Am Sonntag gastierte die DMV NES 500 in Oschersleben – der Sieg ging an den Seat von Christian Ladurner und Sebastian Sommer.

Christian Ladurner und Sebastian Sommer überquerten am Sonntagnachmittag nach vier Rennstunden als erste die Ziellinie beim Lauf der DMV NES 500 in der Motorsport Arena in Oschersleben. Das Seat-Duo hatte am Ende zwei Runden Vorsprung auf den BMW M3 von Peper/Peper.

In der Anfangsphase war es zumindest noch recht eng, denn die Polesitter Sander und Frank Mortensen erwiesen sich mit ihrer GT4 Ginetta als starker Gegner. Als das Ginette-Duo jedoch früh Probleme bekam, ging der Leon mit Startfahrer Christian Ladurner erstmals in Führung. Zwar verdrängten die Gesamtzweiten vom Saisonauftakt Spiegelhauer/Vodder/Henriksen mit ihrer Ginetta G55 in der 16. Runde Ladurner wieder von der Eins, doch mit deren Boxenhalt wechselte die Führung erneut. Ab diesem Zeitpunkt übernahm die Leon-Truppe das Kommando. Nur bei den Stopps wechselte noch die Führung, ehe ab dem 75. Umlauf nur noch der Seat an der Spitze des Feldes lag.

„Das ist heute mein erster Gesamtsieg. Es ist alles von Anfang an perfekt gelaufen. Mit der Ginetta war es ein Kampf auf der letzten Rille. Es war nicht mein direkter Klassengegner, hat aber Spaß gemacht zu fighten. Schade, dass sie mit einem technischen Defekt ausgefallen sind. Wir lieferten dann konstante Zeiten ab und das war der Schlüssel zu dem Erfolg“, befand Ladurner. Ein nach dem letzten Stint sichtlich erschöpfter Sebastian Sommer ergänzte: „Es war schön den Sieg über die Ziellinie zu bringen. Es ist unvorstellbar wie wir zusammen auch mit der Crew den Sieg hier eingefahren haben. Ich kann es noch gar nicht so richtig fassen. Durch die Hitze hat die Konzentration etwas nachgelassen, das merkt man dann schon gegen Ende. Vielen Dank an das ganze Team“.

„Es war von uns eine konstante Leistung. Das Team und das Auto hat super funktioniert. Wir hatten keine Berührung, keinen Kies und keinen Dreher. Zudem gab es bei uns während des Rennens keine Probleme. Das Material hat gehalten und wir machten auch keinen Fehler. Obwohl im Quali einige schneller waren, hat es für uns gereicht. Die konstante und annähernd gleiche Leistung von uns war mit ein Grund dafür“, erklärte Christoph Peper.Mit einem Rückstand von 1.16 Minuten überquerte der RN.Vision STS Cayman mit Drasal/Biederbick/Richter/Vincentz die Ziellinie. Die Porsche-Mannschaft profitierte ebenso davon, dass der Konkurrenz etwas die Konstanz bei den Rundenzeiten fehlte.

Foto: J. Plümer

Rang vier im Gesamtklassement und der Klassensieg in der NES 7 geht an Nils Mierschke in seinem VW Scirocco. Als Solist ging der ehemalige DTC-Meister (1600er Klasse) an den Start und konnte in der Magdeburger Börde seinen ersten Triumph einfahren. „Mit diesem Sieg hätten wir im Vorfeld nicht unbedingt gerechnet, da wir bei unserem ersten Langstreckenrennen in Spa noch Probleme hatten. Im Rennen habe ich sofort gemerkt, dass das Auto super lief. Die ersten zwei Stunden konnte ich dann auch gut attackieren. Dann wurde es immer schwieriger, weil es schon extrem warm wurde. Ich bin froh, dass alles gehalten hat. Ich habe versucht sehr konstant zu fahren, was gut geklappt hat“, so Mierschke nach der Zielüberfahrt.

Nicht ganz glücklich zeigte sich Vorjahreschampion André Fleischmann über den zweiten Rang in der Klasse NES 7: „Unser Auto ist für die NES 7 nicht perfekt. Wir haben einfach zu viel Gewicht und zu wenig Leistung. Jetzt an diesem Wochenende war Konkurrenz da, die das Auto speziell für die NES 7 gebaut haben. Ansonsten sind wir sauber durchgekommen und es hat alles soweit perfekt funktioniert. Trotz des Nachteils haben wir einen zweiten Platz erreicht. Das ist super. Wir hatten bis zum Schluss noch die Hoffnung heranzukommen, da wir teilweise bis zu zwei Sekunden schneller waren. Aber es hat leider nicht mehr ganz gereicht.“

In der zusammengelegen Klasse NES 3-6 siegte der Toxic Racing Opel Astra OPC Cup von Bodo Cordes, Holger Redlich und Steffen Redlich souverän. Einen souveränen Klassensieg gab es auch in der Klasse NES 1, hier gewannen Pawlow/Schüle in einem BMW 318is Cup.

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Als wandelndes Motorsportlexikon hat Jonas seine Nase überall drinstecken, wo Motorsport drauf steht. Neben seinem Interesse für GT-Fahrzeuge - hier ist sein eigenes Magazin GT-place.com zu empfehlen - hat Jonas vorallem ein Fabel für den Breitensport wie die VLN oder NES500, die WEC oder Tourenwagensport wie die Supercars.
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