Mit der letzten Station der DTM Trophy auf dem Hockenheimring ging für das Team Ring Racing die Saison 2020 zu Ende. Viel Action auf der Strecke, zwei Punkteplatzierungen, zwei Ausfälle: So das Resümee des Wochenendes. Damit war das Finale das Abbild der restlichen Saison mit zahlreichen Höhen und Tiefen.

Nach dem Podestplatz in Zolder zeigte Nico Verdonck auch bei seinem dritten Einsatz im Toyota GR Supra eine gute Leistung und erkämpfte sich Rang sieben im Samstagslauf. Für Jose Maria Lopez im zweiten Auto war das Rennen bereits in Kurve eins gelaufen. Der Toyota Werkspilot wurde unschuldig in eine Startkollision verwickelt, wobei das Auto stark beschädigt wurde und ausschied. Wie bereits mehrmals in der Saison war erneut die herausragende Teamarbeit gefragt, um den Supra am nächsten Tag wieder auf die Strecke zu bringen.

DTM Trophy 2020 Hockenheim Ring Racing Toyota GR Supra
Foto: Laura Brunnenmeister

Am Sonntag zeigte sich dann ein umgekehrtes Bild. Nach den Positionen sieben und neun im Qualifying verlief der Start im zweiten Rennen ohne Zwischenfälle. Nico Verdonck machte dank eines perfekten Starts einige Positionen gut, schied aber mit einem Defekt vorzeitig aus.

Besser hingegen lief das Rennen für Jose Maria Lopez. In der ersten Runde nach dem Restart startete der Argentinier seinen Angriff nach vorne, machte Position um Position gut und setzte sich im Motodrom auf die dritte Position. Diesen Rang verteidigte er über einige Runden, musste sich am Ende dann aber geschlagen geben und überquerte auf Position sechs die Ziellinie.

Ring Racing Team DTM Trophy 2020
Foto: Laura Brunnenmeister

„Das Wochenende in Hockenheim war für uns ein guter Abschluss einer insgesamt schwierigen Saison. Uns fehlte es an Top-Speed, aber beide Piloten haben diese Aufgabe sehr gut gelöst und das bestmögliche Ergebnis herausgefahren. Nach dem Unfall am Samstag hat das Team alles gegeben, das Auto von Lopez wieder auf die Strecke zu bringen und wurde mit einem spannenden Rennen und einem guten Ergebnis für diese Arbeit belohnt“, fasst Teamchef Uwe Kleen zusammen.

Doch auch wenn in der Saison nicht alles perfekt lief, kämpfte sich die Mannschaft von Ring Racing immer wieder zurück und setzte in der ersten Saison mit dem Toyota GR Supra GT4 einige Ausrufezeichen. Zu den Highlights gehören die Trainingsbestzeit und der zweite Platz in der DTM Trophy ebenso wie die Führungskilometer beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Auf diese Leistung gilt es, in der kommenden Saison 2021 aufzubauen und wieder anzugreifen.

Quelle: Pressemitteilung Ring Racing

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