Wenn am Samstag, den 26. März die Ampel auf Grün schaltet und der erste Saisonlauf der Nürburgring Langstrecken-Serie über vier Stunden freigibt, plant das Team EiFelkind racing in der Klasse V4 im Feld mit dabei zu sein. Das seit Jahren in der RCN teilnehmende Team rund um Uwe Wendland aus Nordhorn will möglichst viele Läufe bestreiten und mit den Seriennahen E90 BMW 325i um Punkte kämpfen, das große Ziel ist die Teilnahme beim 24h-Rennen 2023.

Einer der BMW wird vom Nachwuchstalent Kevin Wambach pilotiert der neben RCN Starts mit EiFelkind racing auch schon beim Schnitzelalm Team an der Seite von Chris Brück im BMW M240i in der NLS antrat. Wambach will weitere Erfahrung in der Langstrecke sammeln und einige Saisonläufe bestreiten. Hierfür sucht das Team noch weitere schnelle Piloten zur Verstärkung des Youngsters.

Der zweite BMW wird für und mit Peter Elkmann eingesetzt. Der 40-jährige kann eine eindrucksvolle Liste an Siegen im Kart-Sport sowie als Formel 3 Cup Champion vorweisen und möchte neben seinen Einsätzen in der RCN auch Rennluft in der NLS schnuppern. Elkmann betont jedoch, dass er sich selbst keinem Leistungsdruck aussetzen möchte, sondern sich behutsam im Feld steigern will. Auch für dieses Auto wird noch Cockpitverstärkung gesucht.

Foto: EiFelkind racing

Teamchef Uwe Wendland erklärt: „Leider gibt es aktuell immer mehr Meldungen, dass Teams, auch aus der Klasse V4, die NLS verlassen werden. Wir dagegen gehen voll motiviert den nächsten Schritt, um die neue Herausforderung anzunehmen. Dank der Unterstützung der RONAL Group, AVIA, ParaComp und Marc Tüscher von Rennsportkasko.de, ist uns das möglich, das ist wunderbar. Seit 2019 arbeiten wir mit der RONAL Group in der RCN an der Förderung des Nachwuchses und diese Mühen zahlten sich aus. Der NLS-Einstieg ist zu meinem Geburtstag ein wundervolles Geschenk und es beginnt ein neuer Abschnitt in der Geschichte von EiFelkind racing!“

Foto: EiFelkind racing

Uwe Wendland feiert am heutigen Tage seinen 59. Geburtstag und kann auf ein aktives Leben im Motorsport zurückblicken. Seine ersten schnellen Runden drehte er im Kart. Auch seine Söhne Christian und Dennis waren sehr erfolgreich und fuhren in jungen Jahren bereits gegen Elkmann. Über die Jahre ging es für das familiäre Team dann in den Tourenwagen-Rennsport, hier konnte der Nordhorner in der Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring zahlreiche Siege mit seiner Mannschaft feiern. Talente wie Larry ten Voorde, Robin Falkenbach, Marcel Unland und einige weitere erwarben ihr Permit für die Nordschleife am Steuer seiner Autos.

Foto: EiFelkind racing

EiFelkind racing wird 2022 auch weiterhin mit einem Opel Astra und einem BMW E36 318iS an der Rundstrecken-Challenge Nürburgring teilnehmen. Die Youngster Philipp Roboy und Leon Dreiser pilotieren den Astra in der gesamten RCN-Saison und peilen auch Starts in der NLS an, dort dann im BMW. Den BMW steuert in der RCN eine junge Dame, Desirée Müller. Martin Lübcke, der seit zwei Jahren mit dem Team in der RCN fährt wird sie bei einigen Einsätzen unterstützen. Ein weiterer Opel Astra steht noch zur Verfügung. Für 2023 strebt das Team dann erstmals den Start beim legendären 24h-Rennen in der Grünen Hölle an.

Logodesign Wendland mit EiFelkind unterstützt das GT3-Team der White Angel Viper mit einer Spende

Foto: L. Rodrigues

Die weiße Dodge Viper GT3 vom Team White Angel Viper fährt beim 24h-Rennen für den guten Zweck. Die Mannschaft rund um Teamchef Bernd Albrecht wird ehrenamtlich geführt und sammelt Spenden für die Stiftung Fly&Help, die Schulen in Entwicklungs- und Schwellenländern baut und nachhaltig unterstützt. Fly&Help hat inzwischen über 500 Schulen verwirklicht.

Foto: Bernd Albrecht

Uwe Wendland war 2021 beim 49. ADAC TOTAL 24h-Rennen so von dem Engagement begeistert, dass er für das 50. Jubiläumsrennen zwei Flächen mit „EiFelkind“ auf dem US-Boliden für mit einer Spende von Logodesign Wendland an Fly&Help erworben hat. Er sagt: „Wir kleinen Teams halten zusammen, die Idee und Umsetzung mit dem V10-Renner finde ich vorbildlich und daher waren wir gleich dabei, um unseren bescheidenen Beitrag für eine Schule zu leisten.“ Albrecht will in diesem Jahr die Gelder für eine weiterführende Schule im afrikanischen Städtchen Zooti in Togo einsetzen.

Unterstütze LSR-Freun.de

Dir hat der Beitrag gefallen? Wir freuen uns über Deinen Support.





In eigener Sache:

Du hast den Beitrag bis zum Schluss gelesen? Hat er Dir gefallen? Wenn Du die LSR-Freun.de unterstützen möchtest, kannst Du das mit einem Abonnement bei SteadyHQ tun.

Damit hilfst Du uns, auch in Zukunft erstklassige Berichte, Dokumentationen und Reportagen aus der Welt der Langstreckenrennen zu erarbeiten und zu erstellen.

Unterstütze uns auf Steady

Die LSR-Freun.de sagen Danke!

Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
Kategorie: NewsTags:
Fehler melden Über LSR-Freun.de ethische Standards
Jetzt kommentieren

Noch keine Kommentare vorhanden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.