. Dabei geht völlig unter, dass hin und wieder auch die Kleinsten unter die Räder kommen, nicht zuletzt weil man sich im GT3-Boliden keine Gedanken darüber macht, wie es den Fahrern der der kleinsten Fahrzeuge ergeht, wenn von hinten eine solche Gewalt angedonnert kommt. Entsprechend hat der gestrige Beitrag viel Zuspruch erhalten. Und uns hat weiteres Feedback erreicht. Dieses Mal vom EPS-Rennsport Team. Und weil uns das auf eine gewisse Art und Weise bestätigt, aber auch die Position der kleinen Teams und Fahrer hervorhebt, gibts das Feedback ungekürzt:

Patrick Steuer von EPS-Rennsport

„Mal vorneweg, ich finde das eine tolle Sache, dass sich jemand um die Kleinen kümmert und auch versucht die Kleinen mal nach außen zu tragen.“ erklärt uns Patrick Steuer von EPS-Rennsport.
„Ehrlich gesagt, fahren wir auf den H2-Autos um die Permit A zu erlangen. Erfahrung haben wir 3 Fahrer schon eine Weile auf der Nordschleife. Aber das, was wir bei der VLN erlebt haben, hat uns arg schockiert! Wir möchten beim 24h-Rennen dieses Jahr mitfahren und benötigen nur noch die 18 Runden und wollten das durch einen Doppelstart auf dem H2-Auto auch ermöglichen.
Schon morgens im Qualifying wurde uns klar, dass dieses Rennen das wohl gefährlichste Rennen bisher für uns werden würde.
Die GT3 Autos stechen halt durch und nehmen sich ihre Lücke. Der Geschwindigkeitsunterschied ist so hoch, dass einem beim ersten Blickkontakt kaum Zeit bleibt in Sicherheit zu kommen. Spaß macht hier das Rennenfahren nicht mehr, da man nur konzentriert ist dem GT3-Gedonner aus der Schussbahn zu kommen. Jeder, der entschieden hat die Grenze für Permit A Fahrzeuge so weit runter zu setzen, sollte mal in so einem Fahrzeug einen VLN-Lauf absolvieren.
Dennoch hoffen wir bald, mit unserem Cayman GT4 fahren zu dürfen und etwas geschwindigkeitsneutraler an einem Rennen teilnehmen zu können. Schlussendlich war es aber wieder ein schöner Saisonstart und ich finde die kleinen Teams, die wesentlich härter kämpfen müssen um fahren zu können, gehören öfters in den Mittelpunkt gestellt und auch für die Fans gezeigt. Das haben sie verdient.“

63. Westfalenfahrt - EPS Rennsport VW Golf 3
©2017 Michael Brückner
63. Westfalenfahrt - EPS Rennsport VW Golf 3
©2017 Michael Brückner
63. Westfalenfahrt - EPS Rennsport VW Golf 3 und TJ-Racing Team Ople Calibra
©2017 Michael Brückner

Über EPS-Rennsport

EPS-Rennsport entstand ursprünglich aus dem Hobby und der Freude am Motorsport. Hier teilt man mit Freuden die gemeinsame Leidenschaft. Angefangen mit dem E30 318is, der umgebaut wurde auf M3 und damit Flugplatzrennen fuhr. Später baute EPS-Rennsport dann einen BMW e36 318is für die Nordschleife auf. In der RCN eingesetzt, sorgte der BMW schnell für viele Klassensiege und konstante Ergebnisse.
Mittlerweile bestreitet das noch junge Team mit einem Seat Leon Cup Mk2 in der CTT, STT und auch auf der Nordschleife viele verschiedene Rennen und Wettbewerbe.

Der kleine Rennstall möchte nun zum ersten Mal am 24h-Rennen teilnehmen. Zusammen mit den Fahrern Armin Baumann, Ulf Ehninger und Patrick Steuer möchte man mit einem Cayman GT4 das Rennen zweimal um die Uhr in der Eifel bestreiten.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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