Am vergangenen Wochenende absolvierte BLACK FALCON einen aufwändigen Großeinsatz: Das Team aus Meuspath startete mit insgesamt acht Fahrzeugen in drei Rennserien. Vier Fahrzeuge kamen beim vierten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) auf der Nordschleife zum Einsatz. Alle Fahrzeuge fuhren in ihrer Klasse auf das Podium, zwei davon waren siegreich. An der niederländischen Nordseeküste startete BLACK FALCON mit drei Fahrzeugen beim siebten und achten Lauf des Porsche Carrera Cup Deutschland und erzielte zwei Podestplätze in der ProAm-Wertung. Beim dritten Rennwochenende der ADAC GT4 Germany sicherte sich das Team mit dem Porsche Cayman GT4 RS in der Trophy-Wertung einen Besuch auf dem Podium.

Foto: L. Rodrigues

NLS – BLACK FALCON Team IDENTICA: Tabellenführer nach Klassensieg

Das BLACK FALCON Team IDENTICA feierte bei NLS4 den zweiten Saisonsieg im dritten Rennen. Der Porsche 992 GT3 Cup #102 von Paul Harkema und Tobias Müller startete von Position zwei in der CUP2-Klasse ins Rennen. Bereits im ersten Stint übernahm Startfahrer Müller die Führung und setzte sich konstant von seinen Verfolgern ab. Im weiteren Rennverlauf wechselten sich Müller und Harkema am Steuer ab und wurden nach 28 Runden als bestes Nicht-GT3-Fahrzeug auf dem hervorragenden neunten Gesamtplatz und als Klassensieger in der CUP2 gewertet. Harkema und Müller übernehmen mit ihrem zweiten Saisonsieg die Führung in der Meisterschaft der CUP2-Klasse.

NLS – BLACK FALCON: Sieg und Podestplatz in der CUP2-AM-Wertung

Foto: L. Rodrigues

In der Klasse CUP2 schickte BLACK FALCON zwei weitere Porsche 992 GT3 Cup ins Rennen. Die beiden Porsche traten in der CUP2-AM-Wertung der Porsche Endurance Trophy Nürburgring (PETN) an und fuhren für BLACK FALCON den dritten CUP2-AM-Sieg im dritten Rennen (#104) sowie Platz drei (#103) ein. Die Stammpiloten der siegreichen #104, Mustafa Mehmet Kaya und Mike Stursberg, wurden an diesem Wochenende vom früheren Porsche-Werkspiloten Jörg Bergmeister unterstützt. Ihr 911er ging von Platz drei ins Rennen und eroberte bereits nach wenigen Runden die Führung, die das Trio bis zum Schluss verteidigte. Mit dem zweiten Sieg in der laufenden Saison führt Mustafa Mehmet Kaya die AM-Wertung der PETN an.

Ihre Teamkollegen Peter Ludwig, Noah Nagelsdiek und Maik Rosenberg teilten sich das Steuer der #103. Das Trio war über die gesamte vierstündige Renndistanz fehlerfrei unterwegs und sicherte sich mit Position drei den dritten CUP2-AM-Podestplatz im dritten Rennen der Saison.

NLS – BLACK FALCON Team TEXTAR: Platz zwei nach starker Leistung

Foto: L. Rodrigues

Das BLACK FALCON Team TEXTAR feierte mit dem Porsche Cayman GT4 RS CS (#161) den zweiten Platz in der Klasse SP10. Carsten Palluth, Reinhold Renger und Tobias Wahl starteten von Position drei ins Rennen. Mit konstant schnellen Runden und einer fehlerfreien Leistung arbeiteten sie sich auf den zweiten Platz nach vorne und feierten nach 26 Rennrunden den dritten Podestplatz des BLACK FALCON Team TEXTAR im dritten Rennen.

