Das Team Black Falcon aus Meuspath holte zum zweiten Mal in Folge den Gesamtsieg bei den 24h auf dem Circuit of the Americas. Jeroen Bleekemolen (NL), Ben Keating (US), Felipe Fraga (BR) und Cooper MacNeil (US) führten dominant das Rennen an. Der Black Falcon Mercedes-AMG GT3 #4 schien in einer eigenen Liga zu fahren.

Ebenfalls erfolgreich schloss das Team mit dem Mercedes-AMG GT4 #464 von Axel König, Norbert Schneider, Axel Sartingen, Daniel Schwerfeld und Alexander Böhm (alle DE) auf dem zweiten Platz in der Klasse SPX das Rennen ab.

Teamchef Alexander Böhm berichtet: „Das Rennen war ein voller Erfolg für uns, zumal das Auto zur Hälfte mit Amateur-Fahrern besetzt war, die auch viel im Auto gesessen sind. Es war ein echter Teamerfolg!“ Neben dem Teameinsatz und der Leistung zeigte Böhm sich auch mit dem Fahrzeug zufrieden: „Uns sind sehr wenig Fehler passiert, die Technik hat hervorragend gehalten.“

Black Falcon Mercedes-AMG GT3 #4 CoTA 2019
Foto:C. Lazenby/Lazenby Visuals

Angesprochen auf die Streckenverhältnisse und die immer wieder bemerkten Bodenwellen – zuletzt zerfiel der F1-Ferrari von Sebastian Vettel förmlich in seine Einzelteile – beschreibt er: „Die Strecke ist unfassbar gut, aber auch unfassbar hart. Durch die Bodenwellen kannst du dir die Knochen im Auto ziemlich hart anschlagen. Ich war auch viel im GT4 unterwegs. Ich spreche also aus Erfahrung.“

Der in der SPX gestartete „Team Textar“ Mercedes-AMG GT4 schloss auf Platz acht im Gesamtranking ab. Auch hier äußert sich Böhm sehr zufrieden: „Das Auto lief wirklich unbeschreiblich gut. Am Ende haben wir auf Platz acht nur noch einen Gegner zwischen uns und einem GT3 gehabt. Die Pace war beeindruckend. Obwohl wir mit 1400 kg unterwegs sind und mit deutlich weniger Aero. Was wir mit der reinen Amateurbesetzung gegen die leichteren und leistungsstärkeren GT3 zeigen konnten war klasse. Es gab keinerlei technische Probleme. Der zweite Platz war damit auch ein echter Teamerfolg.“

Black Falcon Mercedes-AMG GT4 CoTA 2019
Foto:C. Lazenby/Lazenby Visuals

Weiterhin äußerte sich Böhm gegenüber LSR-Freun.de zu kommenden Einsätzen von Black Falcon.: „Nächste Woche geht es fürs Team noch nach Südafrika. Kyalami ist dann der endgültige Saisonschluss 2019 für unser Team. Wir hoffen, dass wir dort eine schon äußerst erfolgreiche Saison nochmal mit einem Topergebnis abschließen werden. So kann ich mir nun ein paar Tage Urlaub nehmen, es steht allerdings auch noch der Winterevent mit 15 Tagen in Portugal auf dem Programm. Der Renn-Saisonauftakt ist dann bei den 24h in Dubai. Bathurst ist in Planung, jedoch noch nicht sicher.“

Das Rennen der 24h-Series in Dubai ist vom 09. Bis 11. Januar 2020.

Weitere Stimmen aus dem Team:

Sean Paul Breslin (Teamchef BLACK FALCON GT): “Eine klasse Leistung des gesamten Teams. Vielen Dank an unsere Partner, das Team und unsere Fahrer für die tolle Vorstellung! Wir sind zur Titelverteidigung in CoTA angetreten, haben das Ziel erreicht und sind natürlich sehr zufrieden mit dem Resultat. Es war erneut ein tolles Event für das Team. Für uns geht es nun mit Rückenwind nach Südafrika, wo wir nächste Woche das finale Saisonrennen bestreiten werden.“

Timo Frings (Leiter Motorsport Team Customer Racing): “Das 24-Stunden-Rennen in Austin war ein voller Erfolg für BLACK FALCON und ein toller Saisonabschluss für das Team Customer Racing. Wir haben mit dem AMG GT4 ein fehlerfreies Rennen absolviert und das Auto ohne einen Kratzer in den Top-10 ins Ziel gebracht – viel besser geht es nicht! Vielen Dank an unsere Fahrer, unsere Partner und natürlich das gesamte Team! Wir richten unseren Blick nun in Richtung Portugal, wo wir das Season Finale & Season Warm-Up Algarve ausrichten werden.“

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Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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