Das Team Joos Sportwagentechnik trat mit einer Top-Fahrerpaarung und hohen Erwartungen beim Saisonstart des ADAC GT Masters in Oschersleben an. Mit den Porsche-Fahrern Christian Engelhart und Ayhancan Güven machte sich die Mannschaft um Teamchef Michael Joos berechtigte Hoffnungen auf vordere Platzierungen. Während das Team am Samstag trotz Pech im Qualifying noch auf den sechsten Rang nach vorn fahren konnte, machte eine umstrittene Strafe nach dem Start am Sonntag alle Hoffnungen auf ein gutes Rennen zunichte.

Foto: Axel Weichert

Am Samstag bestieg der erfahrene Porsche-Fahrer Christian Engelhart den Joos-Porsche 911 GT3 R und nahm bei kalten Bedingungen das erste Qualifying des Jahres in Angriff. Der 35-Jährige war gerade auf dem Weg zu seiner schnellsten Runde, als die Session wegen eines Unfalles unterbrochen werden musste. Da Engelhart nur Bruchteile einer Sekunde nach der roten Flagge die Ziellinie kreuzte, wurde ihm seine schnellste Runde, die für Startrang drei gereicht hätte, im Anschluss gestrichen. So musste der Deutsche mit dem Startplatz neun Vorlieb nehmen. Ein bitterer Moment für das Team, da auf der überholfeindlichen Strecke in der Börde die Startposition extrem wichtig ist. Mit gutem Start und einem fehlerlosen Rennen konnten sich Christian Engelhart und sein Partner Ayhancan Güven, der das Steuer des Porsche 911 GT3 R gegen Rennhälfte übernahm, von Rang neun noch bis auf den sechsten Platz vorarbeiten und so wichtige Punkte für die Meisterschaft sichern.

Den Rennsonntag war das Team Joos Sportwagentechnik ein Tag zum Vergessen. Schon das Qualifying, bei dem alle Porsche-Fahrzeuge Schwierigkeiten hatten, verlief für den Türken Ayhancan Güven überhaupt nicht optimal, der den Porsche im Twin-Busch-Design nur auf dem 18. Rang platzierte. Beim Start im hinteren Mittelfeld geht es regelmäßig sehr eng zu. Nach einer Berührung im Startgetümmel wurde das Team mit einer Durchfahrtstrafe belegt, die dem Fahrerduo alle Chancen auf eine gute Platzierung nahm. Trotzdem fuhr man das Rennen zu Ende, um wichtige Kilometer mitzunehmen. Dabei war der Rennspeed des Porsche sehr erfreulich, sodass die Mannschaft optimistisch auf das nächste Rennen in Spielberg schaut.

Foto: Axel Weichert

Michael Joos, Teamchef: „Das gesamte Team hat einen top Job gemacht und die Mannschaft hat wie ein Uhrwerk funktioniert. Wir haben absolut keine Fehler gemacht und darauf bin ich sehr stolz! Leider haben die Umstände bessere Ergebnisse verhindert. Am Samstag hatten wir Pech in der Quali, dafür aber ein gutes Rennen. Den Sonntag müssen wir einfach abhaken und uns auf die kommenden Rennen konzentrieren. Einen großen Dank an das gesamte Team für diese tolle Arbeit!“

Foto: Axel Weichert

Christian Engelhart: „Auch wenn an diesem Wochenende nicht alles optimal verlaufen ist, nehmen wir doch viel Positives mit! Das Team hat das Auto sehr gut vorbereitet und wir waren auf jeden Fall konkurrenzfähig. Am Samstag haben uns die Umstände eine bessere Platzierung im Qualifying gekostet. Trotzdem haben wir mit einem guten Rennen und P6 am Ende noch das Maximum herausgeholt. Am Sonntag war nach der Durchfahrtstrafe gleich zu Beginn nichts mehr zu holen. Aber auch da war das Auto sehr stark, sodass ich optimistisch auf die nächsten Rennen schaue und sicher bin, dass noch sehr gute Ergebnisse kommen.“

Quelle: Pressemitteilung Joos Sportwagentechnik

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