Nach der fast zweimonatigen Pause der Nürburgring Langstrecken-Serie aufgrund des 24-Stunden-Rennens ging Christopher Rink beim vierten Saisonlauf wie gewohnt mit zwei Autos an den Start. Neben dem Meisterauto aus der Produktionswagenklasse V4, dass er sich traditionell mit Danny Brink und Philipp Leisen teilt, griff er auch wieder im BMW 330i G20 in der mit 19 eingeschriebenen Fahrzeugen am stärksten besetzten Klasse VT2 ins Lenkrad. Hier wechselte sich der Unternehmer aus Maintal mit seinen Teamkollegen Daniel Zils und Philipp Stahlschmidt ab. Am Ende stehen für Rink nach dem Wochenende zwei Klassensiege sowie der erste Wertungsgruppensieg in der NLS zu Buche.

„Insgesamt verlief das Wochenende problemlos. Wir waren von Anfang an mit beiden Fahrzeugen schnell unterwegs und sind an der Spitze mitgefahren. Nachdem wir im letzten Rennen mit unserem G20 in der Klasse VT2 einen kleinen Unfall zum Ende des Rennens hatten, sind wir dieses Mal super durchgekommen und das Ergebnis heute ist dadurch umso erfreulicher“, freut sich Christopher Rink nach dem Rennen.

Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive BMW 325i NLS4 2021
Foto: L. Rodrigues

Bereits im Qualifying lief es für den amtierenden Meister nahezu optimal. Im Alzner Automotive V4 BMW #1 setzte Rink gleich zu Beginn des Qualifyings eine schnelle Runde. Leider war eine weitere Zeitenjagd aufgrund von Code-60-Phasen rund um die Strecke nicht mehr möglich, aber die gefahrene Zeit reichte am Ende für Startplatz zwei in der Klasse. Noch besser lief es für das Auto mit der #481 aus der VT2. In einem engen Qualifying, in dem die ersten drei Positionen weniger als zwei Sekunden auseinanderlagen, gelang es der Mannschaft von Adrenalin Motorsport, die Pole-Position rauszufahren.

Wertungsgruppensieg nach schwieriger Startphase

Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive BMW 330i NLS4 2021
Foto: L. Rodrigues

„Ich bin den ersten Stint auf dem VT2 Auto gefahren. Leider kam ich am Start überhaupt nicht gut weg und ich bin um einige Positionen in der Klasse zurückgefallen. Da hatte ich zunächst Sorge, dass ich im Verkehr zu viel Zeit verliere und somit den Anschluss an die Spitze nicht mehr herstellen kann. Zum Glück kam es aber anders und ich habe mich Runde für Runde zurückgekämpft. Als ich zum Fahrerwechsel die Box angesteuert habe, fehlten mir nur noch wenige Sekunden auf den Führenden“, resümiert Rink seinen Einsatz in der VT2.

Als nächster Pilot stieg Daniel Zils in die #481. Mit einer fehlerfreien Leistung fuhr er in seinem Stint ein solides Polster auf die hinter ihm liegenden Konkurrenten heraus und übergab für den Schlussstint an Philipp Stahlschmidt. Ihm gelang es, die Führung zu verwalten und somit am Ende den Klassensieg einzufahren.

Doch das Trio gewann nicht nur zum zweiten Mal in dieser Saison die Klasse VT2, sondern sicherte sich auch erstmals den Wertungsgruppensieg bei den Produktionswagen. Damit setzten sie sich mit dem seriennahen BMW auch gegen die deutlich stärker motorisierten Porsche Cayman durch: „Das ist für mich das erste Mal, dass ich die Wertungsgruppe gewinne und darüber freue ich mich besonders. Ebenso bin ich glücklich, dass unser Schwesterfahrzeug direkt hinter uns auf der zweiten Position gelandet ist. Die ersten beiden Plätze in der so hart umkämpften VT2 einzufahren ist eine super Leistung des gesamten Teams, die Rennen für Rennen alles geben, um die Autos perfekt vorzubereiten.“

Souveräner Sieg mit schnellster Rennrunde

Ebenso rund wie in der VT2 lief es auch diesmal wieder in der V4. Mit einem guten Start setzte sich Philipp Leisen sofort an die Spitze und übergab das Auto auf der ersten Position. Nachdem Danny Brink in seinem Stint einen Vorsprung auf die Konkurrenz herausfahren konnte, lag es schlussendlich an Christopher Rink, den Sieg ins Ziel zu bringen. Doch nur die Führung zu verwalten ist nicht der Anspruch des zweimaligen Champions. So attackierte Rink am Ende des Rennens noch einmal und sicherte sich zusätzlich zum dritten Saisonsieg auch die schnellste Rennrunde.

Christopher Rink N24h 2020
Foto: BRfoto / Christopher Rink

„Es war ein rundum gelungenes Wochenende. Neben dem sportlichen Erfolg war es auch toll, endlich wieder Fans auf der Tribüne begrüßen zu dürfen. Ich hoffe, dass sich die Lage weiterhin entspannt und wir bei den nächsten Rennen noch mehr Zuschauer rund um die gesamte Strecke sehen“, so Rink.

Bereits am 10. und 11. Juli geht es für die Läufe fünf und sechs wieder auf die Nürburgring Nordschleife. Mit zwei 4-Stunden-Rennen an einem Wochenende wiederholt die Nürburgring Langstrecken-Serie den sogenannten Doubleheader aus der vergangenen Saison.

Quelle: Pressemitteilung Christopher Rink / Media-DaCo

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