Mit einem Vorsprung von 14, 749 Sekunden konnten Hubert Haupt, Maro Engel und Manuel Metzger im Mercedes AMG GT3 #6 von Black Falcon den siebten Lauf vor Frikadellis #31 mit Norbert Siedler und Lance David Arnold für sich entscheiden. Platz drei für Peter Dumbreck und Stef Dusseldorp im BMW M6 GT3 #3 von Falken Motorsports.

Vierte – und gleichzeitig das beste Premium-Team in der GT3-Klasse SP9 – wurden Georg Weiss, Oliver Kainz und Jochen Krumbach im Ferrari 488 GT3 des Wochenspiegel Team Monschau. Hubert Haupt atmete erleichtert auf, als er nach Ablauf der 4-Stunden-Distanz unter dem Siegerehrungspodest dem Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon entstieg. „Das war knapp“, gestand der Münchner.

Was nach außen hin souverän wirkte, war bei Black Falcon hinter den Kulissen eine Zitterpartie. Der Rennstall aus der Eifel wählte einen frühen ersten Boxenstopp nach vier Runden. Danach standen drei weitere Stints à acht Runden auf dem Plan. Aufgrund des reibungslosen Rennverlaufs mit wenigen Vorkommnissen auf der Strecke und perfekten Bedingungen rund um die Nürburgring Nordschleife wären fast 29 Runden möglich gewesen. „Eine Code-60-Phase in den letzten zwei Runden hat uns den Sieg gerettet“, erklärte Haupt. Das Team hatte acht Runden vor Schluss für eine Distanz von 28 Runden getankt. Neun Runden sind mit einer Tankfüllung fast unmöglich. „Es war ein glücklicher Zufall, dass wir durch eine lange Code-60-Phase quasi Zeit schinden konnten“, sagte Engel. Eine Sekunde nach Ablauf der Zeit überquerte Hubert die Ziellinie und wurde abgewinkt. „Wenn er noch eine Runde hätte fahren müssen, wären wir ohne Sprit ausgerollt.“

Das Frikadelli-Duo hatte in der Schlussphase viel investiert, zu den Führenden aufgeschlossen und konnte am Ende nicht die Früchte der Arbeit ernten. „Natürlich hätten wir gerne gewonnen“, sagte Arnold. „Und wir hätten sehr gute Chancen gehabt, wenn am Ende nicht die Code-60-Phase gewesen wäre.“ Siedler ergänzte: „Platz zwei ist okay. Eine tolle Teamleistung wurde mit einem Podestrang belohnt.“ Auch das Falken-Duo war mit Platz drei offensichtlich nicht zufrieden. „Auf eine Runde läuft unser BMW wunderbar“, sagte Dumbreck. „Da sind wir vorne mit bei der Musik, auch wenn unser Trainingsergebnis das mit Rang zehn nicht ganz wiederspiegelt. Wo wir hingegen Schwierigkeiten haben, ist das Überholen. Das war heute deprimierend.“

Rang fünf belegte der zweite Frikadelli-Porsche. Das Schwesterfahrzeug des Wochenspiegel-Teams belegte Rang sechs. Hinter dem Porsche 911 GT3 R von GetSpeed Performance auf Platz sieben belegten die beiden Walkenhorst-BMW die Positionen acht und neun. Die Top 10 komplettierte Falken Motorsports, die erstmals den neuen GT3-Porsche der Baureihe 991.2 einsetzten.

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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