Die britische Fernsehpersönlichkeit, die 97 Jahre alt wurde, galt in seinem Heimatland als „die Stimme der Formel 1“ und kommentierte erstmals 1949 einen Grand Prix in Silverstone. Er war 25 Jahre lang der Hauptkommentator im britischen Fernsehen und arbeitete zwischen 1976 und 1996 für die BBC und zwischen 1996 und 2001 für ITV. Walker zog sich nach dem Grand Prix der USA 2001 als Vollzeit-Kommentator zurück, arbeitete aber bis zu seinen letzten Jahren weiter in der Formel 1 und im Motorsport.

Sein Tod wurde vom British Racing Drivers‘ Club bestätigt, der in einer Erklärung mitteilte: „Mit großer Traurigkeit teilen wir die Nachricht vom Ableben des BRDC-Mitglieds Murray Walker OBE. Ein Freund, eine wahre Motorsportlegende, der Lieblingskommentator der Nation und ein ansteckendes Lächeln. Murray wird schmerzlich vermisst werden, sein Zeichen und seine Stimme werden im Motorsport und in unseren Herzen für immer weiterleben.“

Jean Todt FIA Präsident
Foto: FIA.com

FIA-Präsident Jean Todt würdigte Murray mit den Worten: „Ich bin sehr traurig zu erfahren, dass Murray Walker von uns gegangen ist. Er war über 25 Jahre lang Formel-1-Kommentator für die BBC und ITV, vor allem an der Seite von James Hunt, und er war die Stimme der Formel 1. Die gesamte FIA-Familie zollt ihm Respekt. Meine Gedanken sind bei ihm und seinen Angehörigen.“

Die Formel 1 gab ebenfalls ein Statement heraus, in dem es heißt, die Serie sei „unendlich traurig zu hören, dass Murray Walker verstorben ist. [Walkers] Leidenschaft und Liebe zum Sport inspirierte Millionen von Fans auf der ganzen Welt. Er wird für immer ein Teil unserer Geschichte sein und wird schmerzlich vermisst werden.“

Tribute an den verstorbenen Kommentator kamen aus der gesamten Formel 1, darunter von allen zehn aktuellen F1-Teams sowie von aktuellen und ehemaligen F1-Fahrern wie dem F1-Weltmeister von 1996, Damon Hill, dem Champion von 1998-’99, Mika Häkkinen, George Russell, Sergio Pérez, Alex Albon, Paul Di Resta, Karun Chandhok und Jack Aitken.

Ein ausführlicher Lebenslauf und Nachruf ist in Englisch auf der BBC Homepage

Quelle: FIA.com

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