ByKolles Racing hat den Kanadier Bruno Spengler (36) für seinen Einsatz bei den diesjährigen 24 Stunden von Le Mans verpflichtet. Der DTM-Champion von 2012 wird sein Debüt beim größten Langstreckenrennen am 19. und 20. September geben. Spengler wird sich das Cockpit des Enso CLM P1/01 Gibson mit dem erfahrenen Tom Dillmann (31) für die WEC -Rennen in Spa-Francorchamps und Le Mans teilen.

„Unser Team steht vor seinem zehnten Start bei den 24 Stunden von Le Mans. Bei diesem kleinen Jubiläum wollen wir alles daran setzen, in der hart umkämpften LMP1-Klasse ein gutes Ergebnis zu erzielen“, so ByKOLLES Einsatzleiter Boris Bermes. „Bruno ist sehr erfahren und mit allen Tricks und Kniffen des Motorsports vertraut. Er war überall erfolgreich, und zweifellos wird er seine herausragenden Fähigkeiten auch im LMP1-Auto unter Beweis stellen“. Spengler hat den Enso CLM P1/01 bereits bei einem ausgiebigen Roll-out auf dem Nürburgring kennen gelernt. Zur Vorbereitung auf den Start in Le Mans wird der Kanadier einen 2-tägigen Test in Le Castellet (Frankreich) durchführen und am 6-Stunden-Rennen der FIA World Endurance Championship (WEC) in Spa-Francorchamps teilnehmen.

Enso CLM P1/01 Gibson ByKolles Racing 2020
Foto: ByKolles Racing

„Mit dem Start in Le Mans geht ein lang gehegter Traum in Erfüllung“, sagt der 36-Jährige, der in seiner langen DTM-Karriere 16 Siege, 18 Pole-Positions und fast 1000 Punkte erzielte. „Ich kenne den Langstrecken-Rennsport, bin auf dem Nürburgring gefahren und habe an den nordamerikanischen Klassikern in Daytona und Sebring teilgenommen. Nun folgt endlich mein Debüt beim größten Langstreckenrennen. Ich bin im Elsass in Frankreich geboren. Der Wunsch, nach Le Mans zu fahren, ist natürlich sozusagen geboren“.

Bei den Tests auf dem Circuit Paul Ricard in Südfrankreich kann sich Spengler nicht nur auf die Besonderheiten des Autos einstellen, sondern sich auch mit den spezifischen Abläufen bei der Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans vertraut machen. Schnelle Fahrerwechsel, lange Mehrfachstints und Nachtfahrten sind nur einige Punkte auf der Liste. „Die Begeisterung für mein Debüt in Le Mans steigt mit jedem Kilometer im Auto“, erklärt der Kanadier vor der 88. Auflage des härtesten Langstreckenrennens der Welt.

Spenglers Karriere im Überblick:

1993-2000: Kartsport
2001: Formel Renault Frankreich, Formel Renault 2.0 Eurocup
2002: Formel Renault Nordamerika
2003: Formel 3 Euroserie
2004: Formel 3 Euroserie
2005: DTM (16.)
2006: DTM (2.)
2007: DTM (2.)
2008: DTM (5.)
2009: DTM (4.)
2010: DTM (3.)
2011: DTM (3.)
2012: DTM (Champion)
2013: DTM (3.)
2014: DTM (11.)
2015: DTM (5.), Blancpain Endurance Series, IMSA, ADAC GT Masters
2016: DTM (15.)
2017: DTM (13.)
2018: DTM (12.)
2019: DTM (4.)
2020: 24 Stunden von Le Mans, IMSA

Quelle: ByKolles Racing

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