Eine Fünf-Sterne-Bestnote verdienten sich zuletzt die Mercedes-AMG GT3-Teams in der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie (DNLS) presented by Goodyear. Beim dritten Saisonlauf belegten sie vier der ersten fünf Plätze. Beim HAPPY RACING 3h-Rennen sind die Vorzeichen am Sonntag, den 13. Februar 2022 ab 13 Uhr erneut gut für die Boliden aus Affalterbach, denn mit dem Mercedes-AMG E-Sports Team Landgraf mit Elias Seppanen und Luca Kita sowie dem Mercedes-AMG E-Sports Team HRT mit Norbi Kiss, Florian Denzler und Danny Giusa sind die Protagonisten des letzten Laufes erneut am Start in der Klasse SP9.

Foto: VLN

Ausrechnen dürfen sich aufgrund ihrer Besatzung auch die Mercedes-AMG E-Sports Team Winward mit Daniel Juncadella, Jack Sedgwick und Alexi Elomaa sowie das Mercedes-AMG E-Sports Team Heusinkveld mit Adam Christodoulou, Jan Sentkowski und Mats-Thorge Huthsfeld einiges. Einzig das Team BS Competition konnte jüngst als Dritter mit dem BMW M4 GT3 mithalten. Nun soll es nach Möglichkeit einen Platz nach oben gehen auf dem Treppchen. Nils Koch wechselt sich dieses Mal mit dem Esten Rainer Talvar im Cockpit ab. Die BMW-Phalanx dürfte allgemein zu beachten sein. Namhaft geht es im Team Walkenhorst Motorsport mit Jesse Krohn und Sami-Matti Trogen und im Team BMW Bank mit Bruno Spengler und Kay Kaschube zu.

Zwei Rennen vor Saisonende steigt natürlich auch die Spannung in den einzelnen Wertungen und den vier Klassen. Bereits am kommenden Wochenende könnten die ersten finalen Entscheidungen fallen. In der SP9 läuft alles auf einen Zweikampf und einen großen Showdown am 6. März zwischen dem Mercedes-AMG E-Sports Team HRT (27 Punkte) und dem BMW Team BS Competition (23) hinaus. Dicht an dicht gedrängt folgt ein eng beieinander liegendes Verfolgerfeld. Das Mahle Racing Team, Walkenhorst Motorsport und das Mercedes-AMG E-Sports Team Landgraf sind als Dritte punktgleich (alle 16). Nur einen Punkt weniger als dieses Trio weist das Mercedes-AMG E-Sports Team Winward auf.

Coanda Simsport Cup2 ist Ascher Racing auf den Fersen

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In der Cup2 führt Ascher Racing mit Marcus Jirak/Martin Ascher (34 Punkte), die Tendenz zeigt nach den Platzierungen eins, zwei und drei nach unten, das wäre allerdings Jammern auf hohem Niveau. Deutlich im Aufwärtstrend sind im Porsche 911 GT3 Cup David Williams und Zachery Campbell von Coanda Simsport Cup2 (31 Punkte), die die letzten beiden Läufe für sich entscheiden konnten. In Schlagdistanz befindet sich ansonsten nur noch das Team Peter Bonk Per4mance (25).

Die Dominatoren der SP10-Klasse sind der Österreicher Pascal Stix und Maxim Ramsteijn aus den Niederlanden im Porsche Cayman GT4. Zwei Siege und ein zweiter Platz, das macht glänzende 41 Punkte. Das Team RSO 397 mit Nils Carstensen und Nils Lorenz bemüht sich mit 27 Punkten um Tuchfühlung.

In der SP3T sind drei Teams tonangebend. Das Team Heusinkveld 404 hat nach dem Sieg im letzten Lauf mit nunmehr 38 Punkten CoRe SimRacing SP3T (32) an der Spitze des Tableaus abgelöst. Marshmallow Racing (28) hat ebenfalls noch Ambitionen auf den Klassentitel.

Platz eins in der Deutsche Payment Championship ist hart umkämpft

Bekanntermaßen gibt es mit der „Deutsche Payment DNLS-Championship“ und der Real-Sim noch zwei Sonderwertungen. In der erstgenannten Wertung lohnt es sich schnell zu sein und ohne besondere Vorkommnisse die fünf Rennen der Saison zu absolvieren. Es werden klassenübergreifend Punkte für die Top-3 im Rennen, die Pole-Position, die schnellste Rennrunde und den geringsten iRacing-Incident vergeben. Nachdem Coanda Simsport Cup2 zuletzt zweimal die maximal mögliche Anzahl von sechs Punkten einheimste, ist das Team nun in der Pole Position in dieser Wertung, allerdings punktgleich mit dem Team Heusinkveld 404 (beide 14). Insgesamt liegen hier gleich sechs Teams eng beisammen, die Entscheidung wird wohl erst in der letzten Runde der Saison fallen. Das Team RSO 397 und CoRe SimRacing SP10 haben 13 Punkte, CoRe SimRacing SP3T sowie Titelverteidiger Ascher Racing jeweils elf Zähler.

In der Real-Sim-Wertung werden die erfolgreichsten Teams aus den drei „kleinen“ Klassen mit einem Fahrer aus dem realen Motorsport mit Prämien belohnt. Hier hat derzeit Peter Bonk Per4mance mit 14 Punkten vor W&S eMotorsport mit elf Punkten die Führung inne.

Olli Martini und Patrick Simon
Foto: L. Rodrigues

Die aus der NLS bekannten Moderatoren Patrick Simon und Olli Martini begleiten auch am Sonntag wieder fachkundig das Geschehen des virtuellen Ablegers. Der Livestream wird von LEGO Technic präsentiert, die zudem mit einem eigenen Team in der SP9 an den Start gehen. Bevor es richtig losgeht mit Lauf eins, werden in zwei getrennten Zeittrainings die Positionen in der Startaufstellung ausgefahren. Der Livestream zum HAPPY RACING 3h-Rennen startet um 12:15 Uhr und ist auf www.VLN.de, YouTube und Facebook abrufbar.

Quelle: Pressemitteilung VLN

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