Motorsport im Mai bedeutet für Schubert Motorsport am kommenden Wochenende die doppelte Portion Racing. Für Fahrer und Crews des Teams aus Oschersleben geht es vom 20. bis 22. Mai in der DTM auf dem Lausitzring und im ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring rund. In beiden Rennserien steht nach einem jeweils erfolgreichen Auftakt des Rennstalls mit dem BMW M4 GT3 die zweite Runde im Kalender 2022 an.

Foto: Alexander Trienitz

In der DTM fuhren die BMW-Werksfahrer Philipp Eng und Sheldon van der Linde beim Saisonstart in Portugal drei Punkteresultate ein. Ihre BMW M Motorsport-Kollegen Jesse Krohn und Nicky Catsburg kratzten bei der Saisoneröffnung im ADAC GT Masters in Oschersleben bereits am Podium. Dieses Wochenende nimmt das Quartett mit dem neuen BMW M4 GT3 in der Lausitz beziehungsweise der Steiermark weitere Top-Resultate ins Visier.

Krohn und Catsburg erhalten im ADAC GT Masters Unterstützung von den Rookies Niklas Krütten und Ben Green, die bei ihrem Debüt eine steile Lernkurve zeigten. Neben den beiden Nachwuchstalenten in der Deutschen GT-Meisterschaft schickt Schubert Motorsport auf dem Red Bull Ring erneut zwei Youngster in der ADAC GT4 Germany ins Rennen. Patrick Steinmetz und Michael von Zabiensky pilotieren bei den Rennen drei und vier der renommierten GT4-Serie den BMW M4 GT4 des Teams.

Schubert Motorsport mit Heimspiel-Vibes in der DTM

Foto: Alexander Trienitz

Der Einstand von Schubert Motorsport in der DTM verlief in Portimão äußert vielversprechend. Die Rennen auf dem Autódromo Internacional do Algarve markierten nicht nur das Debüt in der prestigeträchtigen Rennserie, sondern auch den ersten Einsatz des BMW M4 GT3. Das Team sowie die Piloten Sheldon van der Linde und Philipp Eng überzeugten im Feld der 29 GT3-Boliden auf Anhieb. Der Südafrikaner zeigte mit starken Qualifyings auf und fuhr einen siebten sowie einen achten Platz ein. Sein österreichischer Stallgefährte beeindruckte im ersten Rennen mit einer starken Aufholjagd und Rang neun.

Am kommenden Wochenende kehrt die Mannschaft an einen speziellen Ort zurück. Von der Basis in der Magdeburger Börde sind es für Schubert Motorsport keine 300 Kilometer zum Lausitzring. Die Rennen in Brandenburg markieren damit das Heimspiel in der DTM. In der Vergangenheit war der Kurs sowohl für das Team als auch die Fahrer ein gutes Pflaster. Im ADAC GT Masters feierte Schubert Motorsport auf dem Lausitzring mit Boliden von BMW M Motorsport zwei Siege, sechs Podien sowie eine Pole Position und zwei schnellste Rennrunden.

Foto: Alexander Trienitz

Eng und van der Linde fuhren in der Lausitz einige ihrer größten Erfolge in der DTM ein. Der 32-Jährige und der 23-Jährige eroberten dort als BMW-Werksfahrer jeweils ein Podium, eine Pole Position und eine Fastest Lap. Mit dem neuen BMW M4 GT3 wartet an diesem Wochenende eine neue Challenge auf die Crew von Schubert Motorsport und ihre Fahrer. Das 4,601 Kilometer lange Layout umfasst die ultraschnelle erste Steilkurve des berühmten Lausitzring-Ovals. Für die Ingenieure bedeutet das eine besondere Herausforderung beim Setup des GT3-Autos.

Erfolgreiche Fußstapfen im ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring

Foto: Alexander Trienitz

Etwa 650 Kilometer weiter südlich ist Schubert Motorsport ebenfalls mit zwei BMW M4 GT3 am Start. Im ADAC GT Masters geht das zweite Rennwochenende der Saison in der Steiermark über die Bühne. Der Red Bull Ring in Spielberg ist für die GT3-Boliden von BMW traditionell ein gutes Pflaster. Mit dem BMW M6 GT3 erreichte Schubert Motorsport in den vergangenen beiden Jahren einen Triumph, zwei Podestplatzierungen, eine Pole sowie eine schnellste Runde.

Für den BMW M4 GT3 gilt es auf dem 4,139 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs in Österreich, in die großen Fußstapfen des Vorgängers zu treten. Jesse Krohn und Nicky Catsburg schafften beim Debüt des Autos in Oschersleben eine solide Basis. Der Finne und der Niederländer wurden im Sonntagsrennen als Vierter abgewunken und haben das Podium fest im Visier. Im Schwesterauto sind die Newcomer Niklas Krütten und Ben Green nach ihrem Punkteresultat beim Auftakt ebenfalls darauf aus, ihre Formkurve zu bestätigen.

Foto: Alexander Trienitz

Die Liga der Supersportwagen wird im Ausland einmal mehr von der ADAC GT4 Germany begleitet. Im teilnehmerstärksten Feld in der Geschichte der Serie, schickt Schubert Motorsport auch dieses Jahr den BMW M4 GT4 ins Rennen. Debütant Patrick Steinmetz fuhr zusammen mit Michael von Zabiensky in Oschersleben auf Anhieb ein Punkteresultat ein. Die Vorzeichen für den zweiten Auftritt des Duos sind gut. Im Vorjahr erreichte Schubert Motorsport in Spielberg einen starken fünften Platz.

Teammanager Marcel Schmidt: „Die kommenden zwei Wochen sind für uns extrem wichtig. Der Doppeleinsatz in der DTM und im ADAC GT Masters ist etwas, das wir bei Schubert Motorsport in dieser Form noch nie erlebt haben. Es ist eine extreme Herausforderung, was die Logistik und die Koordination der jeweiligen Einsätze anbelangt. Das Ziel lautet, in der Lausitz und in der Steiermark zwei perfekte Wochenenden abzuliefern. Beide Meisterschaften verlangen absolute Perfektion und wir können es uns nicht erlauben, Kompromisse einzugehen. Wir haben sehr früh mit den Planungen dafür begonnen und fühlen uns gut vorbereitet. Darüber hinaus war der Saisonauftakt in beiden Rennserien vielversprechend, was uns optimistisch stimmt. Wir freuen uns auf diese spezielle Challenge.“

Quelle: Pressemitteilung Schubert Motorsport

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