Porsche Carrera Cup Deutschland: Starke Pace bleibt größtenteils unbelohnt

Das vierte Rennwochenende des Porsche Carrera Cup Deutschland in Zandvoort hielt für BLACK FALCON Höhen und Tiefen bereit. Nach einem starken Auftakt im Freien Training hatten Loek Hartog (#4), Sören Spreng (#5) und Carlos Rivas (#6) im von ständig wechselnden Witterungsbedingungen geprägten Qualifying kein Glück bei der Reifenwahl. Die drei BLACK FALCON Porsche waren genau in dem Moment zum Reifenwechsel an der Box, als die Strecke für wenige Minuten vollständig abtrocknete. Somit fuhren sie ihre schnellsten Zeiten auf feuchter Strecke und blieben damit ohne echte Chance auf gute Starplätze.

Von Position 16 gestartet zeigte Hartog im siebten Meisterschaftslauf am Samstagnachmittag eine beeindruckende Leistung und kämpfte sich in einem chaotischen Rennen mit mehreren Safetycar-Einsätzen bis auf Platz sechs nach vorne. Am Sonntag fuhr der erst 19-jährige Nachwuchspilot auf Position 14 über die Ziellinie, nachdem er beim Kampf um Top-10-Positionen neben die Strecke geriet und dadurch weit zurückfiel. Für Sören Spreng verlief das Wochenende ähnlich turbulent. Am Samstag feierte Spreng nach einem fehlerfreien Rennen und einer tollen Aufholjagd von Startposition sieben den zweiten Platz in der ProAm-Wertung. Am Sonntag wurde der 35-jährige Sechster in der Klasse. Das erste Rennen des Wochenendes war für ProAm-Teamkollege Carlos Rivas bereits in der ersten Kurve beendet, nachdem der 911er des Luxemburgers von einem anderen Fahrzeug getroffen wurde. Im zweiten Rennen hatte der dreimalige ProAm-Champion das nötige Rennglück und fuhr von Startposition sechs bis auf Podestplatz zwei in der Klasse nach vorne.

ADAC GT4 Germany – BLACK FALCON Team TEXTAR: Gute Pace, wenig Glück

Foto: Gruppe C Photography

Beim dritten Rennwochenende der ADAC GT4 Germany in Zandvoort fehlte dem BLACK FALCON Team TEXTAR das nötige Rennglück. Im fünften Meisterschaftslauf am Samstagnachmittag wurde das Rennen von einsetzendem Regen auf den Kopf gestellt und zwischenzeitlich mit der roten Flagge unterbrochen. Der Porsche Cayman GT4 RS CS (#33) von Axel Sartingen und Daniel Schwerfeld überquerte die Ziellinie als Dritter in der Trophy-Wertung, doch die Freude über den Podestplatz währte nicht lange. Der Cayman war zuvor bei einem Zweikampf im Rennen ins Kiesbett geraten und anschließend von Marshals zurück auf die Strecke befördert worden. Für die Inanspruchnahme der Hilfe von außen wurde das Fahrzeug nachträglich aus der Wertung genommen. Am Sonntag war das Duo lange Zeit auf dem zweiten Platz in der Trophy-Wertung unterwegs. In der letzten Rennrunde sorgte ein Reifenschaden für einen großen Zeitverlust. Trotz des Handicaps brachte Schlussfahrer Sartingen den Cayman noch auf dem versöhnlichen dritten Platz ins Ziel.

Timo Frings, Leiter Motorsport BLACK FALCON: “Wir haben ein intensives und turbulentes Wochenende erlebt. Bei der NLS haben wir ein tolles Teamergebnis erzielt und sind mit allen Autos aufs Podest der Klasse gefahren. Damit sind wir natürlich sehr zufrieden. In Zandvoort fehlte uns über das gesamte Wochenende das nötige Glück. Im Carrera Cup waren wir grundsätzlich sehr schnell, haben jedoch das optimale Zeitfenster im Qualifying verpasst. Trotz der schwierigen Startpositionen konnten wir dort noch Achtungserfolge einfahren. In der ADAC GT4 Germany waren wir ebenfalls schnell, hatten aber Pech mit dem Reifenschaden. Umso schöner, dass es am Ende noch für einen Podestplatz gereicht hat.“

Quelle: Pressemitteilung Black Falcon

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