Italian GT Championship: Pech für Alex Zanardi und das BMW Team Italia.

Für das BMW Team Italia verlief das Wochenende in der Italian GT Championship nicht ganz nach Plan. Beim vorletzten Lauf in Mugello (ITA) mussten BMW Werksfahrer Alessandro Zanardi (ITA), BMW Motorsport Junior Erik Johansson (SWE) und Stefano Comandini (ITA) den #15 BMW M6 GT3 nach einem technischen Defekt vorzeitig abstellen. Die Mannschaft war mit großen Hoffnungen in des Rennwochenende gestartet. Vor allem der Gaststart von Zanardi hatte Erinnerungen an große Erfolge geweckt. Denn bereits 2016 ging er in Mugello beim Finale der Italian GT Championship an den Start. Es war sein Debüt im BMW M6 GT3, und er feierte im Sonntagsrennen einen vom gesamten Fahrerlager umjubelten Sieg. Nun kehrte Zanardi in das Cockpit eines modifizierten BMW M6 GT3 und mit dem BMW Team Italia um Teamchef Roberto Ravaglia (ITA) nach Mugello zurück. Doch das vorzeitige Aus im vorletzten Lauf der Saison 2019 machte alle Hoffnungen auf den Titelgewinn in der Serie zunichte.

Grund zur Freude hatte das BMW Team Italia dennoch. In der GT4-Klasse gelang Giuseppe Fascicolo, Francesco Guerra und Andrea Fontana (alle ITA) der Sprung auf das Podest. Das Trio kam im #207 BMW M4 GT4 auf dem zweiten Rang ins Ziel.

GT4 Scandinavia: Söderström und Serwanski belegen Platz zwei in der Pro-Am-Fahrerwertung


Das Finale der GT4 Scandinavia fand an diesem Wochenende in Mantorp Park (SWE) statt – und für das Team von Lestrup Racing endete die Saison mit zwei weiteren Top-10-Platzierungen. Oliver Söderström und Robert Serwanski (beide SWE) belegten im BMW M4 GT4 mit der Startnummer 97 die Plätze acht und fünf in den beiden Rennen am Samstag. Das Duo kann auf eine erfolgreiche Saison mit insgesamt vier Siegen zurückblicken. Am Ende verpassten beide mit 13 Punkten Rückstand auf die Erstplatzierten nur knapp den Titel in der Pro-Am-Fahrerwertung.

DRM Classics: Flasch und Thiemer am Steuer des BMW 320 Gruppe 5

Ein Highlight im Rahmenprogramm des DTM-Finales in Hockenheim (GER) waren die Auftritte der DRM Classics. Dabei gingen an allen drei Veranstaltungstagen mehr als 20 Rennwagen aus dem DTM-Vorläufer Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM) auf die Strecke. Diese Serie prägte zwischen 1972 und 1985 den Rennsport im deutschsprachigen Raum. Insgesamt neun Fahrzeuge von damals kamen zum Einsatz, so zum Beispiel der BMW M1, der BMW 2002 oder der BMW 3.0 CSL. Auch der BMW 320 Gruppe 5 von 1977, einst Einsatzfahrzeug des legendären BMW Junior Teams, trat bei den Highspeed-Demofahrten an. Vor den Augen von Jochen Neerpasch, dem ersten Geschäftsführer der BMW Motorsport GmbH, saß am Freitag und Samstag Markus Flasch, Leiter der BMW M GmbH, im Cockpit. „Das war absolut faszinierend“, sagte Flasch. „Ihre Tradition macht unsere Marke aus. Wenn man die Begeisterung der Menschen für den BMW 320 Gruppe 5 noch sieht, dann ist das etwas ganz Besonderes. Es erfüllt mich mit Stolz, für M – den stärksten Buchstaben der Welt – solche Dinge machen zu dürfen.“

BMW 320 Gruppe 5 Hockenheim
Foto: BMW Motorsport

Am Sonntag war Jens Thiemer, Leiter Markenführung BMW, im Rennwagen der BMW Junioren aus den 1970ern auf dem Hockenheimring unterwegs. Er meinte: „Das ist natürlich ein legendäres Fahrzeug, das für BMW echte Geschichte geschrieben hat. Deshalb war es eine Ehre, im Rahmen der DRM Classics bei der DTM ein solches Auto bewegen zu dürfen. Der BMW 320 Gruppe 5 lief im Regen sehr gut, aber man musste sich erst einmal an die Sichtverhältnisse gewöhnen. Nach vier, fünf Runden fühlte ich mich aber sehr sicher.“

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