Was mit einer Pole Position an diesem Wochenende begann, endet mit einem souveränen Sieg für die #76 von R-Motorsport für Aston Martin. Doch das Ergebnis hat einen faden Beigeschmack. Denn es ist nur vorläufig.

Auf Platz zwei überquert das AKKA-ASP-Team im Mercedes AMG GT3 #88 (Raffaele Marciello / Michael Meadows) die Zielinie, gefolgt vom Schweizer Lexus Racing Team von Emil Frey mit Stephane Ortelli, Markus Palttala und Norbert Siedler hinterm Lenkrad. Im Windschatten des Lexus geht der Audi R8 LMS des Belgium Racing Team WRT über die Ziellinie.

Während der Aston Martin #76 mit Jake Dennis, Nicki Thiim und Mathieu Vaxiviere an Bord einen souveränen Start-Ziel Sieg einfuhr, können sich die Verantwortlichen im Team noch nicht wirklich freuen. Nach dem Qualifying wurde festgestellt, dass der Datenlogger des Fahrzeugs keine Daten lieferte. Dies ist ein Verstoß gegen Artikel 89 der Sportordnung der Blancpain GT Series, der besagt, dass der Datenlogger während des Wettbewerbs jederzeit arbeiten muss. Das Team eine Absichtserklärung eingereicht, damit das Auto von der Pole Position starten kann. Das Rennergebnis bleibt daher vorerst vorläufig, bis die Berufung angehört wurde.

Für ROWE-Racing aus dem saarländischen St. Ingbert endete das Rennen erneut ohne nennenswerte Erfolge. Zwar stellte man mit der #99 immerhin den besten BMW im Feld. Ein dreizehnter Platz kann aber nicht wirklich glänzen. Nach einem Ausritt ins grüne zu Beginn des Rennens hatte die #98 mit Temperaturproblemen zu kämpfen und fiel mehrere Runden zurück, ehe man kurz vor Schluss mit Pfützen von Kühlwasser unter dem Auto in der Box landete und die Ziellinie erneut nicht sah.

Die Gewinner der 24h am Nürburgring – Manthey Racing – überquerten im Schwesterwagen der #912, dem Porsche 911 GT3 R „Grello“ #911 auf Gesamtrang 11 die Ziellinie.

Im AM-Cup gewann die McLaren Mannschaft von Garage59 im McLaren 650S GT3 #188 (Gesamtrang 25) vor dem AKKA ASP Team mit Mercedes AMG GT3 #89 (Gesamtrang 32). Platz drei geht an Herberth Motorsport im Porsche 911 GT3 R #991 auf einem 33. Gesamtrang. Rinaldi Racing im Ferrari F488 GT3 #488 sichert sich mit dem 34 Gesamtrang Platz vier im AM-Cup.

Ram Racing #49 im Mercedes AMG GT3 gewinnt den PRO-AM-Cup auf Gesamtrang 20. Strakka Racing #42 – ebenfalls Mercedes AMG GT3 – beansprucht den zweiten Platz auf Gesamtrang 24 für sich, gefolgt vom Ferrari-Team AF Corse #51 auf einem 26. Gesamtrang.

Die Meuspather Mannschaft von Black Falcon sicherte sich den obersten Platz auf dem Treppchen im Silver Cup im Mercedes AMG GT3 #6 (Gesamtrang 18), gefolgt von den Reiter Young Stars im Lamborghini Gallardo G3 Reiter #24 (Gesamtrang 23) nd GT Sport Motul Team RJN im Nissan GT Nismo GT3 #22 auf Gesamtrang 29..

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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