AKKA ASP (Mercedes-AMG) konnte sich die Pole-Position für das 3-Stunden Rennen in Silverstone sichern.

© 2017 OLIVIER BEROUD / VISION SPORT AGENCY

Auf noch feuchter Strecke ging es in Q1. Die Bedingungen waren zunächst schwierig, besserten sich aber schnell. Schon in Q2 war die Strecke fast komplett trocken. Die Sonne schien und die Strecke trocknete richtung Q3 immer mehr ab ehe sie im letzten Abschnitt komplett trocken war. Kurz vor Schluss drehte sich ein Mercedes-AMG vom Team Black Falcon. Die Rennleitung brach das Training Fragwürdig ab. Das selbe Fahrzeug hatte auch am Vortag in der Pre-Qualifikation eine rote Flagge ausgelöst.

Das Team AKKA ASP sicherte sich mit der absolut schnellsten Zeit des Wochenendes die Pole-Position. Daniel Juncadella umrundete den Silverstone Grand Prix Circuit in einer Zeit von 1:59.072. Mit etwa zwei Zehnteln Rückstand geht Platz zwei an Monza Sieger GRT Grasser in ihrem Lamborghini Huracan GT3. Auf Rang drei steht wie schon in der Pre-Qualifikation der Mercedes-AMG von HTP Motorsport. Der Pechvogel der Qualifikation war Alex Buncombe vom Motul Team RJN Nissan. Der Nissanpilot war auf persönlicher Bestzeit unterwegs. Als er im letzten Sektor war, kam die wie bereits erwähnt fragwürdige rote Flagge raus und er konnte seine Runde nicht beenden. Startplatz 21 heißt das für das Team. Nicht ganz so Eng wie gestern aber dennoch beachtlich ist die enorme Dichte im Feld. Insgesamt 17 Autos sind innerhalb von einer Sekunde!

Der schnellste Mann des Tages sagte nach der Qualifikation: „Es war genau das worauf ich gehofft habe. Ich stand auf, sah an den Himmel und sah, dass das Wetter wie in Spanien ist. Ich dachte also, dass heute vielleicht mein Tag wird und bisher war er das. Das Ziel ist natürlich, dass wir im Rennen so weiter machen können. In den Kurven sind wir sehr stark, dafür sind wir auf den Geraden etwas schwächer. Wird werden es sehen.“

Ebenfalls im Interview war der Pechvogel des Qualfyings, Alex Buncombe. Etwas enttäuscht sagte er: „Viel Arbeit gehen in die letzten Minuten von Q3, mit meinem ersten Reifensatz hatte ich extremes untersteuern, womit ich die 2:00.2 gefahren bin. Ich fuhr also in die Box und holte mir neue Reifen. Direkt auf der Outlap merkte ich, dass sich die Front deutlich besser anfühlte. Ich hatte nen sauberen ersten Sektor und nach dem zweiten Sektor zeigte mir mein Dash an, dass ich 0,6 Sekunden schneller bin. Ich wusste also, dass es in die mittleren 1:59 Zeiten gehen kann. Das hätte vielleicht sogar für eine Top 5 Platzierung gereicht. Dann kam die rote Flagge und ich konnte meine Runde nicht beenden. Das ist sehr frustrierend. Wir schauen trotzdem nach vorne, das Auto ist noch unbeschadet und wir denken, dass unsere Rennpace auch sehr gut ist. Von Platz 22 wird es zwar nicht einfach aber wir werden sehen, was möglich ist.“

Das Rennen über die Distanz von drei Stunden startet heute um 14:55 Uhr Ortszeit (15:55 MESZ).

Top 5
AKKA ASP – Mercedes-AMG
GRT Grasser – Lamborghini Huracan
HTP Motorsport – Mercedes-AMG
SMP Racing – Ferrari 488
AKKA ASP – Mercedes-AMG (Pro-Am Pole)




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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Mein Name ist Keanu Buschmann. Ich bin 20 Jahre alt und komme aus Leipzig. Geboren bin ich 1996 in Hamburg. Meine Liebe zum Motorsport begann schon sehr früh. Wann genau weiß ich nicht. Zum ersten mal an die Rennstrecke ging es für mich 2003. Es ging zur MotoGP an den Sachsenring. Seitdem wurde ich komplett in den Bann gezogen. Nach einigen Jahren am Sachsenring wurde es 2012 Zeit für etwas neues. Es ging für mich zum ersten mal an die Nürburgring Nordschleife und zur VLN: 2013 war ich dann zum ersten mal beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring. Mittlerweile bin ich über das Jahr verteilt bei verschiedenen Serien an verschiedenen Strecken unterwegs. Meine Leidenschaft zum fotografieren begann ebenso im Jahre 2012. Seitdem ist meine Kamera mein treuester Begleiter an Rennstrecken und auf Reisen.
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