Beim vierten Rennwochenende der DTM auf dem Nürburgring (20. bis 22. August) sind neun Mercedes-AMG GT3 im Einsatz. Zu den sieben Fahrzeugen, die die gesamte Saison bestreiten, kommen in der Eifel zwei Gaststarter hinzu.

Foto: Daimler Media Site

Das Mercedes-AMG Team Toksport WRT tritt mit Mercedes-AMG Fahrer Luca Stolz (GER) an, der in der Startnummer 7 seine DTM-Premiere feiern wird.

Außerdem greift Teambesitzer Hubert Haupt (GER) für das Mercedes-AMG Team HRT diesmal selbst ins Lenkrad. Neben den beiden Stammpiloten Maximilian Götz (GER,#4) und Vincent Abril (MCO, #5) wird Haupt einen dritten Boliden mit der #6 steuern. Für den Münchner schließt sich damit ein Kreis. Bereits 1991 fuhr er als junger Pilot in der DTM. Durch die Einsätze auf dem Nürburgring wird der 52-Jährige in drei verschiedenen Jahrzehnten DTM-Rennen bestritten haben.

Drei Fragen an Hubert Haupt

Foto: Daimler Media Site

Hubert Haupt kehrt am kommenden Wochenende zu seinen Motorsport-Wurzeln zurück. 30 Jahre nach seinem Debüt in der DTM steigt der Teambesitzer des Haupt Racing Teams noch einmal selbst ins DTM-Fahrzeug. In der Startnummer 6 des Mercedes-AMG Teams HRT wird der 52-Jährige die beiden Rennen auf dem Nürburgring bestreiten. Zuvor spricht er über die Bedeutung des Gaststarts und erklärt, was die DTM aus seiner Sicht auszeichnet.

Was bedeutet dir der Gaststart in der DTM auf dem Nürburgring?

Hubert Haupt: „Für mich geht nach der Gründung eines eigenen Teams ein weiterer Traum in Erfüllung. 30 Jahre nach meinem ersten Einsatz wieder bei einem DTM-Rennen im Cockpit Platz zu nehmen, ist großartig. Ich freue mich schon seit Wochen darauf, erneut in dieser Serie zu fahren, mit der ich so viele schöne Erinnerungen verbinde. Dass ich mein Comeback ausgerechnet auf dem Nürburgring, der Heimat unseres Teams, feiern darf, macht die Sache umso schöner.“

Was macht die DTM so besonders?

Foto: Daimler Media Site

Hubert Haupt: „Zum einen die Historie. Gerade wenn ich an meine ersten Jahre in der DTM denke, das war eine super Zeit! Damals schon war die DTM neben der Formel 1 die populärste Rennserie überhaupt. Es waren 40 Fahrzeuge am Start, es gab eine große Freundschaft zwischen den Fahrern und es herrschte eine unheimlich lockere Stimmung. Das war richtig cooler Motorsport. Aber auch aktuell ist die DTM eine der besten Rennserien, die man sich vorstellen kann. Fast jeder der teilnehmenden Fahrer hat auf dem Papier Siegchancen. Wer am Ende oben steht, wird in harten aber fairen Rennen entschieden, bei denen der Fahrer und die Teamtaktik ausschlaggebend sind. Das macht es für den Zuschauer ungeheuer spannend.“

Wie lautet deine Zielsetzung für die Rennen auf dem Nürburgring?

Foto: Haupt Racing Team

Hubert Haupt: „Es reizt mich, mich mit den jungen Fahrern zu messen und zu beweisen, dass ich noch nicht zum alten Eisen gehöre. Unser Team ist top vorbereitet und hat mit mehreren Podiumserfolgen seine Leistungsfähigkeit in dieser Saison bereits unter Beweis gestellt. Und mit dem Mercedes-AMG GT3 haben wir ein starkes Fahrzeug. Die Voraussetzungen für ein gutes Ergebnis sind gegeben. Ich habe mir aber vor allem vorgenommen, Spaß zu haben und die tolle Atmosphäre in der DTM einmal mehr auch als Fahrer zu genießen.“

Foto: Gruppe C Photography

Auf der 3,692 Kilometer langen Sprintstrecke wird am Samstag und Sonntag jeweils ein Sprintrennen von 55 Minuten plus einer Runde ausgetragen. Nach fünf Podestplatzierungen in den bisherigen sechs Saisonläufen führt Mercedes-AMG aktuell die Herstellerwertung der DTM an.

Quelle: Pressemitteilung Daimler Media Site

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