Es wurde viel spekuliert nachdem JP Krämer, Hauptsponsor ELTEN und Lucas Luhr bereits ihren Abschied von IronForce und Ring Police verkündet hatten. Nun gibt es eine Meldung des Teams zum Stand der Dinge:

Das Team-Statement im Wortlaut auf Instagram:

Jan-Erik Slooten
Foto: L. Rodrigues

„Bitte entschuldigt unser spätes Statement als Reaktion auf die aktuelle Lage. In den letzten Wochen und vor allem in den letzten Tagen haben sich die Ereignisse geradezu überschlagen. Da wir die Gerüchteküche nicht befeuern wollten und selber noch keinen vollständigen Überblick über die Sachlage hatten, wollten wir uns zu dem Zeitpunkt nicht zu unüberlegten Aussagen hinreißen lassen. Damit haben wir jedoch scheinbar genau das Gegenteil bewirkt. Wir sind gerade selber noch dabei, die Details zu klären, möchten aber die Infos, die wir haben, mit euch teilen:
Es stimmt, dass JP Performance, ELTEN und Lucas sich dazu entschieden haben, das Projekt IronForce Racing zu verlassen. Das ist schade, aber jeder muss natürlich seinen eigenen Weg gehen.

Dank euch und vor allem gemeinsam mit euch haben wir in den letzten Jahren etwas Einzigartiges geschaffen. Und deshalb wollen wir an dieser Stelle DANKE sagen. Danke an alle, die uns von Tag 1 an unterstützt haben – sowohl auf als auch neben der Rennstrecke. Danke an die besten Fans, das beste Team und die besten Partner!

Und jetzt kommt die traurige Nachricht, die uns genauso schmerzhaft trifft wie euch: IronForce wird in der kommenden Saison leider nicht an den Start gehen. Wir haben einfach zu viele wichtige „Bauteile“ des Teams verloren, um die Kraft auf die Straße zu bringen. Ob wir das in Zukunft wieder schaffen, wird die Zeit zeigen. Aber wir werden alles daran setzen. Darauf könnt Ihr Euch verlassen. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, bitten euch allerdings um etwas Geduld.“

2018 schlossen sich Jan Erik Slooten mit Ring-Police und Jean Pierre Krämer mit JP-Performance zusammen und gründeten den Rennstall IronForce Racing. Mit Stammpilot Lucas Luhr ging man in den vergangenen zwei Jahren in der ADAC GT-Masters an den Start. Das Fahrzeug „Ufo“, ein Porsche 911 GT3 R, bestach durch sein auffälliges Design. Das Team sorgte für einen unnachahmlichen Ansturm und großes Interesse der Motorsportfans für die ADAC GT-Masters. In regelmäßigen Videoclips präsentierte sich das Team offen und transparent und ließ die Fans auch hinter die Kulissen des Rennstalls schauen. Zuletzt verließ Slooten das Steuer des 911ers und übergab an Marco Holzer, in der Hoffnung bessere Resultate einfahren zu können.

Besonders bitter: Noch Mitte Dezember 2019 plante man für die diesjährige Saison die Rückkehr in den Porsche Sports Cup mit zwei verschiedenen Zuffenhausenern Fahrzeugen. Auch ein Einstieg in die ADAC GT4-Germany war angedacht.

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Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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Ein Kommentar zu “Düstere Aussichten: Keine Einsätze 2020 von IronForce mit Ring Police

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