Zum 20-jährigen Bestehen von Schubert Motorsport wollte Christopher Brück gemeinsam mit seinen Fahrerkollegen Christopher Dreyspring und Ricardo van der Ende dem Team ein ganz besonderes Geschenk machen. So nahm das Fahrergespann rund um den Rennprofi aus Köln mit dem BMW M2 Competition den Klassensieg beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring ins Visier. Nach rund vier Stunden musste man das komplett in Eigenregie aufgebaute Fahrzeug jedoch in Führung liegend an der Box abstellen.

„Mir tut es extrem Leid für das gesamte Team von Schubert Motorsport, die so viel Herzblut in dieses Projekt gelegt haben. Bis zu dem technischen Defekt waren wir sehr gut unterwegs und konnten das Geschehen an der Klassenspitze kontrollieren. Schade, dass wir uns für die starke Performance nicht belohnen konnten. Ich hoffe aber, dass das Team die positiven Eindrücke des Wochenendes mitnimmt und weiter so akribisch an diesem einzigartigen Projekt arbeitet“, erklärt Brück.

Vor einer Traumkulisse von rund 230.000 Zuschauern sicherte sich die Mannschaft rund um den Nordschleifenspezialisten im Qualifying zunächst den vierten Startplatz in der hart umkämpften SP8T-Klasse. Eine solide Ausgangsposition, von der aus das Dreiergespann im Rennen attackieren wollte. Dank konstant schneller Rundenzeiten gelang es ihnen schon frühzeitig die Klassenführung zu übernehmen. Nach rund vier Stunden schlug dann allerdings der Defektteufel zu und Brück musste das Fahrzeug an der Box abstellen.

Christopher Brück
Foto: L. Rodrigues

„Unsere Mannschaft hat noch alles dafür getan, um das Auto wieder auf die Strecke zu schicken. Letztlich war es jedoch ein Defekt an einem sicherheitsrelevanten Bauteil. Daher haben wir gemeinsam entschieden, dieses große Risiko nicht einzugehen und das Fahrzeug sicherheitshalber zurückzuziehen. Schade, aber manchmal steckt der Teufel einfach im Detail“, so der Kölner, der nun beim vierten VLN Lauf wieder ins Porsche Cockpit von Clickversicherung.de zurückkehren wird.

„Mein Engagement bei Schubert Motorsport hat sich erst einmal auf das 24h-Rennen beschränkt. Auch wenn wir uns hier sicherlich ein besseres Ergebnis gewünscht hätten, habe ich mich richtig wohl gefühlt und bin toll vom Team aufgenommen worden. Ob sich in Zukunft noch einmal eine Gelegenheit der Zusammenarbeit ergibt, wird sich zeigen. Ich drücke dem Team in jedem Fall alle Daumen und werde mit einem Auge die weitere Entwicklung des BMW M2 Competition verfolgen.“

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