Das Wochenspiegel Team Monschau wird seine Renneinsatzplanung überdenken und die Einsätze spontan entscheiden, dass teilt das Team auf seiner Homepage mit. WTM schreibt dort:

Das Coronavirus SARS-CoV-2 stellt auch WTM Racing vor nie gesehene Herausforderungen: Aufgrund der COVID-19-Pandemie und der daraus entstandenen wirtschaftlichen Gesamtsituation hat sich WTM Racing dazu entschieden, in der Saison 2020 kein festes Programm zu absolvieren. Über Einsätze wird stattdessen spontan entschieden werden. Der Fokus des Teams aus der Eifel liegt dabei weiterhin auf der 24h Series powered by Hankook und der Ultimate Cup Series.

Georg Weiss - Wochenspiegel Team Monschau
Foto: L. Rodrigues

Nach drei Monaten Zwangspause hat sich auch die Motorsportwelt stark gewandelt. Kalender werden immer wieder neu zusammengesetzt. Eine langfristige Planung ist aufgrund des Coronavirus momentan nicht möglich, denn jederzeit kann es neue Einreisebeschränkungen in verschiedene Länder geben. „Die Kalender sind momentan ein bewegliches Ziel. Vor diesem Hintergrund können wir kein festes Programm verkünden“, sagt Teambesitzer Georg Weiss.

Hinzu kommt die wirtschaftliche Unsicherheit, die aus den weltweiten Lockdowns resultiert. „Dass die gesamte Wirtschaft beinahe stillgelegt wird, habe ich noch nie in meinem Leben erlebt“, sagt Weiss, der bereits seit 40 Jahren in der Geschäftsführung der WEISS-Gruppe tätig ist. „Jedes Unternehmen ist vom Lockdown völlig überrascht worden. In Zeiten derartiger wirtschaftlicher Unsicherheit ist es besser, seine Ressourcen kurzfristig einzusetzen, statt einen langfristigen Plan auf unsicherem Fundament zu schmieden. Auch aus diesem Grunde werden wir über unsere Einsätze kurzfristig entscheiden. Zusätzlich darf man nicht vergessen, dass wirtschaftliche Krisen im Motorsport zeitversetzt ankommen. Ich fürchte, der Motorsport hat das Schlimmste noch nicht gesehen. Wir halten uns mit einer kurzfristigen Planung alle Türen offen.“

Die Lockdown-Phase hat WTM Racing genutzt, um die beiden Ferrari 488 GT3 und den neu erworbenen LMP3-Prototyp Duqueine D08 bei insgesamt drei Track Days – zwei auf dem Nürburgring und einen auf dem Hockenheimring – auf die verspätete Saison vorzubereiten. Dabei konnten sich die Fahrer Georg Weiss, Leonard Weiss, Jochen Krumbach und Hendrik Still an das neue Aerodynamikpaket des Ferraris gewöhnen. Außerdem testeten Leonard Weiss und Hendrik Still ausgiebig neuen LMP3-Prototyp.

„Unser Ziel ist, bei den Rennen, die wir mit unseren Ferraris bestreiten, das Podium unserer Klasse zu erreichen“, sagt Weiss. „Auf dem LMP3 hat Leonard sich bereits stark entwickelt. Daher glaube ich, dass Achtungserfolge möglich sein werden.“ Welche Rennen WTM Racing 2020 bestreitet, wird kurz vor der jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben.

Quelle: wtm-racing.de

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Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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