Auch in der zweiten Runde der ADAC GT Masters eSports Championship powered by EnBW mobility+ lief für Christopher Högfeldt (Virtualdrivers by TX3) fast alles wie geplant. Der Schwede sicherte sich auf dem virtuellen Kurs von Watkins Glen seinen bereits dritten Saisonsieg und einen souveränen zweiten Platz. Er führt damit weiterhin in der Gesamtwertung der mit einem Preisgeldtopf von 70.000 Euro dotierten SimRacing-Serie.

Foto: ADAC GT Masters

Im 15-minütigen Sprintrennen konnte sich zunächst Jack Keithley von der Poleposition aus mit seinem BMW M6 GT3 gegen seine Konkurrenten durchsetzen. Högfeldt überquerte nach einer langen Verfolgungsjagd knapp 0.304 Sekunden hinter dem Briten die Ziellinie. Dritter, 1.673 Sekunden hinter Keithley, wurde der Williams eSports-SimRacer Jakub Brzezinski.

Foto: ADAC GT Masters

Im Zeittraining für das 30-minütige Hauptrennen platzierte sich erneut Jack Keithley ganz vorne, mit Högfeldt auf Startplatz zwei bahnte sich aber bereits ein weiteres spannendes Duell an. Beim Start konnte Keithley zunächst souverän seine Führung verteidigen, knapp hinter ihm folgen Högfeldt und Bénce Banki (Dörr Esports). Zur Rennhälfte bog Högfeldt als Erster der Spitzengruppe in die Boxengasse ab, nur eine Runde später folgte bereits Keithley. Aufregend wurde es an der Boxenausfahrt: Nach seinem Stopp kehrte der Brite genau neben Högfeldt auf die Strecke zurück. Högfeldt konnte sich aber mit seinen wärmeren Reifen in dem Duell durchsetzen und die Führung übernehmen. Kurz vor Rennende versuchte Keithley erneut einen Angriff auf den Schweden zu starten, dieser verteidigte aber in seinem BMW M6 GT3 die Position hart und konnte sich dadurch den Sieg sichern. Bence Bánki, der eine Runde später als die beiden in die Box kam, konnte von dem Zweikampf vor ihm nicht profitieren und überquerte als Dritter die Ziellinie.

Foto: ADAC GT Masters

„Vor dem Event war ich extrem nervös, aber es lief alles gut. Im Hauptrennen ging ich davon aus, dass Bence noch länger draußen bleibt, um den Zweikampf zwischen Jack und mir auszunutzen. Jetzt freue ich mich auf den Nürburgring.“, sagte der überglückliche Christian Högfeldt nach dem Event.

Der amtierende Meister Moritz Löhner (Dörr Esports) musste auch in der zweiten Runde der ADAC GT Masters eSports Championship nach zwei durchwachsenen Läufen eine geringe Punktausbeute verkraften und wird diese Saison seinen Titel nur schwer verteidigen können.

Foto: ADAC GT Masters

In der Gesamtwertung führt Högfeldt mit 154 Punkten vor Keithley (114 Pkt.). Bence Bánki liegt mit 108 Punkten auf Gesamtrang drei vor Erhan Jajovski (97 Pkt.) Bánki sicherte sich mit seiner schnellsten Runde (1:43.4140 Min.) im Hauptrennen den Fastest Lap Award präsentiert von motorsport.com und damit 250 Euro.

Am 15. März startet die ADAC GT Mastes eSports Championship powered by EnBW mobility+ in das Halbzeitevent auf dem virtuellen Nürburgring.

Quelle: Pressemitteilung ADAC GT Masters

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