Nach 11 Stunden und 52 Minuten übernimmt Matt Campell im Earl-Bamber-Porsche nach einem spannenden Zweikampf die Führung beim 12h-Rennen von Bathurst und überquert damit beim Debüt der Kiwi-Mannschaft als erster die Ziellinie. Knapp dahinter quert der Aston Martin #62 von R-Motorsport das karierte Tuch. Auf Platz drei folgt Gruppe-M Motorsport im MANN-FILTER Merecedes-AMG GT3 #999.

Nach einem spektakulärem Schlusskampf kann die Mannschaft um Earl Bamber bei Ihrem Debüt das 12-stündige Rennen am Mt. Panorama für sich entscheiden. Damit verabschiedet die neuseeländische Mannschaft den „alten“ Porsche 911 GT3 R gebührend. Zudem gilt das 12h-Rennen im australischen Bathurst als das erste Rennen der Mannschaft. Auf Platz zwei folgt der lange Zeit führende Aston Martin Vantage GT3 #62 – ebenfalls beim letzten Rennen des Modells – von R-Motorsport. Platz drei behauptet die „Mann-Filter-Mamba“ im Mercedes-AMG GT3 #999 von Gruppe-M Motorsport. Dahinter reiht sich der Vodafone – Mercedes-AMG GT3 #888 von Triple Eight ein, sowie auf Platz fünf die Mannschaft von Schnitzer Motorsport im BMW M6 GT3 #42.

Entschieden wurde das halbtägige Rennen am Mt. Panorama, wie auch in den vergangenen Jahren, in den letzten Minuten des Rennens. Nach einer Gelbphase wegen eines liegengebliebenen Teilnehmers – eine dreiviertel Stunde vor Rennende – fanden sich die Top-7 Favoriten in einem atemberaubenden Schlussstint wieder. Zum Zeitpunkt des Neustarts führte R-Motorsport’s #62 das Feld vor dem EBM – Porsche #912 an und dem Gruppe-M AMG #999 an. Matt Campell, der den Kiwi-Express in der 279. Runde bestieg, sorgte mit rasanten Überholmanövern für Atemnot bei den Zuschauern und Teilnehmern.

Top 10 Klasse A(PP)

  1. #912 EBM – Porsche 911 GT3 R
  2. #62 R-Motorsport – Aston Martin Vantage GT3
  3. #999 Mercedes-AMG Team Gruppe-M Racing – Mercedes AMG GT3
  4. #888 Trible Eight Mercedes-AMG Team Vodafone – Mercedes AMG GT3
  5. #42 BMW Team Schnitzer – BMW M6 GT3
  6. #108 Bentley Team M-Sport – Bentley Continental GT3
  7. #18 KCMG – Nissan GT-R Nismo GT3
  8. #107 Bentley Team M-Sport – Bentley Continental GT3
  9. #2 Audi Sport Team Valvoline Audi R8 LMS (Gesamt 14)
  10. #35 KCMG – Nissan GT-R Nismo GT3 (Gesamt 15)

Endergebnis durch die Stewarts bestätigt

Gegen den Porsche #912 und den BMW #42 lief zum Zeitpunkt des Rennausgangs noch eine Untersuchung, wegen eines unsauberen Überholvorgangs in „The Chase“, ca. 30 Minuten vor Rennende. Matt Campell stieß im Porsche #912 den vor ihm fahrenden Chaz Mostert im BMW #42 förmlich von der Strecke, um sich den zu dem Zeitpunkt dritten Platz zu ergattern. Doch die Verantwortlichen entschieden sich, keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen. In der Erklärung heißt es „Die Stewards haben entschieden, dass sie – nachdem sie von der DSO beraten und verfügbares Material durchgesehen hatten – feststellen, dass keine ausreichenden Beweise für einen Verstoß vorliegen.“

Spirit of Race gewinnt die PRO-AM Wertung

Paul Dalla Lana, Pedro Lamy und Mathias Lauda entscheiden die Pro-Am Klasse, auf Gesamtrang 9, im Spirit of Race Ferrari 488 GT3 #51 nach 12 Stunden für sich. Auf Platz zwei (Gesamtrang 10) folgen Todd Hazelwood, Roger Lago und David Russell im Audi R8 #98 von Matt Stone Racing. Das Podium komplettiert das Audi Sport Team MPC im Audi R8 LMS #9 auf Gesamtrang 11 mit Marc Cini, Lee Holdsworth und Dean Fiore.

In der Klasse B gewinnt Porsche 911 GT3 Cup mit der Startnummer 4 von Grove Racing mit Stephen Grove, Brenton Grove und Benjamin Parker auf Gesamtrang 16. Platz zwei sichern sich Philip Hamprecht, Chris Van der Drift, Paul Tresidder und Jinlong Bao im Porsche 911 GT3 Cup #23 (Gesamtrang 19) von Team Carrera Cup Asia. Der dritte 911er GT3 Cup im Bunde sah indes die Zielflagge nicht, da dieser bereits in der ersten Rennhälfte nach einem Einschlag im Bereich John Hixman Vista das Rennen beenden musste.

Die Klasse C konnten Glen Wood, Justin McMillan, Dean Lillie und Elliott Barbour im KTM X-Bow GT4 von KTM / M-Motorsport (Gesamtrang 20) für sich entscheiden. Dahinter reihen sich Brett Strom, Daren Eric Jorgensen und Gerard McLeod im RHC-Jorgensen / Strom by MarcGT BMW M4 GT4 #13 (Gesamtrang 21) und James Vernon, Aaron Love und Bradley Schumacher im Ginetta G55 GT4 #55 von Ginetta Australia (Gesamtrang 22) ein.

Der einzig verbliebenen Teilnehmer der Klasse I (Invited) – Daniel Jilesen, Adam Hargraves und Steve Owen im MARC II V8 #20 von T2 Racing by Liajen Motorsport – beendeten das Rennen auf Gesamtrang 17.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Michael Brückner
Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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