Die Simrace Community traf sich am Samstag den 13. Juni 2020 zur vierten Veranstaltung der GT3 Digital World Challenge zu zwei Rennen über je eine Stunde auf der virtuellen Strecke in Zandvoort. Die in der Simulation rFactor2 ausgetragene Serie wird nun von LSR-Freun.de und BOTSCHAFT.digital unterstützt so wurde der Livestream exklusiv auf der Facebook Seite der LSR-Freun.de übertragen. Für unser LSR-Team #getquu starteten im Porsche 911 GT3 R #66 Michael Brückner, und in den Aston Martin Vantage GT3 Michael Marx mit der #69 und Simeon Linke mit der #96.

LSR-Team #getquu Zandvoort 2020 SRC GT3 DWC
Foto: LSR-Team #getquu / rFactor2

Das Team trat dieses Mal mit drei Autos an, um allen Fahrern die Möglichkeit zu bieten fortwährend Erfahrung zu sammeln und sich weiter in der Simulation einzuarbeiten. Wertvolle Unterstützung bei der Setup-Findung gab Oliver Kröll, der die Einstellungsdaten sogar mit Werksingenieuren von Aston Martin überprüfen ließ.

Die hohe Leistungsdichte im Feld zeigte sich bereits im Qualifying. Von den 22 Fahrzeugen war die Top 10 nur etwa eine Sekunde von der Pole-Zeit entfernt. Linke schaffte mit einer Runde von 1:34,392 die 17. Startposition – mit einem Rückstand von 1,899 Sekunden auf den Polesetter Niclas Laubisch. Die BMW M6 GT3 waren durchgehend dominant auf der Strecke, somit war die Zeit von Linke als sehr gut zu werten. Brückner startete von Rang 21 und Marx von Rang 22 in das erste Rennen.

Top 10 Platzierung im ersten Rennen

LSR-Team #getquu Zandvoort 2020 SRC GT3 DWC
Foto: LSR-Team #getquu / rFactor2

So eng wie im Qualifying ging es auch im ersten Rennen zu. Mit guter Taktik und konstanten Runden gelang es Simeon Linke, den LSR-Team #getquu Aston Martin Vantage GT3 #96 auf dem achten Platz ins Ziel zu bringen und durfte sich damit 9 Meisterschaftspunkte auf seinem Konto notieren. Michael Brückner mit Rang 17 und Michael Marx mit Rang 19 bekamen noch einen Punt gutgeschrieben.

Weitere Punkte aber auch Ausfall im zweiten Rennen

LSR-Team #getquu Zandvoort 2020 SRC GT3 DWC
Foto: LSR-Team #getquu / rFactor2

Nach den Regeln ging Linke dann vom achten Rang aus in das zweite Rennen und konnte sich im ersten Sektor bereits einen Platz nach vorne erkämpfen. Doch nach einem Unfall, in den neben Linke noch drei weitere Autos verwickelt waren, musste Linke die Startnummer #96 noch in Runde eins abstellen. Brückner und Marx hingegen schlugen sich wacker im Feld, dass im Vergleich zum ersten Rennen deutlich offensiver zur Sache ging. Dank reifensparender Taktik wurde der Aston Martin #69 kurzzeitig auf Rang zwei geführt. Die zweite Rennhälfte ging es um die Verwaltung beider Positionen, was Michael Brückner mit dem Porsche 91 GT3 R #66 konzentriert gelang, er gewann bis zum Zieleinlauf vier Plätze und bekam für Rang 13 vier Wertungspunkte. Marx fiel kurz vor Rennende durch einen Rennunfall auf Platz 18 wieder zurück, hierfür gab es einen Punkt für Rennen zwei.

Fazit der drei LSR-Team #getquu Piloten

Simeon Linke, Aston Martin Vantage GT3 #96: „Im Qualifying wurde ich völlig überrumpelt von der Pace, die die meisten Teilnehmer auf einer Runde gehen konnten. Im ersten Rennen war meine Pace1 doch so gut, dass ich einen achten Platz in dem starken Feld erreichen konnte. Leider wurde ich im zweiten Rennen in einen Startcrash verwickelt und konnte somit nichts aus der guten Ausgangsposition machen. Für die nächsten Rennen werden wir uns nun auch extra Qualifying-Setups erarbeiten, um aus einer besseren Ausgangslage starten zu können, danke hier auch an Oliver für seinen fachmännischen Support. Alles in allem hatte ich sehr viel Spaß in Zandvoort, schaue jedoch mit einem weinenden Auge auf Rennen 2 zurück.“

Michael Marx, Aston Martin Vantage GT3 #69: „Ich bin sehr glücklich, dass ich das Auto über beide Rennen gebracht habe. Beim zweiten Rennen gab es leider die Berührung mit der Viper, da wäre für uns beide sicher mehr sonst drin gewesen, sorry. Generell war das Fahrerfeld sehr fair und gesittet, aber trotzdem mit gewisser Härte. Das hat viel Spaß gemacht. Ich fühle mich im Umfeld der SRC sehr wohl, auch die Simulation rFaktor2 – die ich erst neue erlerne gefällt mir sehr gut. Nun geht der Blick auf Misano unter dem Motto: trainieren – trainieren – trainieren um dort weiter vorne mitmischen zu können.“

Michael Brückner, Gründer von LSR-Freun.de und dem LSR-Team #getquu, Porsche 911 GT3 R #66: „Als Neuling im Simracing war ich schon schwer durchgeschwitzt nach den beiden Rennen. Solche Sprints sind doch etwas Adrenalinreicher als das 1000km Paul Ricard. Es hat aber unglaublich Spaß gemacht, wir bleiben dran!“. Der Teamchef aus Freisbach weiter: „Das wir nun mit der Simrace Community einen starken Partner gefunden haben und LSR-Freun.de die GT3 Digital World Challenge unterstützt ist ein tolles Projekt. Wir hoffen noch weitere Teams, auch mit Real-Racern für die Serie zu gewinnen, der Level im Fahrerfeld ist sicherlich herausfordernd genug.“

Abschließend sagt Brückner noch schmunzelnd: „Das ich im zweiten Rennen den 13. Platz erreichte freut mich sehr. Sorry an die fairen Kollegen der White Angel Viper das ich euren Stammplatz weggenommen habe.“

So geht es weiter

LSR-Team #getquu Zandvoort 2020 SRC GT3 DWC
Foto: LSR-Team #getquu / rFactor2

Das LSR-Team #getquu wird sich weiterhin intensiv vorbereiten. Für Simeon Linke und Lukas Kolb das 6h Rennen Suzuka auf Assetto Corsa Competizione am 27. Juni 2020 auf dem Plan. Das Duo wird mit dem Bentley Continental GT3 ins Langstreckenrennen gehen.

Michael Marx und Michael Brückner werden sich ausgiebig mit ihren Fahrzeugen auf Misano vorbereiten, um bei der Serie wieder Punkte zu kassieren.

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Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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