Das neue Motorsportjahr auf der Nürburgring Nordschleife hat für Daniel Zils gleich mit einem Erfolg begonnen. Gemeinsam mit seinen beiden Teamgefährten Norbert Fischer und Oskar Sandberg sicherte sich der Bendorfer zum Auftakt der neuen Saison den Sieg in der Produktionswagenklasse V5. Im Rahmen eines Interviews schaut der amtierende VLN-Vizemeister auf den Saisonstart zurück und gibt gleichzeitig einen kleinen Ausblick auf die nächsten Rennen in der „Grünen Hölle“.

Daniel, die Saison 2019 hat gleich für dich gleich perfekt begonnen. Wie hast du den Auftakt erlebt?

„Nachdem uns der dichte Nebel zunächst einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht und für eine lange Verzögerung gesorgt hat, ausgesprochen gut. Wir haben im Qualifying noch ein wenig Pech gehabt mit dem Verkehr und den zahlreichen Gelb-bzw. Code-60-Phasen, dennoch war der zweite Platz eine gute Ausgangsposition. Im Rennen konnte ich kurz nach dem Start die Führung übernehmen und hatte in der Folge an der Spitze einen Zweikampf mit dem Team von FK-Performance. Da es anfangs relativ eng zur Sache ging habe ich mich dazu entschlossen, etwas Tempo herauszunehmen und mich in der dritten Runde in seinen Windschatten zu setzen. Ich wollte kein unnötiges Risiko eingehen. Beim ersten Boxenstopp konnten wir dann die Führung zurückerobern und sie sicher ins Ziel bringen.“

Du gehst in dieser Saison erneut mit dem Porsche Cayman in der VLN an den Start und teilst dir das Cockpit mit Norbert Fischer und Oskar Sandberg. Wie kam es bei dir zu dieser Entscheidung und wie ist deine Einschätzung zur neuen Fahrerkonstellation?

„Ich fühle mich seit Jahren sehr wohl im PIXUM Team Adrenalin Motorsport von Matthias Unger und gehöre dort praktisch schon zum Inventar. Von daher ist es auch 2019 das Ziel gemeinsam an die Erfolge aus der Vergangenheit anzuknüpfen. Hierfür sind wir wieder sehr gut aufgestellt. Mit Norbert Fischer bin ich schon lange sehr gut befreundet. Gemeinsam haben wir viele Rennen bestritten und Erfolge gefeiert. Oskar ist für diese Saison neu zu uns gestoßen und war im Vorjahr noch bei unseren Teamkollegen in der Klasse V4 im Einsatz. Mit ihm sind wir meines Erachtens mindestens so stark wie 2018, denn er zählt nachweislich mit zu den schnellsten Piloten im Produktionswagenbereich.“

In den vergangenen beiden Jahren bist du mit dem Porsche Cayman VLN-Vizemeister geworden und hast nur ganz knapp den Titelgewinn verpasst. Gibt es in diesem Jahr einen neuen Versuch?

„Wir stehen noch ganz am Anfang der neuen Saison. Daher ist es schwer zu sagen, ob wir wieder eine realistische Chance auf den Meistertitel haben werden. Andere Klassen, wie die Cup5 oder V4 hatten beim Saisonauftakt wieder mehr Starter in der Klasse als wir und können damit bei einem Erfolg höhere Punktzahlen generieren. Wir tun daher gut daran, uns erstmal voll auf uns zu konzentrieren und unsere Hausaufgaben zu machen. Das war auch in den vergangenen beiden Jahren das Erfolgsrezept. Daher werden wir hieran auch nichts verändern.“

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