Die Erfolgsserie reisst nicht ab: Yannick Mettler konnte bei seinem ersten VLN-Einsatz für BLACK FALCON an den Podiumserfolg in Le Castellet anknüpfen. In einem turbulenten Rennen, das geprägt war von Wetterkapriolen nach Eifeler Art, sicherte er sich zusammen mit seinen Teamkollegen Stephan Rösler und Mike Stursberg den zweiten Platz in der Klasse SP8T. Das Trio auf dem AM Solutions Mercedes-AMG GT4 meisterte die teils grenzwertigen Wetterbedingungen souverän und sammelte wertvolle Erfahrungswerte für die bevorstehenden Nordschleifen-Highlights im Juni und August.

Von Vögeln und Aprilwetter

„Die letzten Tage am Nürburgring waren für mich einmal mehr sehr ereignisreich. Im Training beispielsweise kam es im Bereich Pflanzgarten wieder einmal zu einem ‚tierischen Ausweich-manöver‘. Diesmal war es ein ungewöhnlich tief fliegender Vogel, der mich reflexartig zum Ausweichen bewegte“, so Mettler, der auf Youtube bereits bekannt ist für seine besondere Begegnung mit einem Eichhörnchen.

Auch der April machte seinem Namen erneut alle Ehre: Nachdem Mettler von dem Schnee-Debakel am Nürburgring zwei Wochen zuvor verschont blieb, zeigte sich das Wetter in der Eifel auch dieses Mal von seiner launischen Seite. Dichter Sprühregen am Start, der sich mehr als einmal zu sintflutartigen Regenfällen steigerte und mehrere Code-60-Phasen verursachte, wurde abgelöst von einem rasch aufbrechenden Himmel mit strahlendem Sonnenschein. Was ein beeindruckendes Naturschauspiel darstellte, wurde für die zahlreichen Fahrer zu einem wahren (Grüne-)Höllenritt.

Spannung nicht nur in der Schlussphase

„Meine Teampartner Stephan und Mike haben unter immer schwieriger werdenden Bedingungen eine Spitzenarbeit geleistet. Wie zuletzt in Le Castellet hatte ich dann die Aufgabe, den Wagen als Schlussfahrer erfolgreich ins Ziel zu bringen. Bei der extremen Wetterlage gab es im Rennen einige haarige Situationen zu bestehen, so dass man stets einen kühlen Kopf bewahren musste. Aber ich fand schnell einen guten Rhythmus und konnte zum ersten Mal überhaupt längere Zeit im Nassen fahren“, kommentierte Mettler nach dem Rennen.

„Ich empfand es als ein sehr atmosphärisches Rennen, das in manchen Phasen extrem fordernd war, mir aber auch riesigen Spass bereitet hat. Gerade bei abtrocknender Strecke konnte ich zum Ende nochmals richtig Boden auf den Erstplatzierten gut machen, aber der Abstand war erneut zu gross, als dass es noch gereicht hätte.“

In zwei Wochen geht es für den amtierenden VLN GT4-Champion dann weiter zum „Temple of Speed“ in Monza. Dort erwartet den Luzerner Rennfahrer sein zweiter Einsatz im Michelin Le Mans Cup, bei welchem er wieder mit Teamkollege „Jeffrey“ auf dem CBRX Mercedes-AMG GT3 an den Start gehen wird.

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