Das Mercedes-EQ Formel E Team schloss am Donnerstag die offiziellen Testfahrten für die Saison 8 der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft in Valencia erfolgreich ab.

Die Fakten im Überblick

-Stoffel Vandoorne und Nyck de Vries testeten an drei Tagen (29. und 30. November, 2. Dezember) auf der 3,376 km langen Streckenvariante des Circuit Ricardo Tormo vor den Toren Valencias

-Im Verlauf des Tests legte das Team 452 Runden respektive 1.526 km mit dem Mercedes-EQ Silver Arrow 02 zurück

-Nach dem vollständigen Umzug des Teams nach Brackley konzentrierte sich die Mannschaft in dieser Woche vor allem darauf, die nötigen Abläufe und Prozesse einzuüben und so viel Rennpraxis wie möglich zu sammeln.

Foto: Daimler Media Site

-Neben der normalen Testarbeit absolvierten die Teams am Montag die erste Generalprobe des neuen Qualifying-Formats, das ab der Saison 8 in eine Gruppenphase sowie Head-to-Head-Duelle geteilt wird. Dabei ging es für das Team vor allem darum, mehr über den richtigen Umgang mit den Reifen zu lernen, das bestmögliche Timing zu finden und die Rennwochenend-Abläufe kennenzulernen.

Foto: Daimler Media Site

-Am Dienstag kam eine komplette Rennsimulation hinzu, in deren Rahmen die Fahrer erstmals in einer rennähnlichen Situation auf die erhöhte Leistung (220 kW statt 200 kW im Rennen sowie 250 kW statt 235 kW im Attack Mode) zurückgreifen konnten. Zudem wurde die neu eingeführte ‚Extra-Time‘ getestet, bei der das Rennen im Falle von Safety-Car- oder Full-Course-Yellow-Phasen um bis zu 10 Minuten Rennzeit verlängert werden kann.

Stimmen des Teams

Foto: Daimler Media Site

Nyck de Vries: „Das war eine sehr positive Testwoche für uns. Ich glaube, es war sogar unser bester Valencia-Test seit wir zusammenarbeiten. Durch den Umzug von Deutschland nach England gibt es etliche Veränderungen und einige neue Gesichter innerhalb des Teams, aber alles ist sehr positiv gelaufen. Wir waren gut auf den Test vorbereitet und konnten an allen drei Tagen unser komplettes Programm absolvieren. Damit bin ich sehr zufrieden. In dieser Woche kam es nicht auf die Performance an, entsprechend waren die Testzeiten nicht besonders repräsentativ. Aber wir schienen bei allen Bedingungen und in allen Szenarien konkurrenzfähig zu sein. Ich bin mit dem Test zufrieden.“

Foto: Daimler Media Site

Stoffel Vandoorne: „Die Testfahrten sind sehr gut verlaufen. Ich würde sogar sagen, es waren die besten seit ich in der Formel E und bei diesem Team bin. Das kommt natürlich mit der Erfahrung und durch die Vorbereitung, die wir vor dem Test absolviert haben. Wir konnten unser geplantes Programm abspulen und hatten keine Probleme. Die wichtigste Aufgabe war es, die Abläufe im Team zu trainieren, da der Umzug nach Brackley viele Veränderungen mit sich gebracht hat: Viele neue Leute, viele neue Systeme, Software-Tools und einfach viel Neues, das wir als Team lernen müssen. Darauf haben wir in dieser Testwoche unser Hauptaugenmerk gelegt.“

Formel E – Mercedes-Benz EQ Formel E Team, Valencia E-Prix 2021. Ian James
Foto: Daimler Media Site

Ian James, Teamchef: „Wir konnten die Testfahrten in Valencia in dieser Woche ohne Probleme abschließen und damit unsere Vorbereitung auf die Saison 8 erfolgreich fortsetzen. Alles in allem können wir mit den Fortschritten sehr zufrieden sein, besonders angesichts der Veränderungen, die wir seit dem Ende von Saison 7 umgesetzt haben. Beide Fahrer fühlten sich im Auto wohl und wir konnten eine solide Basis legen, auf der wir für die Saison 8 aufbauen können. Gleichzeitig wissen wir, dass der Teufel bekanntlich im Detail steckt. Deshalb werden wir ab morgen Vormittag hart daran arbeiten, um basierend auf unseren Test-Erkenntnissen sicherzustellen, dass wir alle notwendigen Abläufe und Prozesse etablieren, um den Schwung aus Saison 7 ins neue Jahr mitzunehmen.“

Foto: Daimler Media Site

Nick Chester, Technischer Direktor: „Alles in allem war es eine positive Testwoche für uns. Wir haben im Rahmen unseres Programms alle geplanten Runden absolviert, das Wetter war gut und es gab nicht allzu viele rote Flaggen. Wir konnten jeden Tag unser Programm durcharbeiten und das Auto funktionierte gut. Entsprechend haben wir viel gelernt und es gibt einige Punkte, die wir uns jetzt für Diriyah noch einmal genau ansehen werden. Die Zuverlässigkeit und die Performance sehen ermutigend aus. Gleichzeitig gilt es zu bedenken, dass der Circuit Ricardo Tormo keine typische Formel-E-Strecke ist. Wir sind zwar auf dem gleichen Streckenverlauf wie am letzten Rennwochenende hier in Valencia gefahren, aber die Anforderungen an die Energie sind schon anders als auf anderen Strecken. Zudem ist die Streckenoberfläche auf einer geschlossenen Strecke wie hier viel glatter und nicht wie auf den Straßenkursen, auf denen wir sonst fahren. Nichtsdestotrotz war es ein guter Test zum Lernen und um die offenen Punkte auf unserer Testliste abzuhaken.“

Foto: Daimler Media Site

Nach dem Abschluss der Wintertests geht es für das Team nun zurück in die Fabriken in Brackley und Brixworth, um sich dort auf den Saisonauftakt der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft am 28. und 29. Januar 2022 in Diriyah vorzubereiten.

Quelle: Pressemitteilung Daimler Media Site

Unterstütze LSR-Freun.de

Dir hat der Beitrag gefallen? Wir freuen uns über Deinen Support.





In eigener Sache:

Du hast den Beitrag bis zum Schluss gelesen? Hat er Dir gefallen? Wenn Du die LSR-Freun.de unterstützen möchtest, kannst Du das mit einem Abonnement bei SteadyHQ tun.

Damit hilfst Du uns, auch in Zukunft erstklassige Berichte, Dokumentationen und Reportagen aus der Welt der Langstreckenrennen zu erarbeiten und zu erstellen.

Unterstütze uns auf Steady

Die LSR-Freun.de sagen Danke!

Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Pressemeldungen aus der Welt des Motorsports. Veröffentlicht für die Leser von LSR-Freun.de. Sie wollen Ihre Pressemeldungen hier veröffentlichen? Senden Sie uns eine Mail an presse@lsr-freun.de.
Kategorie: NewsTags:
Fehler melden Über LSR-Freun.de ethische Standards
Jetzt kommentieren

Noch keine Kommentare vorhanden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.