Nachdem bereits vor einigen Wochen der Test- und Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden konnte, ging mit dem Auftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) am letzten Juni-Wochenende nun auch die Corona-bedingte Zwangspause für Motorsport-Wettbewerbe zu Ende. Die Veranstaltung auf dem Nürburgring konnte nach aufwändiger Vorbereitung mit einem detaillierten Hygiene- und Infektionsschutzkonzept durchgeführt werden und leistete damit nicht nur Pionierarbeit.

Das Rennen, bei dem am Ende David Pittard / Mikkel Jensen im BMW M6 GT3 von Walkenhorst ganz oben auf dem Siegerpodest standen, lieferte auch wichtige Erkenntnisse für andere Events. Denn bereits im Juli stehen eine ganze Reihe von Veranstaltungen im Automobil- und Motorradsport an: ein positives Signal dafür, dass die Pandemie-Pause ein Ende haben kann.

NLS 1. Lauf 2020, 51. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, Nürburgring-Nordschleife
Foto: VLN / Gruppe C Photography

Ein rundes Dutzend weiterer Motorsportveranstaltungen sind im Juli bereits sowohl durch den DMSB als auch die zuständigen Gesundheitsbehörden genehmigt worden. Weitere Events in den unterschiedlichsten Disziplinen sind auf der Zielgeraden des Genehmigungsverfahrens. So geht es bereits am ersten Juli-Wochenende ganz bunt zu. Dann stehen Rennen auf dem Nürburgring (Motorrad-Straßensport und Leistungsprüfung der RCN), dem Hockenheimring (Historischer Automobil-Rundstreckensport) und im tschechischen Cheb (Supermoto) an. In allen Fällen erfolgt die Durchführungen unter den besonderen Vorzeichen der Corona-Pandemie ohne Zuschauer und mit einem ausführlichen Infektionsschutz- und Hygienekonzept.

Webinare und praktische Hinweise vom DMSB

W&S Motorsport Porsche Cayman 718 GT4 NLS 2020
Foto: Lukas Flach

Der DMSB unterstützt alle Veranstalter bei den Vorbereitungen und im Genehmigungsverfahren unter den besonderen Bedingungen: „Die derzeitige Situation ist natürlich völlig außergewöhnlich und verlangt allen Beteiligten ein Umdenken ab“, erläutert Dr. Gerd Ennser, der im DMSB-Präsidium für den Automobilsport zuständig ist. „Dabei steht die Sicherheit an erster Stelle: Nur wenn wir als Motorsportler mit größter Verantwortung handeln, ist es überhaupt möglich, Wettbewerbe auszutragen.“ Der DMSB konnte in den vergangenen Wochen viele Veranstalter bei der Erstellung von Hygienekonzepten unterstützen. Dazu wurden etwa eigens aufgelegte Webinare angeboten, aber auch immer wieder Hilfestellung im Einzelfall gegeben. Dr. Gerd Ennser: „Wir erhoffen uns von den in diesen Tagen ausgetragenen Events wichtige Erkenntnisse für die vielen weiteren Veranstaltungen, die in Planung sind.“ Im Mittelpunkt steht dabei, sportliche Wettbewerbe überhaupt wieder möglich zu machen. Nur so können Erfahrungswerte gewonnen werden, die dann mögliche Wege zu weiteren Erleichterungen aufzeigen – etwa die Zulassung von Zuschauern.

Quelle: DMSB.de

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